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Lehramtsprüfung

Entscheidungen der Gerichte

BAYERISCHER-VGH – Beschluss, 7 CE 12.2407 vom 15.01.2013

Außerhalb des Hochschulbereichs erworbene Qualifikationen sind einem Hochschulabschluss nicht gleichwertig im Sinne von Art. 43 Abs. 5 Satz 1 des Bayerischen Hochschulgesetzes und vermitteln damit keine Zugangsberechtigung zu einem konsekutiven Masterstudiengang.Gleichwertigkeit außerhalb des Hochschulbereichs erworbener Qualifikationen für den Zugang zu einem konsekutiven postgradualen Masterstudiengang an einer FachhochschuleLändergemeinsame Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen Masterstudiengang Printmedien, Technologie und Management; Hochschulabschluss; Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR)

VG-DUESSELDORF – Urteil, 15 K 1912/11 vom 20.07.2012

Das Bestehen einer Ersten Staatsprüfung für das Lehramt für die Sekundarstufe I in einer Ersten Staatsprüfung für die Sekundarstufen II und I setzt nach dem Lehrerausbildungsrecht in Nordrhein-Westfalen rechtlich notwendig, wenn auch allein nicht hinreichend, voraus, dass die für das Bestehen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt für die Sekundarstufe II erforderlichen Voraussetzungen in der Ersten Staatsprüfung für die Sekundarstufen II und I nachgewiesen sind.

OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Beschluss, 19 B 494/12 vom 30.04.2012

Eine in der Qualifikationsphase erteilte und in Punkte übertragene Kursabschlussnote eines nach den §§ 28 Abs. 1 Satz 1, 29 Abs. 3 Nr. 1 Satz 1 APO-GOSt 2006 für die Zulassung zur Abiturprüfung anzurechnenden Grundkurses ist ein Verwaltungsakt im Sinne des § 35 Satz 1 VwVfG NRW.

LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 9 Sa 79/11 vom 22.11.2011

Eine angestellte Lehrkraft, die zunächst ein Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen und dann ein viersemestriges Aufbaustudium zum Dipl. Pädagogen absolviert hat, erfüllt nicht die Voraussetzungen für eine Eingruppierung in die EG 12 oder 13 nach § 4 TVL-Ü Teil B.

OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Beschluss, 19 A 1881/10 vom 30.09.2011

1. Das Gutachten des Sachverständigen Dr. Peter Birkel, Wie vertrauenswürdig sind Zensuren aus mündlichen Prüfungen?, gibt aus sich heraus keinen hinreichenden Anlass, bei berufsbezogenen Prüfungen die persönliche und fachliche Qualifikation der Prüfer aufzuklären, wenn diese die normativen Qualifikationsvoraussetzungen erfüllen.

2. Die für Lehramtsprüfungen in Nordrhein-Westfalen geltende Definition der Note "mangelhaft (5)" ist hinreichend bestimmt.

3. Ein Austausch der Prüfer über die Leistungen des Prüflings und deren Bewertung nach Beendigung der unterrichtspraktischen Prüfung ist zulässig, wenn die Prüfungsordnung kein anderes Verfahren für die Notenfindung vorschreibt.

VG-DUESSELDORF – Urteil, 2 K 7973/09 vom 23.03.2010

Die Bestimmungen der LVO NRW über die Höchstaltersgrenze für die Einstellung in das Beamtenverhältnis auf Probe in der seit dem 18.07.2009 geltenden Fassung sind mit höherrangigem Recht vereinbar, werden insbesondere den Anforderungen der Urteile des BVerwG vom 19.02.2009 - 2 C 18.07 - u.a. gerecht.

Zu den Voraussetzungen, unter denen ein Überschreiten der Höchstaltersgrenze oder eine Ausnahme von dieser zuzulassen ist.

VG-HANNOVER – Urteil, 2 A 5587/08 vom 12.02.2010

Ein Beamter, der auf der Grundlage des Transsexuellengesetzes seinen Vornamen geändert hat, kann nicht verlangen, dass die Personalakte umgeschrieben wird und die in der Personalakte enthaltenen Urkunden an die Namensänderung angepasst werden.

