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JuraForum.deUrteileSchlagwörterOobjektive Nachweise 

objektive Nachweise – Urteile online finden

Entscheidungen und Beschlüsse der Gerichte zum Schlagwort „objektive Nachweise“.

VG-OLDENBURG – Urteil, 12 A 2298/06 vom 22.04.2008

1. Zum Nachweis der Investitionen nach Art. 21 VO (EG) Nr. 795/2004 durch einen Investitionsplan oder andere objektive Nachweise.2. Die objektiven Nachweise müssen eindeutig erkennen lassen, welche Produktionskapazitäten mit der Investition gesteigert werden sollen (inhaltliche Komponente) und sich aus Umständen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Investition ergeben, d. h. vor oder im Zusammenhang mit der Nutzungsaufnahme der Investition vorliegen (zeitliche Komponente).3. Die erforderlichen Unterlagen müssen spätestens bis zum Zeitpunkt der behördlichen Entscheidung vorgelegt sein (Vorlagefrist).

VG-STADE – Urteil, 6 A 1122/06 vom 17.12.2007

Voraussetzungen der Gewährung betriebsindividueller Beträge aus der nationalen Reserve aufgrund von Investitionen - Erfordernis des Erwerbs von Prämienansprüchen bei Investitionen in die Mutterkuhprämie, Anforderungen an objektive Nachweise für Investitionen in die Rindersonderprämie.

OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Beschluss, 16 A 144/10 vom 05.10.2012

Eine Tieraufstockung bei vorhandenen Kapazitäten ist keine Investition in Produktionskapazitäten i. S. v. Art. 21 der Verordnung (EG) Nr. 795/2004.

Zu der nach Art. 40 Abs. 1 und 2 der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 vorauszusetzenden Kausalität zwischen einer Erkrankung und einer darauf unmittelbar beruhenden Produktionsbeeinträchtigung im Bezugszeitraum

LSG-DER-LAENDER-BERLIN-UND-BRANDENBURG – Urteil, L 2 U 84/11 vom 20.09.2012

1. Versicherungsschutz als Gemeindevertreter besteht nur dann, wenn die unfallbringende Tätigkeit mit der Tätigkeit als Gemeindevertreter in einem inneren Zusammenhang steht. Das die unfallbringende Tätigkeit in einem inneren Zusammenhang mit der Ausübung des Amtes als Gemeindevertreters steht, ist im Vollbeweis festzustellen.

2. Dieser Vollbeweis ist nicht schon dann erbracht, wenn der Gemeindevertreter geltend macht, in Ausübung allgemeinder Kontrollpflichten einen Gang durch die Gemeinde übernommen zu haben. Dies gilt zumindest dann, wenn objektiv feststellbare Gründe gegen eine solche Handlungstendenz sprechen.

3. Der Versicherungsschutz nach § 2 Abs 1 Nr 10 a SGB 7 umfasst nur konrete, dem Ehrenamt zurechenbare Tätigkeiten. Der Status als Gemeindevertreter reicht allein nicht aus, um Versicherungsschutz zu begründen. Deshalb bleibt der Spaziergang eines Gemeindevertreters unversichert.

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 10 LC 266/08 vom 17.05.2011

Für die Zuerkennung eines betriebsindividuellen Betrags aus der nationalen Reserve wegen einer Investition i.S.d. Art. 21 VO (EG) Nr. 795/2004 können nur die innerhalb der Antragsfrist nach § 11 Abs. 1 Satz 1 InVeKoSV vom Antragsteller beigebrachten Nachweise zugrunde gelegt werden.Für die Ermittlung der Produktionskapazität bei Mutterkuhhaltung vor und nach der Investition ist auf die Anzahl der prämienfähigen Tiere (Mutterkühe und Färsen), nicht lediglich auf die Anzahl der Mutterkühe im Sinne von Art. 3 Buchst. f der Verordnung (EG) Nr. 1254/1999 abzustellen.Macht ein Betriebsinhaber mehrere Investitionsmaßnahmen zum Gegenstand eines Antrags auf Berücksichtigung zusätzlicher betriebsindividueller Beträge bei der Ermittlung des Referenzbetrages, sind die Anforderungen des § 15 Abs. 2 Satz 1 BetrPrämDurchfV für jede Investitionsmaßnahme gesondert einzuhalten.

