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Petö-Therapie

Entscheidungen der Gerichte




OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 2 A 10479/05.OVG vom 08.08.2005

Rechtsgebiete:BVO
Schlagworte:Beihilfe, Beihilfenverordnung, Krankenfürsorge, Beihilfefähigkeit, Krankheit, Behinderung, Frühgeburt, Koordinationsstörung, Zentralnervensystem, Zerebralparese, Spastik, Krankenhaus, Krankenhausleistung, stationär, teilstationär, ärztliche Verantwortung, ärztliche Leitung, ärztliche Kontrolle, Heilbehandlung, medizinische Behandlung, therapeutisches Ziel, pädagogische Maßnahme, Motorik, motorische Fähigkeiten, Petö-Methode, Petö-Therapie, konduktive Therapie, konduktive Förderung, Konduktor, Blocktherapie, Blockbehandlung, Therapieblock, Behandlungsblock, Heilhilfsberuf, Gesundheitsfachberuf, Medizinalfachberuf, pädagogisch
Stichwort:Petö-Therapie
Leitsatz:Die in einem Krankenhaus unter ärztlicher Verantwortung durchgeführte konduktive Therapie nach der Petö-Methode ist eine Heilbehandlung im beihilferechtlichen Sinne.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 2 A 10479/05.OVG



VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 7 S 189/05 vom 24.05.2005

Rechtsgebiete:BSHG, SGB V
Schlagworte:Eingliederungshilfe, Petö-Therapie, Medizinische Rehabilitation
Stichwort:Petö-Therapie
Leitsatz:Die Konduktive Förderung nach Petö bei Kindern mit einer infantilen Zerebralparese ist als Leistung der medizinischen Rehabilitation der Nr. 1 des § 40 Abs.1 Satz 1 zuzuordnen; eine Übernahme der Kosten für diese Therapie im Rahmen der Eingliederungshilfe nach dem BSHG ist gemäß § 40 Abs. 1 Satz 2 BSHG ausgeschlossen, weil diese Therapie mangels Aufnahme in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung nicht zu deren Lasten verordnet werden kann.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Beschluss, 7 S 189/05

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 12 A 10886/04.OVG vom 01.09.2004

Rechtsgebiete:BSHG, SGB IX, SGB V, EinglHVO
Schlagworte:Abgrenzung, Aufsichtsklage, Behinderung, Beanstandungsklage, Beurteilungszeitpunkt, Bundesausschuss, Bundessozialhilfegesetz, Cerebralparese, Eingliederungshilfe, Frühförderung, Gemeinsamer Bundesausschuss, Heilmittel, Heilpädagogik, Hilfe, Konduktive Therapie, Krankengymnastik, Krankenhilfe, Krankenversicherung, Leistung, Leistungskatalog, Leistungsumfang, Maßnahme, Motorik, Petö-Methode, Petö-Therapie, Rehabilitation, Rehabilitationsleistung, Schulbildung, Schulbesuch, Sozialhilfe, Sozialgesetzbuch, Spastische Tetraplegie, Tetraplegie, Therapie, Vorschulalter
Stichwort:Petö-Therapie
Leitsatz:1. Die konduktive Therapie nach der Petö-Methode (Petö-Therapie) fällt als Maßnahme zur Frühförderung behinderter Kinder unter den Begriff der "Leistungen zur medizinischen Rehabilitation" i. S. v. § 40 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 BSHG i. V. m. § 26 Abs. 2 Nr. 2 SGB IX.

2. Die Übernahme der Kosten einer Petö-Therapie im Rahmen der Eingliederungshilfe nach dem BSHG ist gemäß § 40 Abs. 1 S. 2 BSHG ausgeschlossen, solange die Petö-Therapie mangels Anerkennung als neues Heilmittel gemäß § 138 SGB V nicht zu den Rehabilitationsleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung zählt.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 12 A 10886/04.OVG

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 4 LB 316/02 vom 22.01.2003

Rechtsgebiete:BSHG, EingliederungshilfeVO
Schlagworte:Eingliederungshilfe, Maßnahme, heilpädagogische, Petö-Therapie, Schulkind
Stichwort:Petö-Therapie
Leitsatz:Zur Geeignetheit und Erforderlichkeit einer Petö-Therapie für ein behindertes Schulkind
Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Urteil, 4 LB 316/02


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