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JuraForum.deUrteileSchlagwörterOöffentliche Verkehrsmittel 

öffentliche Verkehrsmittel

Entscheidungen der Gerichte

SAARLAENDISCHES-OLG – Beschluss, 5 W 262/08 - K5 vom 08.01.2009

a. Reisekosten eines weder am Gerichtsort noch am Wohn- oder Geschäftssitz einer Partei ansässigen Prozessbevollmächtigten zur Terminswahrnehmung sind jedenfalls insoweit zu erstatten, als sie sich im Rahmen der erstattungsfähigen Reisekosten halten, die angefallen wären, wenn die Partei einen an ihrem Wohnort/Sitz ansässigen Rechtsanwalt beauftragt hätte.

b. Der Rechtsanwalt braucht in den Grenzen des Missbrauchs nicht zu prüfen, ob die Benutzung eines anderen Verkehrsmittels billiger gewesen wäre als die des eigenen Kraftfahrzeugs.

LSG-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, L 12 AS 2069/08 vom 12.12.2008

Im Bereich der Eingliederungsleistungen nach § 16 Abs. 1 SGB II sind die Vorschriften der §§ 323 ff. SGB III nicht anwendbar, da das SGB II in § 37 abweichende Regelungen i.S.v. § 16 Abs. 1a SGB II enthält. Eine Fahrkostenbeihilfe kann daher noch nach Arbeitsbeginn beantragt, allerdings erst ab Antragstellung bewilligt werden.

LSG-MECKLENBURG-VORPOMMERN – Urteil, L 8 AS 38/08 vom 25.09.2008

Bei dem Begriff "Klassenfahrt" im Sinne des § 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 SGB II handelt es sich nur um einen "Oberbegriff", der daher z. B. Wandertage, Studienfahrten, Schullandheimaufenthalte - wenn sie nur mehrtägig sind - grundsätzlich mitumfassen kann.

Sinn und Zweck der Regelung ist es, Ausgrenzung zu vermeiden, die bei einer Nichtteilnahme des Hilfeempfängers aufgrund der Nichtübernahme (der Kosten) durch den Grundsicherungsträger eintreten könnte.

VG-GELSENKIRCHEN – Urteil, 12 K 622/08 vom 23.09.2008

1. Eine befristete Umsetzung (hier: Projekteinsatz beim Competence

Center Business Projects) eines innerhalb der Deutschen Telekom AG

bestandskräftig zur Personalserviceagentur Vivento (vormals PSA) versetzten

Beamten ist nicht deshalb rechtswidrig, weil dem Beamten kein abstakt-

funktionelles Amt übertragen worden ist. (Diese streitige Rechtsfrage ist durch

die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zur Rechtswidrigkeit der

Versetzung zu Vivento - Urteile vom 22. Juni 2006 - nicht beantwortet worden)

2. Der grundsätzlich bestehende Anspruch des Beamten auf Óbertragung

insbesondere eines amtsangemessenen abstraktfunktionellen Amtes, den der

Beamte gegenüber der die Rechte und Pflichten des Dienstherrn

wahrnehmenden Deutschen Telekom AG geltend machen kann, wird durch die

Bewertung der befristeteten Umsetzung als rechtmäßig nicht berührt.

3. Der Dienstherr darf derartige befristete Umsetzungen nicht beliebig

aneinander reihen, da ansonsten eine Umgehung seiner grundsätzlich

bestehenden Verpflichtung zur Óbertragung von Funktionsämtern auf Dauer

vorläge.

4. Der Rechtmäßigkeit der Umsetzung steht auch nicht das Fehlen einer

personellen Auswahlentscheidung entgegen.

Die Notwendigkeit eines Auswahlverfahrens ist weder aus der Fürsorgepflicht

noch aus anderen gesetzlichen Regelungen abzuleiten.

Ein Auswahlverfahren ist nur dann erforderlich, wenn sich der Dienstherr insoweit

durch Richtlinien oder eine entsprechende Verwaltungspraxis selbst gebunden

hat.

