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Kindergeldberechtigung

Entscheidungen der Gerichte




BVERWG – Urteil, BVerwG 2 C 107.07 vom 19.02.2009

Rechtsgebiete:BBesG, BBVAnpG 99
Schlagworte:Familienzuschlag, kinderbezogener Anteil, Konkurrenzklausel, Tätigkeit im öffentlichen Dienst, Kindergeldberechtigung, Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, entsprechende Leistung, verfassungskonforme Auslegung, Zurückverweisung
Stichwort:Kindergeldberechtigung
Leitsatz:Gegen die Verfassungsmäßigkeit des § 40 Abs. 5 i.V.m. § 40 Abs. 6 BBesG bestehen weiterhin keine verfassungsrechtlichen Bedenken.
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 2 C 107.07



OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 2 A 10135/06.OVG vom 21.07.2006

Rechtsgebiete:BBesG, EStG, VwGO, FGO
Schlagworte:Beamter, Besoldung, Besoldungsempfänger, Kind, Familienzuschlag, kinderbezogener Anteil im Familienzuschlag, Familienzuschlag Stufe 2, Kindergeld, Kindergeldberechtigung, Einkommensteuerrecht, Selbstunterhalt, Leistungen, Erwerbsunfähigkeitsrente, Rente, Urteil, Rechtskraft, Bindung, Bindungswirkung, Finanzgericht, Finanzgerichtsbarkeit, finanzgerichtlich, vorgreiflich
Stichwort:Kindergeldberechtigung
Leitsatz:1. Ob einem Besoldungsempfänger der kinderbezogene Anteil im Familienzuschlag nach § 40 Abs. 2 Satz 1 BBesG zusteht, hängt maßgeblich von seiner Kindergeldberechtigung ab (im Anschluss an BVerwGE 93, 98).

2. Ist die Kindergeldberechtigung eines Besoldungsempfängers durch ein Finanzgericht rechtskräftig festgestellt, ist dies im Rahmen der Entscheidung über die Gewährung des kinderbezogenen Anteils im Familienzuschlag vorgreiflich und sowohl für die Beteiligten als auch die Verwaltungsgerichte bindend.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 2 A 10135/06.OVG

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 2 A 10575/06.OVG vom 21.07.2006

Rechtsgebiete:GG, EStG, BVO
Schlagworte:Beamter, Beihilfe, Kind, berücksichtigungsfähige Angehörige, Familienzuschlag, kinderbezogener Anteil im Familienzuschlag, Familienzuschlag Stufe 2, Kindergeld, Kindergeldberechtigung, Einkommensteuerrecht, Selbstunterhalt, Leistungen, Erwerbsunfähigkeitsrente, Rente, Urteil, Rechtskraft, Bindung, Bindungswirkung, Finanzgericht, arbeitslos, körperliche, geistige oder seelische Behinderung, außer Stande zum Selbstunterhalt, Ausbildung, Einkommensgrenze, Analogie, Regelungslücke, Gleichheitssatz, Benachteiligung Behinderter, Fürsorgepflicht
Stichwort:Kindergeldberechtigung
Leitsatz:1. § 2 Abs. 2 Satz 2 BVO fingiert eine Beihilfeberechtigung nur für arbeitslose oder in Ausbildung befindliche Kinder eines Beihilfeberechtigten (§ 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 und 2 EStG); die Vorschrift ist bei Kindern, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung außer Stande sind, sich selbst zu unterhalten (§ 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG) nicht entsprechend anwendbar.

2. Die beihilferechtliche Differenzierung gemäß § 2 Abs. 2 Satz 2 BVO verletzt weder den allgemeinen Gleichheitssatz noch führt sie zu einer grundgesetzwidrigen Benachteiligung von Behinderten.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 2 A 10575/06.OVG

OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 13 WF 187/03 vom 01.12.2003

Rechtsgebiete:EStG
Schlagworte:Ehe, Ehescheidung, elterliche Sorge, Kindergeldberechtigung
Stichwort:Kindergeldberechtigung
Leitsatz:Vorrangig soll derjenige Elternteil kindergeldberechtigt sein, der die höheren wirtschaftlichen Leistungen erbringt.

Sind diese objektiv gleichwertig, ist auf die subjektiven Leistungen abzustellen mit der Folge, dass mangels anderer Umstände dem finanziell und wirtschaftlich schwächeren Elternteil die Kindergeldberechtigung abzusprechen ist.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 13 WF 187/03


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