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Kind – Urteile online finden

Entscheidungen und Beschlüsse der Gerichte zum Schlagwort „Kind“.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 2 S 1370/91 vom 27.11.1991

1. Hundesteuerpflichtig kann grundsätzlich jedes über Einkommen verfügende erwachsene Mitglied eines aus mehreren Personen bestehenden Haushaltes sein, in den ein Hund aufgenommen wurde.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 6 S 2494/88 vom 06.11.1991

1. Bei der Hilfe zu einer angemessenen Schulbildung im Sinne des § 40 Abs 1 Nr 3 BSHG setzt die Anwendung des Kostenvorbehalts nach § 3 Abs 2 S 3 BSHG das Bestehen von Alternativen voraus, die sämtlich zur Erreichung der Aufgaben der Eingliederungshilfe sowohl in objektiver wie in subjektiver Hinsicht möglich, geeignet und zumutbar sind (Fortsetzung der Senatsrechtsprechung).

2. Zur Verteilung der Risikolast für eine Verengung des Entscheidungsspielraums des Sozialhilfeträgers.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 11 S 309/91 vom 10.07.1991

1. Einem Abkömmling steht das gesamte Sterbegeld (§ 18 Abs 1 BeamtVG) auch dann iSd § 12 Abs 1 S 2 BhV zu, wenn er mehrere gleichberechtigte Geschwister hat.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 6 S 546/91 vom 26.06.1991

1. Die Ausnahme vom Ausschlußtatbestand des § 1 Abs 2 Nr 3, letzter Halbsatz BVFG ist auch gegeben, wenn der Aussiedler vor dem 08.05.1945 iSd § 1 Abs 2 Nr 2 BVFG umgesiedelt wurde und bis zum 31.03.1952 ins Vertreibungsgebiet zurückgekehrt ist.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 11 S 1229/91 vom 19.06.1991

1. Zu den Voraussetzungen für die Anordnung der sofortigen Vollziehung der nachträglichen weiteren Befristung einer (befristeten) Aufenthaltserlaubnis (im Anschluß an den Senatsbeschluß vom 26.02.1987 - 11 S 2962/86 - InfAuslR 1987, 173 = NVwZ 1987, 1109).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 6 S 1182/90 vom 12.06.1991

1. Zur Bemessung eines nach § 43 Abs 1 S 2 BSHG zu leistenden Kostenbeitrags.

2. Neben den nach § 76 Abs 2 Nr 4 BSHG, § 3 Abs 6 Nr 2 der Verordnung zu § 76 BSHG festgesetzten Pauschbeträgen für berufsbedingte Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte können von dem sozialhilferechtlich einzusetzenden Einkommen keine Prämien für eine Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung nach § 76 Abs 2 Nr 3 BSHG abgesetzt werden.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 9 S 1462/90 vom 10.06.1991

1. Zur Selbstbindung einer obersten Landesbehörde an Richtlinien zur Anerkennung von Beratern nach § 218b Abs 2 StGB ohne positive Anerkennungspraxis.

2. Zum Sinn und Zweck der Pflichtberatung nach § 218b StGB.

3. Zur Frage, ob ein niedergelassener Arzt (Psychiater und Neurologe, Psychotherapeut) Gewähr bietet für eine richtlinien- und verfassungskonforme Pflichtberatung Schwangerer vor einem Schwangerschaftsabbruch.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 6 S 2956/89 vom 27.03.1991

1. Der Anspruch des Hilfeempfängers auf Übernahme der Kosten für eine Maßnahme der Eingliederungshilfe steht unter dem Vorbehalt, daß die seinen Wünschen entsprechende Maßnahme nicht mit unverhältnismäßigen Mehrkosten verbunden ist. Das ist aufgrund eines Vergleichs mit den Kosten zu bestimmen, die ohne die Ausübung des Wunschrechts entstehen würden. Dieser Kostenvergleich setzt jedoch immer voraus, daß die zum Vergleich herangezogene Maßnahme zur Erreichung des Zwecks der Eingliederungshilfe in gleicher Weise geeignet ist wie die vom Hilfeempfänger gewählte Maßnahme (Fortsetzung der Senatsrechtsprechung).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 10 S 823/90 vom 21.08.1990

1. Es ist mit dem Gleichheitssatz nicht vereinbar, wenn teilzeitbeschäftigte Eltern, deren arbeitsfreie Zeiten sich so ergänzen, daß sie ihr Kleinkind selbst ganztägig betreuen können, vom Bezug des Landeserziehungsgeldes ausgeschlossen werden. Der Gleichheitssatz gebietet es, teilzeitbeschäftigte Eltern, die beide über einen geringfügigen Umfang hinaus einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen, bei der Gewährung von Landeserziehungsgeld zu berücksichtigen, soweit beide Erwerbseinkommen die in den Landeserziehungsgeld-Richtlinien vorausgesetzten Einkommensgrenzen nicht überschreiten.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 4 S 1866/88 vom 26.06.1990