Die Prüfung der Zumutbarkeit der Umsetzung für den einzelnen Beamten nach

allgemeinen beamtenrechtlichen Maßstäben bleibt unberührt.

5. Macht der Beamte geltend, die Gegebenheiten des vorgesehenen

Arbeitsplatzes trügen seinen gesundheitlichen Einschränkungen nicht

hinreichend Rechnung, berührt dies die Frage der Rechtmäßigkeit der

Umsetzung jedenfalls dann nicht, wenn die konkreten Verhältnisse am

Arbeitsplatz noch auf die Bedürfnisse des Beamten angepasst werden können.

Der Beamte ist dann gehalten, gegebenenfalls am Arbeitsplatz die bestehenden

Verhältnisse zu beanstanden und eine Klärung herbeizuführen.

AG-MANNHEIM – Urteil, 10 C 34/08 vom 06.06.2008

Für Streitigkeiten über die Tarifgestaltung des öffentlichen Nahverkehrs ist der Zivilrechtsweg eröffnet. Die Ausschlussfrist des § 21 Abs. 5 AGG kan auch klageweise gewahrt werden; es ist dann die Zustellung der Klage maßgebend. Die unterschiedlichen Tarife von Schülertickets und für Beförderungsgäste über 60 Jahre ist gemäß § 20 Abs. 1 AGG sachlich gerechtfertigt, wenn der Nahverkehrsbetreiber damit den sozial- und wirtschaftspolitisch günstigen Effekt einer besseren Auslastung des Nahverkehrs in den Nebenzeiten verfolgt.

SG-FREIBURG – Urteil, S 4 SO 677/06 vom 15.05.2008

Das Vorliegen eines Merkzeichen G führt nur in besonderen Fällen zur Übernahme von Kfz-Versicherung und Kfz-Steuern als abweichendem Bedarf nach § 30 Abs. 1 SGB XII.

VG-DUESSELDORF – Beschluss, 13 K 5390/05 vom 07.05.2008

Die beklagte Behörde ist nicht aus Gründen der Kostenminimierung verpflichtet, einen Terminsvertreter aus einer näher gelegenen Dienststelle zu entsenden, wenn diese mit dem streitgen Rechtsgebiet nicht befasst ist und das Gericht der Behörde aufgegeben hat, zu dem Terim einen Bediensteten zu entsenden, der über die Sach- und Rechtslage ausreichend unterrichtet ist.

SG-HILDESHEIM – Urteil, S 34 SO 68/06 vom 07.04.2008

1. (Kein) verwertbares Vermögen bei im Eigentum eines Dritten stehenden Gegenständen.2. Verwertung eines Pkw bei mobilitätseingeschränkten Personen kann eine Härte i.S.v. § 90 Abs. 3 Satz 1 SGB XII darstellen.

LSG-MECKLENBURG-VORPOMMERN – Urteil, L 4 RJ 218/04 vom 27.03.2008

Zur Verweisbarkeit eines Betriebsschlossers (Facharbeiter) mit einem Leistungsvermögen Leistungsvermögen für nur leichte Tätigkeiten bei weiteren Funktionseinschränkungen auf den Beruf des Gerätezusammensetzers in der Kleinstserie (hier bejaht).

