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JuraForum.deUrteileSchlagwörterNNeutralisierter Staat 

Neutralisierter Staat

Entscheidungen der Gerichte

OLG-HAMM – Beschluss, 3 Ws 461/06 vom 22.10.2007

Nicht der Verdacht jeder Straftat eines Amtsträgers schlechthin rechtfertigt die Durchbrechung des Steuergeheimnisses.

BFH – Beschluss, I R 116/04 vom 22.08.2006

Dem EuGH werden die folgenden Rechtsfragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:

1. Ist es mit Art. 56 und Art. 58 EG vereinbar, wenn ein deutsches Unternehmen mit Einkünften aus Gewerbebetrieb Verluste aus einer Betriebsstätte in einem Drittstaat (hier: die Vereinigten Staaten von Amerika) bei der Gewinnermittlung nicht abziehen kann, weil nach dem maßgeblichen Doppelbesteuerungsabkommen entsprechende Betriebsstätteneinkünfte nicht der deutschen Besteuerung unterliegen?

2. Ist eine abkommensrechtliche Regelung mit dem vorgenannten Inhalt im Hinblick auf die Vorbehaltsklausel in Art. 57 Abs. 1 Satz 1 EG dann mit Gemeinschaftsrecht vereinbar, wenn die maßgeblichen Bestimmungen des Doppelbesteuerungsabkommens schon am 31. Dezember 1993 bestanden haben, der sich aus ihnen ergebende Ausschluss der Berücksichtigung von Verlusten aber bis zum Jahr 1998 durch das innerstaatliche deutsche Recht aufgehoben wurde?

OLG-HAMBURG – Urteil, 3 U 5/03 vom 19.08.2004

Wird beim EU-Parallelimport im Inland eine Bezeichnung des Arzneimittels wieder oder (bei Markenersetzung) erstmalig angebracht, die mit der verletzten Hersteller-Inlandsmarke (hier: ZOLMIG) nicht identisch, sondern nur ähnlich (hier: "Zomig") ist, so steht ein Erschöpfungseinwand nicht in Rede, sondern es geht nur um die "normalen" Verletzungstatbestände des § 14 Abs. 2 MarkenG. Zu diesen gehört das Ausbleiben der beim EU-Parallelimport für den Erschöpfungseinwand erforderlichen Vorabinformation bzw. der Musterübersendung nicht. Insoweit liegt also keine Markenverletzung vor.

BFH – Urteil, V R 75/01 vom 06.11.2002

1. Die Festsetzung von Nachzahlungszinsen gemäß § 233a AO 1977 in der ab 1997 geltenden Fassung setzt voraus, dass sich zwischen der festgesetzten Steuer und einer vorangegangenen Festsetzung ein Unterschiedsbetrag ergibt. Freiwillige Zahlungen des Steuerpflichtigen auf die Steuerschuld vor deren Festsetzung sind für die Zinsberechnung nach dem Soll-Prinzip grundsätzlich unbeachtlich.

2. Diese Grundsätze gelten auch dann, wenn der Steuerpflichtige einen Umsatz rechtsirrtümlich erst in dem auf die Entstehung der Steuerschuld folgenden Jahr --also vor Beginn des Zinslaufs nach § 233a Abs. 2 Satz 1 AO 1977-- erklärt und versteuert.

BFH – Urteil, IX 72/99 vom 01.10.2002

Notargebühren zur Besicherung eines Darlehens sind Schuldzinsen i.S. von § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1, § 9a Satz 1 Nr. 2 Satz 2 EStG

BFH – Urteil, VI R 85/99 vom 26.09.2000

BUNDESFINANZHOF

Einnahmen des Kindes in Höhe des Versorgungs-Freibetrages und des Sparer-Freibetrages sind keine Bezüge i.S. des § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG. Sie sind daher auch nicht bei der Ermittlung des maßgeblichen Jahresgrenzbetrages (im Streitjahr 12 000 DM) zu berücksichtigen.

EStG § 32 Abs. 4 Satz 2

Urteil vom 26. September 2000 - VI R 85/99 -

Vorinstanz: FG Rheinland-Pfalz (EFG 1999, 903)

BFH – Beschluss, IV B 63/07 vom 13.09.2007

BFH – Beschluss, XI S 9/07 vom 02.08.2007

BFH – Beschluss, IX B 55/07 vom 25.06.2007

BFH – Beschluss, IX B 244/06 vom 29.03.2007

BFH – Urteil, V R 28/05 vom 23.11.2006

BFH – Urteil, IX R 27/06 vom 18.10.2006

BFH – Urteil, IX R 80/01 vom 05.04.2006

BFH – Urteil, VI R 49/03 vom 11.05.2005

BFH – Urteil, IX R 60/01 vom 17.12.2003

BFH – Urteil, IX R 99/00 vom 09.07.2002

BFH – Beschluss, V B 10/00 vom 12.04.2000

BFH – Urteil, X R 87/96 vom 07.07.1999

BFH – Beschluss, VIII R 34/97 vom 27.07.1998


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