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Kapitalaufbringungsprinzip

Entscheidungen der Gerichte




BFH – Beschluss, VIII B 51/03 vom 12.02.2004

Rechtsgebiete:HGB
Stichwort:Kapitalaufbringungsprinzip
Volltext: BFH - Beschluss, VIII B 51/03



BFH – Urteil, VIII R 69/95 vom 19.10.1998

Rechtsgebiete:EStG, UmwStG, HGB
Stichwort:Kapitalaufbringungsprinzip
Leitsatz:BUNDESFINANZHOF

Bringt der Gesellschafter einer Personengesellschaft bei deren Gründung ein Wirtschaftsgut seines Privatvermögens (hier: eine wesentliche Beteiligung i.S. von § 17 EStG) in die Personengesellschaft gegen die Gewährung eines Mitunternehmeranteils ein, so handelt es sich um einen tauschähnlichen Vorgang. Die empfangende Personengesellschaft hat als "Anschaffungskosten" für das eingebrachte Wirtschaftsgut dessen gemeinen Wert zu aktivieren. Entsprechende Grundsätze gelten auch dann, wenn die Einbringung des betreffenden Wirtschaftsguts gegen Gewährung von Personengesellschaftsrechten und ein weiteres Entgelt (z.B. Gutschrift auf einem Forderungskonto des einbringenden Gesellschafters bei der Personengesellschaft) erfolgt.

EStG § 4 Abs. 1 Satz 5, § 6 Abs. 1 Nrn. 5 und 6, § 5 Abs. 1, § 17
UmwStG 1977 § 24
HGB § 255 Abs. 1

Urteil vom 19. Oktober 1998 - VIII R 69/95 -

Vorinstanz: Niedersächsisches FG
Volltext: BFH - Urteil, VIII R 69/95


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