SG-BERLIN – Urteil, S 6 R 1224/06 vom 08.01.2008

1) Zwar sind bei der Beurteilung der Mobilität eines Versicherten alle ihm tatsächlich zur Verfügung stehenden Hilfsmittel und Beförderungsmöglichkeiten zu berücksichtigen (BSG vom 17.12.1991 - 13/5 RJ 73/90 = SozR 3-2200 § 1247 Nr 10; BSG vom 19.11.1997 -5 RJ 16/97 = SozR 3-2600 § 44 Nr 10). Dazu gehört auch die zumutbare Benutzung eines vorhandenen, ggf im Rahmen zur Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben subventionierten Kraftfahrzeugs (BSG aa0). 2) Das Angebot von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (hier: der Kfz-Hilfe), das die mangelnde Wegefähigkeit eines Versicherten beheben soll, muss sich aber auf ein bestehendes oder in Aussicht stehendes konkretes Arbeitsverhältnis beziehen, weil nur dann eine den Umständen des Einzelfalls gerecht werdende Aussage über Art und Umfang der Kfz-Hilfe möglich ist. Das Rehabilitationsrecht ist kein Instrument, mit dem bei Vorliegen von abstrakten Voraussetzungen fiktive Leistungen gewährt werden können, um eine tatsächlich bestehende Wegefähigkeit zu beseitigen, um einen bestehenden Rentenanspruch auszuhöhlen.

SG-MARBURG – Urteil, S 12 KA 1062/06 vom 12.12.2007

Es ist nicht zu beanstanden, wenn der Berufungsausschuss bei der Prüfung des Bedarfs für die gleichzeitige Teilnahme eines Internisten an der fachärztlichen Versorgung davon ausgeht, dass die Bedarfsdeckung nach dem Regelfall, also der Anwesenheit einer weiteren Behandlerin am Praxisstandort, zu ermitteln ist und dass im Falle deren Abwesenheit die Vertretungsregelungen oder die Möglichkeiten zur Notfallbehandlung greifen.

LSG-NIEDERSACHSEN-BREMEN – Beschluss, L 7 AS 666/07 ER vom 03.12.2007

Ist der Besuch der 11. Schulklasse beim nächstgelegenen, 22 km entfernten Gymnasium nur bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel möglich, kann gegen den Sozialhilfeträger gemäß § 73 SGB XII ein Anspruch auf Übernahme der Kosten einer Monatskarte bestehen. Der Einsatz öffentlicher Mittel zur Erstattung von Schülerbeförderungskosten ist im Sinne dieser Vorschrift gerechtfertigt, um die Teilhabechancen an der schulischen Ausbildung für Jugendliche aus armen Haushalten zu fördern.

VG-DES-SAARLANDES – Beschluss, 10 L 1493/07 vom 30.11.2007

Die Fahreignung ist zu verneinen, wenn bei dem betreffenden Fahrerlaubnisinhaber eine chronifizierte psychische Erkrankung (hier: schizophrene Psychose) besteht und es in deren Verlauf praktisch jederzeit zu akut-psychotischen Zuständen kommen kann.

VG-FREIBURG – Beschluss, 1 K 1764/07 vom 20.09.2007

Ein einmaliger Cannabiskonsum kann zwar auch dann vorliegen, wenn der Fahrerlaubnisinhaber früher gelegentlicher Konsument war und dann abstinent wurde. Hinsichtlich Substantiierung und Glaub-haftigkeit bestehen in einem solchen Fall jedoch hohe Anforderungen.

VG-OLDENBURG – Beschluss, 7 B 2197/07 vom 24.08.2007

Nach Eintritt der Genehmigungsfiktion gemäß § 15 Abs. 1 Satz 5 PBefG besteht ein Anspruch auf Erteilung einer Genehmigungsurkunde für den Gelegenheitsverkehr mit Kraftfahrzeugen auch dann, wenn in dem betreffenden Landkreis bisher eine Taxitarifordnung und ausgewiesene Taxistellplätze nicht vorhanden sind. Dieser Anspruch kann im Wege der einstweiligen Anordnung zumindest befristet durchgesetzt werden.

LSG-NIEDERSACHSEN-BREMEN – Beschluss, L 11 B 3/06 AY vom 11.07.2007

Die rechtsmissbräuchliche Selbstbeeinflussung der Aufenthaltsdauer iSv § 2 Abs 1 AsylblG setzt ein subjektiv vorwerfbares, für die Verlängerung des Aufenthalts in der Bundesrepublik kausales Verhalten voraus, das im streitgegenständlichen Zeitraum kausal fortwirken muss, um leistungseinschränkend zu sein.Der Schutz der körperlichen Unversehrtheit (Art 2 Abs 2 S 1 GG) kann die Unzumutbarkeit der freiwilligen Ausreise iSv § 25 Abs 5 S 1 AufenthG begründen und deshalb die Rechtsmissbräuchlichkeit iSv § 2 Abs 1 AsylblG ausschließen.

