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Kostenausgleich

Entscheidungen der Gerichte




VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 2 S 1162/07 vom 11.12.2008

Rechtsgebiete:LKrO, LGebG, LBO
Schlagworte:Baugenehmigungsverfahren, Anhörung, Stellungnahme, öffentliche Leistung, Zurechenbarkeit, verantwortliche Veranlassung, Kostenausgleich
Stichwort:Kostenausgleich
Leitsatz:1. Beim Erlass einer Rechtsverordnung, durch welche die gebührenpflichtigen Tatbestände und die Höhe der Gebühren für die Tätigkeit des Landratsamts als untere Verwaltungsbehörde festgesetzt werden, ist eine Mitwirkung des Kreistags nicht vorgeschrieben.

2. Unter den Begriff der "öffentlichen Leistung" im Sinn des Landesgebührengesetzes fallen nur solche behördlichen Handlungen, die in Ausübung hoheitlicher - auch schlicht-hoheitlicher - Befugnisse mit Außenwirkung vorgenommen werden und die außerdem eine Eigenständigkeit besitzen. Der im Baugenehmigungsverfahren abgegebenen Stellungnahme einer gemäß § 53 Abs. 2 S. 2 LBO beteiligten anderen Behörde fehlt diese Eigenständigkeit. Sie ist daher keine öffentliche Leistung, für welche diese Behörde von der Baugenehmigungsbehörde eine Gebühr erheben kann.

3. Zum Begriff der "verantwortlichen Veranlassung" im Sinn des § 2 Abs. 2 LGebG.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Urteil, 2 S 1162/07



OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 15 WF 26/08 vom 15.07.2008

Rechtsgebiete:ZPO, RVG
Schlagworte:Kostenausgleich, Kostenquote
Stichwort:Kostenausgleich
Leitsatz:Sind in beiden Instanzen die Kosten nach Quoten verteilt worden, müssen bei Durchführung des Kostenausgleichs die Kosten beider Instanzen auch dann einbezogen und einheitlich festgesetzt werden, wenn einer Partei Prozesskostenhilfe bewilligt worden war.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 15 WF 26/08

OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 10 UF 75/07 vom 15.07.2008

Rechtsgebiete:ZPO, RVG
Schlagworte:Kostenausgleich, Kostenquote
Stichwort:Kostenausgleich
Leitsatz:Sind in beiden Instanzen die Kosten nach Quoten verteilt worden, müssen bei Durchführung des Kostenausgleichs die Kosten beider Instanzen auch dann einbezogen und einheitlich festgesetzt werden, wenn einer Partei Prozesskostenhilfe bewilligt worden war.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 10 UF 75/07

LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Beschluss, 2 Ta 9/06 vom 21.03.2006

Rechtsgebiete:RVG, ZPO, ArbGG
Schlagworte:Kostenfestsetzung, Berufungsinstanz, Vergleich, Kostenverteilung, Mehrvergleich, Kostenausgleich, Berücksichtigung
Stichwort:Kostenausgleich
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Beschluss, 2 Ta 9/06


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