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 10 LB 70/09 vom 18.01.2011

1. Für die Berücksichtigung eines betriebsindividuellen Betrags aus der nationalen Reserve wegen einer Investition i.S.d. Art. 21 VO (EG) Nr. 795/2004 sind nur die innerhalb der Antragsfrist nach § 11 Abs. 1 Satz 1 InVeKoSV vom Antragsteller gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 BetrPrämDurchfV beigebrachten Nachweise für das Vorliegen einer Investition zu berücksichtigen.2. Art. 21 VO (EG) Nr. 796/2004, der bei Beihilfeanträgen eine Nachreichung erforderlicher Unterlagen innerhalb von 25 Kalendertagen nach Ablauf der Antragsfrist unter Kürzung des Beihilfeanspruchs gestattet, bevor der Beihilfeantrag endgültig unzulässig ist, ist nicht analog auf die Frist zur Einreichung der erforderlichen Nachweise einer Investition im Rahmen des Antrags auf Festsetzung von Zahlungsansprüchen anwendbar. 3. Da es sich bei der Frist zur Einreichung des Investitionsplans oder -programms oder der sie ersetzenden sonstigen objektiven Nachweise um eine materielle Ausschlussfrist handelt, scheidet eine Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand (§ 1 Abs. 1 NVwVfG i.V.m. § 32 VwVfG) aus.4. Im Rahmen des § 15 Abs. 4a Satz 3 BetrPrämDurchfV kommt es nicht nur darauf an, ob der Antragsteller das Nichterteilen einer Genehmigung bis zum Ablauf des 15. Mai 2006 zu vertreten hat. Vielmehr sind sämtliche schuldhafte Verzögerungen des Genehmigungsverfahrens seitens des Antragstellers anspruchsschädlich.5. Bei einer aufschiebend bedingten Genehmigung ist solange von einem Nichterteilen der Genehmigung i.S.d. § 15 Abs. 4a Satz 3 Halbsatz 1 BetrPrämDurchfV auszugehen, wie die aufschiebende Bedingung noch nicht eingetreten ist.6. Zur Abgrenzung einer aufschiebenden Genehmigung von einer Auflage.

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 10 LA 135/09 vom 01.11.2010

1. Als außergewöhnliche Umstände i.S.d. Art. 40 Abs. 1 VO (EG) Nr. 1782/2003 sind nur solche Umstände anzusehen, die mit denen der höheren Gewalt vergleichbar sind.2. Allgemeine Absatzschwierigkeiten infolge der BSE-Krise sind nicht als Härtefall i.S.d. Art. 40 VO (EG) Nr. 1782/2003 anzuerkennen.

VG-OLDENBURG – Urteil, 12 A 2606/06 vom 24.09.2009

Zur Weitergeltung der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 trotz Aufhebung duch die Verordnung (EG) Nr. 73/2009.

VG-OLDENBURG – Urteil, 12 A 2465/06 vom 26.03.2009

1. Der Erwerb von Mutterkuhprämienrechten allein kann unter Berücksichtigung der betrieblichen Gesamtsituation im Einzelfall eine anzuerkennende Investition für einen Härtefall darstellen.2. Im Produktionszweig der Mutterkuh- bzw. Mutterschafprämie liegt jedenfalls dann eine die Produktionskapazität erweiternde Investition vor, wenn der Betroffene zumindest für einen der beiden Bereiche (Haltung prämienfähiger Tiere und Prämienrechte) die Voraussetzung für den Erhalt von Direktzahlungen nach dem bisherigen Stützungssystem erstmals geschaffen oder die Möglichkeiten der Prämiengewährung erweitert hat.3. Hinsichtlich des Umfangs der Investition kann grundsätzlich auf die Anzahl der erworbenen Prämienrechte abgestellt werden. Dabei ist es unerheblich, ob die Prämienrechte durch den betreffenden Landwirt entgeltlich oder durch kostenfreie Zuweisung aus der nationalen Reserve erworben wurden.

VG-HANNOVER – Urteil, 11 A 3264/06 vom 20.10.2008

1. Investitionen in die Rinderhaltung, die erst aufgrund einer nachträglich getroffenen Entscheidung des Betriebsinhabers zu einer Steigerung der Produktionskapazität geführt haben (hier: Nutzung eines neu errichteten Stalles neben und nicht anstatt des alten Stalles), sind nicht schutzwürdig. 2. Als Investitionsplan i.S.d. Art. 21 Abs. 2 Unterabs. 1 VO (EG) Nr. 795/2004 gilt auch eine Bauschreibung zu einer Bauvoranfrage.