LSG-DER-LAENDER-BERLIN-UND-BRANDENBURG – Urteil, L 30 AL 1288/05 vom 10.05.2007

Die Voraussetzungen des § 71 II Satz 2 Nr. 2 SGB II zur Berücksichtigung eines Freibetrages sind erfüllt, wenn die Ausbildung außerhalb des Tagespendelbereichs des Wohnorts der Eltern notwendig ist, weil innerhalb des Tagespendelbereichs geeignete Ausbildungsstellen nicht zur Verfügung stehen und wenn die Aufnahme der zu fördernden Ausbildung kausal für den Auszug ist.

LSG-FUER-DAS-SAARLAND – Urteil, L 2 U 130/04 vom 20.09.2006

Unternimmt der Fahrer einer Fahrgemeinschaft einen nicht versicherten Umweg, um in Luxemburg billiger zu tanken, besteht für den Mitfahrer kein Unfallversicherungsschutz, wenn der Umweg auch für ihn im eigenwirtschaftlichen Interesse lag und es ihm zudem zumutbar war den Fahrer zu bitten, ihn vorher zu Hause abzusetzen.

LSG-NIEDERSACHSEN-BREMEN – Urteil, L 13 SB 53/04 vom 07.09.2006

Ein schwerbehinderter Mensch, der über ausreichendes eigenes Einkommen verfügt, hat dennoch einen Anspruch auf Ausgabe einer unentgeltlichen Wertmarke gem. § 145 Abs. 1 Satz 5 Nr. 2 SGB IX, wenn seinem nicht getrennt lebenden Ehegatten unter Berücksichtigung beider Einkommen Leistungen der Grundsicherung gem. §§ 41ff. SGB XII gewährt werden. Das Tatbestandsmerkmal "erhalten" in § 145 Abs. 1 Satz 5 Nr. 2 SGB IX ist nach Sinn und Zweck dieser Regelung und auch im Lichte von Art. 3 Abs. 1 und 6 GG entsprechend auszulegen.

AG-KONSTANZ – Urteil, 4 C 465/06 vom 31.08.2006

Verbotene Eigenmacht bei Parken auf bewirtschaftetem Parkplatz ohne einen Parkschein zu lösen. Deshalb ist das Abschleppen wegen wegen verbotener Eigenmacht des Parkenden zulässig und führt nicht zu einem Schadensersatz-anspruch des Parkenden.

LSG-FUER-DAS-SAARLAND – Urteil, L 7 RJ 64/04 vom 10.02.2006

Liegt bei der/dem Versicherten nur noch eine Leistungsfähigkeit von mehr als 3 bis unter 6 Stunden vor, ist auch nach dem 31.12.2000 die konkrete Arbeitsmarktsituation zu berücksichtigen, so dass die teilweise Erwerbsminderung, wenn der allgemeine Arbeitsmarkt verschlossen ist, in eine volle Erwerbsminderung durchschlägt. Die hierzu vom Großen Senat des BSG entwickelten Grundsätze ( vgl BSGE 43, 75) sind nach wie vor mit der Ausnahme anzuwenden, dass dies gem § 43 III SGB VI nicht für Versicherte gilt, die noch mindestens 6 Stunden erwerbstätig sein können.

VG-SIGMARINGEN – Urteil, 9 K 284/04 vom 25.10.2005

Bei der Anordnung der Dienstbereitschaft von Apotheken ist im Spannungsfeld zwischen den Belangen der Dienstbelastung einerseits und der ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung andererseits die örtliche Situation zu berücksichtigen.

