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JuraForum.deUrteileSchlagwörterPParkstudium 

Parkstudium

Entscheidungen der Gerichte

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 7 S 340/93 vom 08.11.1993

1. Zum wichtigen Grund für den wegen Neigungswandels erfolgten Abbruch eines während zwei Semestern als Parkstudium betriebenen Magisterstudiums.

2. Das Vorsemester an der Naturwissenschaftlichen Akademie Prof Dr Grübler in Isny ist kein Bestandteil der auf insgesamt zweieinhalb Jahre festgesetzten berufsbildenden Ausbildung (an einer Berufsfachschule) zum pharmazeutisch-technischen Assistenten.

3. Die auf ein aus wichtigem Grund abgebrochenes Studium entfallende Ausbildungszeit vermag den Anspruch auf Förderung einer zusätzlichen Ausbildung im Rahmen des Grundanspruchs des § 7 Abs 1 BAföG nicht zu begrenzen.

VG-STUTTGART – Urteil, 11 K 1960/03 vom 14.10.2003

Einzelfall eines trotz Immatrikulation nicht aufgenommenen und daher nicht abgebrochenen (ersten) Studiums.Ein wichtiger Grund für den Abbruch der Ausbildung (Neigungswandel, Parkstudium) scheidet nicht schon deshalb aus, weil die Ausbildung nach der Immatrikulation tatsächlich nicht betrieben wurde.

VG-GOETTINGEN – Urteil, 2 A 122/11 vom 24.05.2012

Ein wichtiger Grund im Sinne von § 7 Abs. 3 BAföG setzt bei einem Wechsel von einem Park- in ein Wunschstudium nicht stets eine lückenlose Bewerbung für das Wunschstudium voraus (hier: zweimaliges Auslassen von Bewerbungsturni bei erkennbarer Aussichtslosigkeit der Bewerbung).

VG-GOETTINGEN – Urteil, 4 A 4197/01 vom 17.09.2002

Zu den Anforderungen an einen wichtigen oder unabweisbaren Grund im Sinne von § 7 Abs. 3 BAföG

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 7 S 99/96 vom 28.10.1996

1. Die mit dem 15. BAföG-ÄndG (BAföGÄndG 15) erfolgte Neufassung des § 7 Abs 1 S 2 BAföG gilt lediglich für eine im Ausland - berufsqualifizierend - abgeschlossene, aber nicht für die noch nicht beendete bzw vorzeitig beendete Ausbildung (st Rspr d Senats).

Bei der Prüfung der Frage, ob der überwiegende Teil der im Ausland verbrachten Studienzeiten auf einen vergleichbaren inländischen Ausbildungsgang angerechnet worden wäre (BVerwGE 62, 174, 178; Beschl v O2.06.1988, Buchholz 436.36 § 7 BAföG Nr 75), geht es nicht an, in Anwendung des § 5a BAföG zwei Semester von der tatsächlich im Ausland verbrachten Studienzeit abzuziehen.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 7 S 2090/95 vom 22.01.1996

1. Zur Frage der Bedeutung der ersten, einen Fachrichtungswechsel begründenden Erklärung des Auszubildenden (im Anschl an das Urteil des Senats vom 6.6.1988 - 7 S 3275/87 -).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 7 S 2523/91 vom 06.07.1992

1. Zu den Anforderungen einer "lückenlosen" Bewerbung um einen Studienplatz im Wunschstudium bei hochschulinternem Numerus clausus.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 7 S 571/90 vom 21.05.1990

1. Auch ablehnende Grundentscheidungen sind "für den ganzen Ausbildungsabschnitt" im Sinn von § 50 Abs 1 S 3 BAföG bindend.


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