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Mindestbeitrag

Entscheidungen der Gerichte




NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 13 LB 162/05 vom 30.01.2008

Rechtsgebiete:Nds AGWVG, NWG, WVG
Schlagworte:Ausschuss, Flächenmaßstab, Legitimation, Mindestbeitrag, Mindeststimmrecht, Unterhaltungsverband, Verbandsausschuss, Verbandsversammlung, Wasser- und Bodenverband
Stichwort:Mindestbeitrag
Leitsatz:Wenn ein Unterhaltungsverband in seinem Satzungsrecht einen Mindestbeitrag nach § 101 Abs. 3 Satz 2 NWG ohne das entsprechende Mindeststimmrecht nach § 101 Abs. 3 Satz 3 NWG verankert hat, ist der nach der inneren Verbandsverfassung anstelle einer Verbandsversammlung zur Änderung der Satzung berufene Verbandsausschuss legitimiert, diesen Fehler durch eine Satzungsänderung zu beheben. Ihm fehlt nicht die Legitimation für diese Satzungsänderung, weil er selbst ohne ein in der Satzung vorgesehenes Mindeststimmrecht gewählt wurde; vielmehr ist lediglich die Regelung über den Mindestbeitrag unwirksam, solange nicht insgesamt ein dem § 101 Abs. 3 Sätze 2 und 3 NWG entsprechender Zustand hergestellt ist.
Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Urteil, 13 LB 162/05



NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 13 ME 14/07 vom 04.07.2007

Rechtsgebiete:AO, NWG, WVG
Schlagworte:Beitragsmaßstab, dingliches Mitglied, Flächenmaßstab, Grundsteuerbefreiung, Hebesatz, Mindestbeitrag, Mindeststimmrecht, Verbandsbeitrag
Stichwort:Mindestbeitrag
Leitsatz:Einzelfragen zur Beitragserhebung.
Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Beschluss, 13 ME 14/07

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 8 LA 29/07 vom 27.04.2007

Rechtsgebiete:LHO, Satzung der Rechtsanwaltsversorgung Niedersachsen, SGB IV
Schlagworte:Erlass, Härtefall, Mindestbeitrag, Rechtsanwaltsversorgung, Verhältnismäßigkeit, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, Versorgung, berufsständische, Versorgungswerk, berufsständisch
Stichwort:Mindestbeitrag
Leitsatz:Zur Zulässigkeit der Erhebung eines Mindestbeitrages im berufsständischen Versorgungsrecht - hier nach § 24 Abs. 6 Satz 2 der Satzung der Rechtsanwaltsversorgung Niedersachsen.
Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Beschluss, 8 LA 29/07

BVERWG – Urteil, BVerwG 6 C 9.01 vom 23.01.2002

Rechtsgebiete:GG, RAVG Bad.-Württ., Satzung des Versorgungswerks der Rechtsanwälte in Baden-Württemberg
Schlagworte:Beitrag, Berufsfreiheit, Familienlastenausgleich, "generativer Beitrag", Gleichheitsgrundsatz, Kapitaldeckung, Kindererziehung, Mindestbeitrag, Mutterschutz, "offenes Deckungsplanverfahren", Umlagefinanzierung.
Stichwort:Mindestbeitrag
Leitsatz:Bundesverfassungsrecht zwingt ein berufsständisches Versorgungswerk mit Pflichtmitgliedschaft, das sich nach dem "offenen Deckungsplanverfahren" finanziert, grundsätzlich nicht, für Zeiten des Mutterschutzes und der Kindererziehung eine beitragsfreie Mitgliedschaft vorzusehen.
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 6 C 9.01


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