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Pauschalgebühren

Entscheidungen der Gerichte




HESSISCHER-VGH – Beschluss, 5 N 947/00 vom 26.04.2001

Rechtsgebiete:Richtlinie 85/73/EWG des Rates i. d. Fassung d. Richtlinie 96/43/EG d. Rates v. 26.06.1996, GG, FIHG, VetkontrKostG, VwKostO f. d. Geschäftsbereich d. Sozialministeriums i.d. Fassung d. 3. ÄndVO v. 26.08.1999
Schlagworte:Normenkontrolle, Fleischuntersuchungsgebühren, Fleischbeschaugebühren, Richtlinie, Gemeinschaftsrecht, Pauschalgebühren, innerstaatliche Umsetzung, Verwaltungsgebühr, tatsächliche Kosten, Trichinen, bakteriologische Untersuchung, Rückwirkung, Abweichungsbefugnis, Gebührentatbestand, Gebührenhöhe, Bemessung
Stichwort:Pauschalgebühren
Leitsatz:Der hessische Gesetz- und Verordnungsgeber durfte durch das Veterinärkontroll-Kostengesetz und die auf dessen Grundlage erlassene Verwaltungskostenordnung für den Geschäftsbereich des Sozialministeriums in der Fassung vom 26. August 1999 in den Gebührennummer 550811, 550812, 550851, 550852 und 550853 bei der Bestimmung der Gebührenhöhe die tatsächlichen Untersuchungskosten anstelle der gemeinschaftsrechtlichen Pauschalbeträge zugrundelegen.
Volltext: HESSISCHER-VGH - Beschluss, 5 N 947/00



BVERWG – Urteil, BVerwG 1 C 7.99 vom 27.04.2000

Rechtsgebiete:GG, FlHG, VwGO, Richtlinie 64/433/EWG, Richtlinie 85/73/EWG, Ratsentscheidung 88/408/EWG, Hamburgisches Gebührengesetz
Schlagworte:Abrundung, Bestimmtheit, Bindung an die Auslegung des Landesrechts, Bundesgesetzgeber, Fleisch, Fleischhandel, Fleischzerlegung, Gebührenbescheid, gemeinschaftsrechtliche Gebühren, Hygienekontrollen, konkurrierende Gesetzgebung, Landesgesetzgeber, Pauschalgebühren, Rechtsgrundlage, Rechtssatz, Rechtsstaatsprinzip, Rechtsverordnung, Umrechnung ECU/DM, Umsetzung von Gemeinschaftsrecht, Untersuchungsgebühren, Vorbehalt des Gesetzes, Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung, Zerlegung, Zitiergebot.
Stichwort:Pauschalgebühren
Leitsatz:Leitsätze:

1. § 24 Abs. 2 FlHG überläßt es dem Landesgesetzgeber, das in Bezug genommene Gemeinschaftsrecht in nationales Recht zu transformieren. Zu der dem Landesgesetzgeber vorbehaltenen Regelung zählt die Bestimmung der kostenpflichtigen Tatbestände einschließlich der unter Beachtung des Gemeinschaftsrechts festzulegenden Gebühren.

2. Bei dem Erlaß entsprechender Regelungen steht dem Landesgesetzgeber eine originäre Gesetzgebungskompetenz zu. Er ist nicht an Art. 80 GG gebunden.

3. Bundesrecht gebietet es nicht, die landesrechtliche Regelung durch Gesetz zu treffen (Fortführung von BVerwGE 102, 39).

4. Es verletzt nicht Bundesrecht, daß die nach § 24 Abs. 2 FlHG erforderlichen Regelungen in Hamburg durch eine Gebührenordnung getroffen werden.

Urteil des 1. Senats vom 27. April 2000 - BVerwG 1 C 7.99 -

I. VG Hamburg vom 20.12.1995 - Az.: 3 VG 1209/94 -
II. OVG Hamburg vom 03.02.1999 - Az.: OVG Bf V 49/96 -
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 1 C 7.99


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