JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > M > Mindestversorgung
| Rechtsgebiete: | BeamtVG, VwGO |
| Schlagworte: | Beamter, Erhöhung, vorübergehende, Mindestversorgung, Ruhegehalt, erdientes, Ruhegehaltssatz, berechneter, Versorgung |
| Stichwort: | Mindestversorgung |
| Leitsatz: | 1. Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes (Urteil vom 23. Juni 2005 - Az.: 2 C 25.04 - BVerwGE 124, 19) ist rechtsgrundsätzlich geklärt, dass der Ruhegehaltssatz nach § 14a Abs. 1 BeamtVG (a. F.) entweder der nach § 14 Abs. 1 BeamtVG errechnete oder der in § 14 Abs. 4 Satz 1 oder Satz 2 BeamtVG bestimmte Bruchteil der jeweiligen Bemessungsgrundlage ist. 2. Eine anderweitige Berechnung bzw. einer weiterer Vergleich ("Doppelbegünstigung") findet nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes nicht statt. 3. Die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache wurde nicht dargelegt: Mit der Regelung des Art. 4 DNeuG vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160) ist für die Bundesbeamten rückwirkend eine abweichende Regelung über die vorübergehende Erhöhung des Ruhegehaltssatzes getroffen. 4. Nach § 14a Abs. 1 BeamtVG in der nunmehr geltend Fassung des Gesetzes vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160; dort Art. 4 Nr. 11 lit. a], aa]) besteht keine Rechtsgrundlage mehr für eine Erhöhung des Ruhegehaltssatzes auf der Grundlage des § 14 Abs. 4 BeamtVG. 5. Fortführung von: OVG LSA, Beschluss vom 14. November 2008 - Az.: 1 L 21/08 -, veröffentlicht bei juris = JMBl. LSA 2009, 56. Siehe zudem: OVG LSA, Beschluss vom 25. März 2009 - Az.: 1 L 27/09 -. |
| Volltext: OVG-SACHSEN-ANHALT - Beschluss, 1 L 25/09 | |
| Rechtsgebiete: | BeamtVG, VwGO |
| Schlagworte: | Beamter, Erhöhung, vorübergehende, Mindestversorgung, Ruhegehalt, erdientes, Ruhegehaltssatz, berechneter, Versorgung |
| Stichwort: | Mindestversorgung |
| Leitsatz: | 1. Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes (Urteil vom 23. Juni 2005 - Az.: 2 C 25.04 - BVerwGE 124, 19) ist rechtsgrundsätzlich geklärt, dass der Ruhegehaltssatz nach § 14a Abs. 1 BeamtVG (a. F.) entweder der nach § 14 Abs. 1 BeamtVG errechnete oder der in § 14 Abs. 4 Satz 1 oder Satz 2 BeamtVG bestimmte Bruchteil der jeweiligen Bemessungsgrundlage ist. 2. Nach § 14a Abs. 1 BeamtVG in der nunmehr geltend Fassung des Gesetzes vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160; dort Art. 4 Nr. 11 lit. a], aa]) besteht keine Rechtsgrundlage mehr für eine Erhöhung des Ruhegehaltssatzes auf der Grundlage des § 14 Abs. 4 BeamtVG. 3. Fortführung von: OVG LSA, Beschluss vom 14. November 2008 - Az.: 1 L 21/08 -, veröffentlicht bei juris = JMBl. LSA 2009, 56. Siehe zudem: OVG LSA, Beschluss vom 25. März 2009 - Az.: 1 L 27/09 -. |
| Volltext: OVG-SACHSEN-ANHALT - Beschluss, 1 L 24/09 | |
| Rechtsgebiete: | BeamtVG, GG, VwGO |
| Schlagworte: | Beamter, Erhöhung, vorübergehende, Mindestversorgung, Ruhegehalt, erdientes, Ruhegehaltssatz, berechneter |
| Stichwort: | Mindestversorgung |
| Leitsatz: | 1. Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes (Urteil vom 23. Juni 2005 - Az.: 2 C 25.04 - BVerwGE 124, 19) ist rechtsgrundsätzlich geklärt, dass der Ruhegehaltssatz nach § 14a Abs. 1 BeamtVG (a. F.) entweder der nach § 14 Abs. 1 BeamtVG errechnete oder der in § 14 Abs. 4 Satz 1 oder Satz 2 BeamtVG bestimmte Bruchteil der jeweiligen Bemessungsgrundlage ist. 2. Eine anderweitige Berechnung bzw. einer weiterer Vergleich ("Doppelbegünstigung") findet nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes gerade nicht statt. 3. Die grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache wurde nicht dargelegt: Mit der Regelung des Art. 1 Nr. 3 des Gesetzes vom 12. August 2008 (GVBl. LSA S. 290) hat das Land Sachsen-Anhalt mit Wirkung ab dem 19. August 2008 für seine Beamten mit § 4a LBesG eine eigene und von § 14a BeamtVG abweichende Regelung über die vorübergehende Erhöhung des Ruhegehaltssatzes getroffen. Entsprechendes gilt aufgrund von Art. 4 DNeuG vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160) für die Bundesbeamten. 4. Fortführung von: OVG LSA, Beschluss vom 14. November 2008 - Az.: 1 L 21/08 -, veröffentlicht bei juris = JMBl. LSA 2009, 56. |
| Volltext: OVG-SACHSEN-ANHALT - Beschluss, 1 L 27/09 | |
| Rechtsgebiete: | BeamtVG, GG, VwGO |
| Schlagworte: | Beamter, Erhöhung, vorübergehende, Mindestversorgung, amtsbezogene, Mindestversorgung, amtsunabhängige, Ruhegehalt, erdientes, Ruhegehaltssatz, berechneter, Versorgung |
| Stichwort: | Mindestversorgung |
| Leitsatz: | 1. Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes (Urteil vom 23. Juni 2005 - Az.: 2 C 25.04 - BVerwGE 124, 19) ist rechtsgrundsätzlich geklärt, dass der Ruhegehaltssatz, an den die Erhöhungsregelung des § 14a Abs. 1 BeamtVG knüpft, auch der in § 14 Abs. 4 Satz 1 oder Satz 2 BeamtVG bestimmte Bruchteil der jeweiligen Bemessungsgrundlage ist. 2. Dass wegen der in § 14a Abs. 1 Nr. 3 BeamtVG bestimmten Obergrenze nur ein geringer Spielraum für eine vorübergehende Erhöhung des gegebenenfalls maßgeblichen Ruhegehaltssatzes von 65 v. H. (§ 14 Abs. 4 Satz 2 BeamtVG) verbleibt, ist rechtlich ohne Belang. 3. Ob die vorübergehende Erhöhung des Ruhegehaltssatzes in Anwendung des Rechtsgedankens aus § 14 Abs. 5 BeamtVG zu begrenzen ist, wenn die Pflichtversicherungszeiten zu einem höheren Ruhegehaltssatz führten, als dies bei einer vergleichsweisen Berücksichtigung als ruhegehaltfähige Dienstzeit der Fall wäre, bedarf vorliegend keiner Entscheidung. |
| Volltext: OVG-SACHSEN-ANHALT - Beschluss, 1 L 21/08 | |
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