LSG-NIEDERSACHSEN-BREMEN – Urteil, L 4 KR 124/02 vom 24.08.2005

1. Ein PKW-Kassettenlift ist für einen 9-jährigen Tetraspastiker ein Hilfsmittel nach § 33 Abs. 1 Alternative 3 SGB V, wenn er aus gesundheitlichen Gründen in einem Internat lebt und der PKW mit eingebautem Kassettenlift notwendig ist, um ihn an Wochenenden und in den Schulferien zu seinem Familienwohnort zu transportieren.

2. Das Familienleben mit den Eltern in häuslicher Gemeinschaft gehört zu den Grundbedürfnissen eines 9-jährigen Kindes.

LSG-FUER-DAS-SAARLAND – Urteil, L 5 SB 100/03 vom 07.12.2004

Bei der Vergabe des Merkzeichens " B " an Kinder sind die selben Kriterien wie bei Erwachsenen mit den gleichen Gesundheitsstörungen maßgebend. Bei einem schwerbehinderten Kind, bei dem bereits die Voraussetzungen für das Merkzeichen " H " vorliegen und das an Mukovisidose leidet, ist die Vergabe des Mekzeichens " B " deshalb gerechtfertigt, da das Kind an unkontrolliert auftretenden Hustenattacken, auch mit Blaufärbung, leidet und deshalb bei der Benutzung - vergleiche mit einer Anfallskranken - von öffentlichen Verkehrsmitteln auf fremde Hilfe angewiesen ist.

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 18 LP 13/02 vom 30.11.2004

Zur Erstattung von Reisekosten eines Personalratsmitgliedes

LSG-NIEDERSACHSEN-BREMEN – Beschluss, L 3 KA 85/04 ER vom 05.08.2004

Für den Erlass einer einstweiligen Anordnung auf Erteilung einer vorläufigen Genehmigung nach § 73 Abs. 1 a Satz 3 SGB V ist nur ausnahmsweise Raum, wenn dringende Gründe zum einen dafür sprechen, dass der Beurteilungsspielraum der Zulassungsgremien im Hauptsacheverfahren im Sinne einer Erteilung der begehrten Genehmigung begrenzt ist (Anordnungsanspruch), und zum anderen gewichtige Gründe ein Abwarten des Ergebnisses des Hauptsacheverfahrens als unzumutbar erscheinen lassen (Anordnungsgrund).

VG-OSNABRUECK – Urteil, 1 A 81/04 vom 20.07.2004

Ein Semesterticket kann als "Ermäßigungskarte" zu Minderung des Reisekostenvergütungsanspruchs führen.

VG-SIGMARINGEN – Urteil, 3 K 147/03 vom 15.10.2003

Werden im Wohngeldantrag trotz wiederholten Nachfragens Einkünfte angegeben, die die monatlichen Mietaufwendungen nur um knapp 60 ? übersteigen, so darf die Wohngeldstelle bei der Entscheidung über den Antrag grundsätzlich ein monatliches Einkommen zugrunde legen, das die Mietkosten um 80 vH des maßgeblichen Regelsatzes nach § 22 BSHG übersteigt. Das gilt jedenfalls dann, wenn eine einzelne Person eine etwa 95 m² große Wohnung bewohnt und die Kaltmiete die nach dem Wohngeldgesetz zu berücksichtigende Miete deutlich übersteigt.

VG-HANNOVER – Urteil, 6 A 5712/02 vom 05.05.2003

Es besteht kein sachlicher Grund dafür, Schülerinnen und Schülern des Primarbereichs, denen der Besuch einer anderen Schule nach § 63 Abs. 3 Satz 4 NSchG gestattet worden ist, einen längeren Schulweg (hier: 60 Minuten reine Wegezeit) zuzumuten als den Schülerinnen und Schülern, die die zuständige Schule besuchen.

VG-STADE – Urteil, 4 A 1044/01 vom 28.08.2002

Eingliederungshilfe für die Anschaffung eines Kraftfahrzeuges.


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