1. Ein näher gelegenes Krankenhaus ist dann im Sinne von § 6 Abs 1 Nr 9 S 3 Buchst c BhV BW für eine Behandlung geeignet, wenn es zur Behandlung der jeweiligen Erkrankung eingerichtet und ohne Einschränkung in der Lage ist.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 4 S 2372/89 vom 19.06.1990

1. Unzulässigkeit einer Verböserung im Widerspruchsverfahren, wenn die Behörde den Ausgangsbescheid, durch den eine rechtswidrige Zuerkennung des kinderbezogenen Anteils des Ortszuschlags unter Berücksichtigung des Vertrauensschutzes mit Rückwirkung auf einen bestimmen Zeitpunkt zurückgenommen worden ist, in dem Widerspruchsbescheid dahin ändert, daß die Rücknahme auf einen früheren Zeitpunkt erfolgt.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 5 S 446/90 vom 18.06.1990

1. Die Maximalhöhe des § 7 Abs 1 Nr 1 BauO BW von 4 m ist bei einer Grenzgarage mit ansteigender Dachhöhe nur in einem Abstand von 2,50 m zur Grenze einzuhalten; es ist zulässig, daß die Garagenhöhe in dem anschließenden Bereich über 4 m hinausgeht.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 7 S 713/90 vom 01.06.1990

1. Die Eltern des Auszubildenden sind nur insoweit auskunftspflichtig, als ihre eigenen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse für die Leistung oder Erstattung von Bedeutung sind.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 7 S 894/90 vom 16.05.1990

1. Die Möglichkeit, Vorausleistungen nach § 36 BAföG zu beantragen, schließt bei streitig angerechnetem Elterneinkommen wegen des damit fehlenden Anordnungsgrundes den Erlaß einer einstweiligen Anordnung aus (ständige Rspr des Senats).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 6 S 1689/88 vom 25.04.1990

1. Ein Ausweisbewerber, der vor Beginn der allgemeinen Vertreibungsmaßnahmen geboren ist und zu diesem Zeitpunkt noch nicht selbst bekenntnisfähig war ("Frühgeborener"), ist auch dann deutscher Volkszugehöriger, wenn er erst nach Beginn der allgemeinen Vertreibungsmaßnahmen bis zu seiner Selbständigkeit im Sinne deutschen Volkstumsbewußtseins geprägt wurde; soweit bis zu Beginn der allgemeinen Vertreibungsmaßnahmen kein entsprechender Bekenntnissachverhalt vorlag, kann ihm dies nicht entgegengehalten werden.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 13 S 500/89 vom 09.04.1990

1. Im Fall der Anfechtung einer Namensänderungsentscheidung, die mit dem Vorbehalt versehen ist, daß über die Namensänderung erst nach Unanfechtbarkeit der Entscheidung eine Urkunde erteilt wird, in welcher als Zeitpunkt der Wirksamkeit der Namensänderung der Tag der Bekanntgabe der Namensänderung angegeben wird (vgl Nr 21 Abs 2 NamÄndVwV in der Fassung vom 18.4.1986, GABl 1986, 698), kommt es für die rechtliche Beurteilung des wichtigen Grundes auf den Zeitpunkt der letzten Verwaltungsentscheidung an.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 1 S 295/90 vom 30.03.1990

1. Ordnet das Verwaltungsgericht die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs gegen eine mit einer Ausreisefrist verbundene Abschiebungsandrohung an, wird diese erst dann gegenstandslos, wenn die erstinstanzliche Entscheidung nicht angefochten oder vom Beschwerdegericht bestätigt wird. Der unterlegene Antragsgegner besitzt daher ein Rechtsschutzinteresse für die Einlegung der Beschwerde (wie OVG Hamburg, Beschluß vom 17.03.1988, InfAuslR 1988, 214 und OVG NW, Beschluß vom 22.08.1985, EzAR 223 Nr 11, gegen Hess VGH, Beschluß vom 19.08.1986, InfAuslR 1987, 3 und VGH Bad-Württ, Beschlüsse vom 11.06.1986 - 11 S 2868/85 - und vom 04.12.1986 - 11 S 2539/86 -).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 11 S 167/89 vom 28.03.1990

1. Die gesetzliche Vermutung einer Versorgungsehe im Sinne des § 19 Abs 1 S 2 Nr 1 BeamtVG ist entkräftet, wenn besondere, objektiv erkennbare Umstände vorliegen, wonach andere, einigermaßen wirklichkeitsnahe Beweggründe für die Eheschließung eines Beamten im Vordergrund standen (im Anschluß an BVerwG, Beschluß vom 09.07.1971, Buchholz 232 Nr 7 zu § 123 BBG aF).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 1 S 1850/89 vom 19.03.1990