VG-GELSENKIRCHEN – Urteil, 4 K 3126/05 vom 19.12.2007

Zur Anerkennung einer Diplomprüfung im Studiengang

Bauingenieurwesen als Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Grund-,

Haupt- und Realschulen sowie den entsprechenden Jahrgängen an

Gesamtschulen.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 9 S 2502/93 vom 26.03.1996

1. Ein Student, der das Lehramt an Gymnasien im Fach Biologie anstrebt, kann weder nach § 45 Abs 1 S 3 UG (UniG BW) (= § 11 Abs 1 S 4 HRG) noch unter Berufung auf seine Gewissens- oder Berufsfreiheit (Art 4 Abs 1, 12 Abs 1 S 1 GG) verlangen, daß ihm die Universität gestattet, die erforderlichen Leistungsnachweise in den zoologischen Praktika ohne Teilnahme an Versuchen oder Übungen an zuvor eigens dazu getöteten Tieren zu erbringen. Diesem Verlangen steht insbesondere die Lehrfreiheit der Hochschullehrer (Art 5 Abs 3 S 1 GG) entgegen.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 4 S 809/94 vom 27.04.1994

1. Das in § 24 Abs 4 der Realschullehrerprüfungsordnung II (RSchulLehr2StPrO BW) (Fassung vom 18.10.1989) geregelte Erlöschen des Prüfungsanspruchs, wenn auch in der Wiederholung keine ausreichenden Leistungen erbracht werden, betrifft den durch Zulassung und Ableisten des Vorbereitungsdienstes erworbenen Prüfungsanspruch. Die Vorschrift regelt nicht den Fall, daß der Bewerber die entsprechende Laufbahnprüfung bereits bei einem anderen Dienstherrn in der Wiederholung nicht bestanden hat.

2. § 2 RPO II (RSchulLehr2StPrO BW) steht nicht entgegen, die Zulassung zum Vorbereitungsdienst mit der Begründung zu versagen, daß der Bewerber die entsprechende Laufbahnprüfung bereits bei einem anderen Dienstherrn in der Wiederholung nicht bestanden hat.

3. Zur Entlassung und zum Prüfungsanspruch eines Realschulanwärters, der nach Leugnung eines erfolglos durchlaufenen Vorbereitungsdienstes ernannt worden ist.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 4 S 1900/92 vom 23.12.1992

1. Die Bewertung der mündlichen Prüfungsleistungen durch den für die Abnahme der mündlichen Prüfung zuständigen Prüfungsausschuß ist nicht deshalb fehlerhaft, weil die Prüfer nach der Vergabe der Note infolge Fehleinschätzung der Rechtslage davon ausgingen, der Prüfling habe bei dieser Note die Prüfung insgesamt bestanden.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 4 S 3111/91 vom 02.07.1992

1. Weist das Verwaltungsgericht die Klage wegen Unzulässigkeit des Verwaltungsrechtswegs durch Urteil ab und verweist es in dem Urteil den Rechtsstreit an das Gericht eines anderen Rechtswegs, anstatt nach § 17a GVG den Rechtsstreit ohne Klageabweisung durch Beschluß zu verweisen, so kann das Oberverwaltungsgericht, das im Berufungsverfahren den Verwaltungsrechtsweg für gegeben erachtet, nach § 130 Abs 1 VwGO über die Klage in der Sache entscheiden.

2. Die Klage auf Erweiterung der im Prüfungszeugnis ausgewiesenen Lehrbefähigung, die durch Bestehen der Zweiten Staatsprüfung für die Laufbahn des höheren Schuldienstes an Gymnasien erworben wurde, ist eine öffentlich-rechtliche Streitigkeit auch dann, wenn der Vorbereitungsdienst im Angestelltenverhältnis abgeleistet wurde.

3. Der öffentlich-rechtliche Folgenbeseitigungsanspruch gibt keine Rechtsgrundlage für den Anspruch auf Erfüllung eines rechtswidrig abgewiesenen Leistungsanspruchs.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 7 S 2847/91 vom 29.06.1992

1. Die Förderungshöchstdauer einer weiteren Ausbildung im Fall von § 7 Abs 2 Satz 2 BAföG muß im Rahmen von § 11a FörderungshöchstdauerV (FöHöchstdV) so festgesetzt werden, daß der Auszubildende den Abschluß voraussichtlich innerhalb der festgesetzten Förderungszeit erreichen kann. Die Verweisung des Auszubildenden auf einen später zu stellenden Antrag nach § 15 Abs 3 Satz 1 BAföG ist unzulässig.


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