Impressum | Registrierung | Foren-Login
 
Disclaimer | Datenschutz | RSS-Feeds

JuraForum.deUrteileSchlagwörterNNeigungswechsel 

Neigungswechsel

Entscheidungen der Gerichte

HESSISCHER-VGH – Beschluss, 5 TG 2303/02 vom 26.11.2002

1. Auszubildende an Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen haben gemäß § 7 Abs. 3 Satz 1, 2. Halbsatz BAföG keinen Anspruch auf weitere Ausbildungsförderung, wenn der Fachrichtungswechsel nach dem Beginn des vierten Fachsemesters erfolgt.

2. Es besteht keine Möglichkeit, durch Semesteranrechnungen aus dem Vorstudium die Semesterzahl zu reduzieren.

3. Für eine verfassungskonforme Auslegung des § 7 Abs. 3 Satz 1 2. Halbsatz BAföG besteht kein Raum.

HESSISCHER-VGH – Beschluss, 5 TG 2552/02 vom 07.11.2002

Bei der Beurteilung, ob ein Fachrichtungswechsel aufgrund eines Eignungsmangels von einem Studierenden unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern, vorgenommen worden ist, ist im Rahmen des unbestimmten Rechtsbegriffs "aus wichtigem Grund" im Sinne von § 7 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BAföG im Lichte des verfassungsrechtlichen Verhältnismäßigkeitsprinzip sowie des Gleichheitssatzes zu berücksichtigen, ob sich der Studierende noch in der Orientierungsphase des Studiums befunden hat.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 7 S 150/92 vom 15.06.1992

1. Zur Pflicht des Auszubildenden, seine Neigung für das gewählte Fach im Grundstudium zu prüfen und bei fehlender Neigung unverzüglich abzubrechen (hier: Neigungswandel im 5. und 6. Semester des Magisterstudiums Völkerkunde/Empirische Kulturwissenschaften).


Weitere Begriffe


Sie lesen gerade: Neigungswechsel - Urteile © JuraForum.de — 2003-2014

Kanzleinews einstellen | Sitemap | RSS | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum