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Leibgedingsvertrag Leibgedinge

Entscheidungen der Gerichte




LAG-MUENCHEN – Urteil, 4 Sa 804/08 vom 18.12.2008

Rechtsgebiete:BGB, SGB XI
Schlagworte:Vergütungsansprüche
Stichwort:Leibgedingsvertrag Leibgedinge
Leitsatz:(Abgelehnte) Vergütungsansprüche der Tochter des, unter Betreuung stehenden, Beklagten aus einem mit ihm im Wege des - aufgrund Befreiung in einer, der Klägerin gegenüber nicht wirksam widerrufenen, Altersvorsorgevollmacht - erlaubten Insichgeschäfts über Pflege- und Betreuungsleistungen abgeschlossenen Arbeitsvertrages - trotz der Verpflichtungen der Klägerin zur entsprechenden "sorgsamen Wart und Pflege" u. a. bei "Gebrechlichkeit" ihres Vaters in einem vorausgegangenen Betriebsübergabevertrag als damit angenommener Rechtsmissbrauch.
Volltext: LAG-MUENCHEN - Urteil, 4 Sa 804/08



BGH – Beschluss, V ZR 271/04 vom 09.06.2005

Rechtsgebiete:ZPO
Stichwort:Leibgedingsvertrag Leibgedinge
Leitsatz:a) Das Gebot aus Art. 103 Abs. 1 GG, rechtliches Gehör zu gewähren, ist jedenfalls dann verletzt, wenn das Berufungsgericht neues Vorbringen unter offensichtlich fehlerhafter Anwendung des § 531 Abs. 2 ZPO nicht zur Verhandlung zuläßt (vgl. BVerfG, NJW 2000, 945, 946 - zur Präklusion).

b) Ein solcher Fehler liegt vor, wenn im Urteil des erstinstanzlichen Gerichts Vortrag zu einem entscheidungserheblichen Punkt mangels hinreichender Substantiierung zurückgewiesen worden ist, ohne daß der Partei durch einen unmißverständlichen Hinweis Gelegenheit zur Ergänzung gegeben war, und das Berufungsgericht auch das neue, nunmehr substantiierte Vorbringen unter Hinweis auf § 531 Abs. 2 ZPO zurückweist.

c) Wird ein solcher Verfahrensfehler in einer Nichtzulassungsbeschwerde gerügt, kann das Berufungsgericht im Beschlußwege nach § 544 Abs. 7 ZPO das Berufungsurteil aufheben und den Rechtsstreit zur neuen Verhandlung und Entscheidung zurückverweisen.
Volltext: BGH - Beschluss, V ZR 271/04

OLG-DUESSELDORF – Urteil, I-9 U 180/03 vom 05.04.2004

Rechtsgebiete:BGB, ZPO
Stichwort:Leibgedingsvertrag Leibgedinge
Volltext: OLG-DUESSELDORF - Urteil, I-9 U 180/03

BVERWG – Urteil, BVerwG 5 C 28.98 vom 28.10.1999

Rechtsgebiete:BSHG
Schlagworte:Anspruchsüberleitung bei vor Sozialhilfebezug entstandenen Ansprüchen, Gleichzeitigkeit als Voraussetzung der Anspruchsüberleitung, Sozialhilfe, Überleitung von vor Bezug von - entstandenen Ansprüchen, Überleitung von vor Sozialhilfebezug entstandenen Ansprüchen.
Stichwort:Leibgedingsvertrag Leibgedinge
Leitsatz:Leitsatz:

§ 90 Abs. 1 Satz 1 BSHG ermöglicht auch die Überleitung von Ansprüchen, die schon vor der Leistung von Sozialhilfe fällig geworden, aber im Zeitpunkt der Überleitung noch nicht erfüllt sind.

Urteil des 5. Senats vom 28. Oktober 1999 - BVerwG 5 C 28.98 -

I. VG Augsburg vom 06.02.1996 - Az.: VG Au 3 K 95.1703 -
II. VGH München vom 28.04.1998 - Az.: VGH 12 B 96.667 -
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 5 C 28.98


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