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objektiv-rechtliche Planprüfung.

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BVERWG – Beschluss, BVerwG 9 VR 14.02 vom 05.11.2002

Rechtsgebiete:GG, FStrAbG, FStrG
Schlagworte:Gemeinde, kommunale Planungshoheit, Bauleitplanung, Fachplanung, straßenrechtliche Planfeststellung, gesetzliche Bedarfsplanung, Rücksichtnahmegebot, konkurrierende Planungsvorstellungen, Prioritätsgrundsatz, Verfestigung von Planungsvorstellungen, planerische Abwägung, Ausbauplanung, Prüfung von Trassenalternativen, objektiv-rechtliche Planprüfung.
Stichwort:objektiv-rechtliche Planprüfung.
Leitsatz:1. Grundsätzlich hat diejenige Planung Rücksicht auf die konkurrierende Planung zu nehmen, die den zeitlichen Vorsprung hat (sog. Prioritätsgrundsatz). Voraussetzung ist dafür eine hinreichende Verfestigung der Planung, die einen Vorrang beansprucht.

Bezüglich eines Fachplanungsvorhabens markiert in der Regel erst die Auslegung der Planunterlagen den Zeitpunkt einer hinreichenden Verfestigung. Abweichendes gilt im Falle eines gestuften Planungsvorgangs mit verbindlichen Vorgaben, wie er bei der gesetzlichen Bedarfsfeststellung im Fernstraßenausbaugesetz vorliegt. Je nach den Umständen des Einzelfalles kann hier schon vor Einleitung des Planfeststellungsverfahrens eine Verfestigung bestimmter fachplanerischer Ziele eintreten.

2. Auch unter Berufung auf ihre Planungshoheit kann eine Gemeinde eine umfassende objektiv-rechtliche Planprüfung nicht fordern.
Volltext: BVERWG - Beschluss, BVerwG 9 VR 14.02




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