1. Ein deutscher Paß kann in entsprechender Anwendung des § 8 PaßG entzogen werden, wenn der Inhaber nicht Deutscher im Sinne des Art 116 Abs 1 GG ist.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 6 S 1429/89 vom 07.03.1990

1. Wirtschaftliche Hilfe zu den Kosten der Betreuung eines Kleinkindes während einer kurzfristigen (hier: eintägigen) Abwesenheit der Mutter ist nach §§ 70, 71 BSHG, nicht nach §§ 5, 6 JWG zu leisten. Sie steht der Mutter zu.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 6 S 670/89 vom 06.12.1989

1. Ein nach Abschluß der allgemeinen Vertreibungs- und Verfolgungsmaßnahmen gegen Deutsche Geborener ("Spätgeborener") kann nur dann einen Vertriebenenausweis erhalten, wenn in seinem Elternhaus bis zu seiner Selbständigkeit eine deutschgeprägte "Bekenntnislage" bestand und an ihn weitervermittelt wurde (st Rspr).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, A 14 S 1371/88 vom 01.12.1989

1. Zur im politischen System angelegten übergreifenden Verfolgung von Familienmitgliedern und zur "latenten Gefährdungsanlage" in Abgrenzung zur Vermutung einer praktizierten "Sippenhaft".

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 11 S 320/89 vom 08.11.1989

1. § 91a BSHG räumt einem erstattungsberechtigten Sozialhilfeträger das Recht ein, den Wohngeldanspruch eines Sozialhilfeempfängers auch dann gerichtlich geltend zu machen, wenn der Sozialhilfeträger selbst Beklagter ist, weil er auch Verwaltungsträger der Behörde ist, die über den Wohngeldanspruch entscheidet. Dabei handelt es sich um einen ausnahmsweise zulässigen "Insichprozeß".

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 6 S 307/89 vom 04.04.1989

1. § 25 Abs 1 BSHG enthält gegenüber § 25 Abs 2 BSHG eine eigenständige Regelung.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 11 S 2500/87 vom 22.12.1988

1. Der Krankenhausaufenthalt eines Familienangehörigen stellt ein zwingendes persönliches Umzugshindernis iS von § 2 Abs 2 S 1 TGV dar, wenn bei Würdigung aller Umstände des Einzelfalles - insbesondere der jeweiligen familiären Situation sowie der Schwere der Erkrankung - der Umzug zu Belastungen für den Trennungsgeldempfänger oder den betroffenen Familienangehörigen führen würde, deren Hinnahme vom Dienstherrn billigerweise nicht erwartet werden darf.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 6 S 2252/88 vom 07.12.1988

1. Eine angemessene Alterssicherung (§ 69 Abs 3 S 2 BSHG) ist dann erreicht, wenn die Pflegepersonen im Alter dauernd von Hilfe zum Lebensunterhalt unabhängig sein werden (wie BVerwG, Urteile vom 22.6.1978, BVerwGE 56, 79 ff, 87 ff und 96 ff). Diese Grundsätze gelten jedenfalls dann auch für die Auslegung des Begriffs "angemessene Alterssicherung " in § 88 Abs 3 BSHG, wenn von Pflegepersonen der Einsatz ihres Vermögens verlangt wird.

LG-ESSEN – Beschluss, 7 T 162/88 vom 12.04.1988

Einstellung der Zwangsvollstreckung zur Aufhebung einer Gemeinschaft

LAG-HAMM – Urteil, 2 Sa 1461/87 vom 10.02.1988

5 AZR 151/88

Revision zurückgewiesen

22.03.1898

OLG-KOELN – Beschluss, 21 WF 135/82 vom 05.08.1982

Dem Antragsgegner des Ehescheidungsverfahrens darf Prozeßkostenhilfe nicht mit der Begründung versagt werden, die beabsichtigte Rechtsverteidigung - Stellung des auf Abweisung des gegnerischen Ehescheidungsantrages gerichteten Antrags - biete keine hinreichnede Aussicht auf Erfolg; insoweit muß es genügen, daß ein durch anwaltliche Tätigkeit verfolgbares Verfahrensziel erkennbar ist.

RG – Urteil, 3 D 69/40 vom 19.02.1940

Wer zu einer Tat nach dem § 217 StGB hilft, kann nur wegen Beihilfe zum Mord oder zum Totschlage verurteilt werden. Bei ihm ist aber zu prüfen, ob der Haupttäter mit Überlegung gehandelt hat oder nicht, obwohl diese Unterscheidung für den Tatbestand des § 217 StGB selbst rechtlich unerheblich ist.


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