VG-OLDENBURG – Urteil, 12 A 2698/06 vom 25.09.2008

Bei Fertigstellung der Investitionsmaßnahme im Jahr 2003 ist der betriebsindividuelle Betrag nach § 15 Abs. 5 a S. 1 Nr. 1 Betr.PrämDurchfV zu berechnen. Zugrunde gelegt werden grundsätzlich die in der zusätzlichen Produktionskapazität gehaltenen Tiere, für die im Jahr 2004 Sonderprämien für männliche Rinder beantragt und in entsprechender Anwendung des Art. 3 a VO(EG) Nr. 795/2004 ermittelt worden sind.

VG-STADE – Urteil, 6 A 579/07 vom 27.08.2008

§ 15 IV S. 4 BetrPrämDurchfV, wonach bei einer Erweiterung des Viehbestandes aus eigener Nachzucht der zusätzliche Viehbestand bis zum 31. Dezember 2004 in Höhe von mindestens 50 vom Hundert im Betrieb vorhanden sein muss, findet unabhängig vom Zeitpunkt der Fertigstellung der Investition und zusätzlich zu den besonderen Vorschriften des § 15 Abs. 5a und Abs. 5b BetrPrämDurchfV Anwendung.Die Härtefallregelung des § 15 Va S. 2 BetrPrämDurchfV findet grds. keine entsprechende Anwendung.

VG-HANNOVER – Urteil, 11 A 2999/06 vom 30.07.2008

Keine Zuweisung von Zahlungsansprüchen mit OGS-Genehmigung aus der nationalen Reserve, wenn die erforderlichen Nachweise für eine zusätzliche Produktionskapazität nicht innerhalb der Antragsfrist des 17.05.2005 erbracht worden sind.Die spätere Anforderung der Nachweise durch die Behörde begründet keinen Fall der höheren Gewalt.

VG-LUENEBURG – Urteil, 4 A 153/06 vom 22.04.2008

Der Kauf von Mutterkuhprämienrechten allein stellt keine Investition in Produktionskapazitäten dar.

VG-STADE – Urteil, 6 A 1215/06 vom 27.03.2008

Frist für die Vorlage von Nachweisen für die Durchführung von Investitionen, § 15 Abs. 1 BetrPrämDurchfV.

VG-HANNOVER – Urteil, 11 A 3204/06 vom 12.03.2008

Wurde die Investition schon vor oder innerhalb des Referenzzeitraumes 2000 bis 2002 begonnen und teilweise fertiggestellt und wurden dafür bereits Referenzbeträge gewährt, dann können nur noch für den Teil der Steigerung der Produktionskapazität zusätzliche Referenzbeträge zugeteilt werden.Anforderungen an den Nachweis der Fertigstellug und Nutzung der zusätzlichen Produktionskapazität

VG-HANNOVER – Urteil, 11 A 3435/06 vom 12.03.2008

Der Verzicht auf den Verkauf von weiblichen Lämmern und deren Einsatz als Mutterschaf zum Aufbau einer neuen Herde stellt eine Investition im Sinne der Betriebsprämienregelung dar.Im Falle einer Huteschäferei liegt eine relevante Investition in Produktionskapazitäten im Sinne von Art. 21 VO (EG) Nr. 795/2004 und § 15 BetrPrämDurchfV auch vor, wenn die Investition ganz überwiegend in dem Aufbau der Herde aus eigener Nachzucht besteht, wenn weitere Aufwendungen für die notwendige aber geringe Innenausstattung einer Scheune und der Erwerb von Prämienrechten hinzutreten. Dass ein Teil der für § 15 Abs. 5 BetrPrämDurchfV relevanten Mutterschafprämien aus der nationalen Reserve stammen, steht dem nicht entgegen.

VG-STADE – Urteil, 6 A 1106/06 vom 30.01.2008

Zur Lage der Erweiterung des Viehbestandes aus eigener Nachzucht zum 31. Dezember 2004 (§ 15 VI S. 4 BetrPrämDurchfV).Anforderungen an den Nachweis von Investitionen.

VG-STADE – Urteil, 6 A 1078/06 vom 30.01.2008

Anforderungen an die Nachweispflicht des Betriebsinhabers im Hinblick auf die Erweiterung eines bestimmten Produktionszweiges (hier: Rindermast), Fertigstellungszeitpunkt.

Zur Frage der Berücksichtigung von Investitionen in die Bullenmast bei Einstellung der Produktion von Bullen nach kurzfristiger Nutzung der zusätzlichen Produktionskapazitäten für die Rindermast.

VG-STADE – Urteil, 6 A 1228/06 vom 14.01.2008

Zur Lage der Investition in die Mutterkuhhaltung bei fehlender Durchführung von (Um-) Baumaßnahmen.


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