JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > K > Kammerbeitrag
| Rechtsgebiete: | GG |
| Schlagworte: | Bemessung, Kammerbeitrag, Ortszuschlag, Verwaltungspraktikabilität, Verwaltungsvereinfachung, Ärzte |
| Stichwort: | Kammerbeitrag |
| Leitsatz: | Aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung und - Verwaltungspraktikabilität ist es zulässig, bei der Bemessung der Kammerbeiträge auch den Teil des Ortszuschlags zu berücksichtigen, den die im öffentlichen Dienst tätigen Ärzte erhalten, wenn sie verheiratet sind und Kinder haben. |
| Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Beschluss, 8 LA 156/02 | |
| Rechtsgebiete: | HwO, EWG-Richtlinie 69/335 |
| Schlagworte: | Handwerkskammer, Kammerbeitrag, Beitrag, Filialbetrieb, Grundbeitrag, Beitragsstaffelung, Staffelungskriterium, juristische Person |
| Stichwort: | Kammerbeitrag |
| Leitsatz: | 1. Der Kreis der Beitragspflichtigen zur Handwerkskammer ist in §§ 113 Abs. 1, 1 Abs. 1 HwO abschließend umschrieben. 2. Ein in die Handwerksrolle eingetragener Filialbetrieb eines selbständigen Handwerkers ist danach auch ohne spezielle Regelung in der Beitragsordnung gegenüber der Handwerkskammer beitragspflichtig, in deren Bezirk der Filialbetrieb liegt. 3. Bei Erhebung des Grundbeitrags zur Handwerkskammer ist ein an die Rechtsform der juristischen Person anknüpfendes Staffelungskriterium zulässig. 4. Die grundsätzlich höhere Belastung juristischer Personen im Verhältnis zu natürlichen Personen und Personengesellschaften ist rechtlich nicht zu beanstanden. 5. Sie widerspricht auch nicht der Richtlinie 69/335/EWG des Rats vom 17.07.1969 betreffend die indirekten Steuern auf die Ansammlung von Kapital. |
| Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Urteil, 14 S 2726/00 | |
| Rechtsgebiete: | IHKG |
| Schlagworte: | Beitragsstaffel, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Grundbeitrag, Industrie- und Handelskammer, Kammerbeitrag, Leistungskraft, Minderkaufmann, Umlage, Typisierung, Vollkaufmann. |
| Stichwort: | Kammerbeitrag |
| Leitsatz: | Leitsatz: Die Industrie- und Handelskammern waren nach § 3 Abs. 3 Satz 2 IHKG 1992 nicht daran gehindert, den Grundbeitrag für Kammerzugehörige, deren Gewerbeertrag/Gewinn einen bestimmten Betrag (hier: 48 000 DM) nicht übersteigt und deren Gewerbebetrieb einen vollkaufmännischen Geschäftsbetrieb nicht erfordert, niedriger festzusetzen als für Vollkaufleute mit gleichem Gewerbeertrag/Gewinn. Urteil des 1. Senats vom 21. März 2000 - BVerwG 1 C 15.99 - I. VG Hamburg vom 12.06.1996 - Az.: 7 VG 2237/95 - II. OVG Hamburg vom 03.02.1999 - Az.: OVG Bf V 69/96 - |
| Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 1 C 15.99 | |
| Rechtsgebiete: | IHKG, AO, GewStG |
| Schlagworte: | Industrie- und Handelskammer, Mitgliedschaft, Beitrag, Kammerbeitrag, Betriebsstätte, Gewerbesteuerveranlagung, Zerlegungsbescheid, Automat, Kinderreitautomat, Bindung, Erlaß. |
| Stichwort: | Kammerbeitrag |
| Leitsatz: | Leitsatz: Stellt ein überregional tätiges Unternehmen aufgrund eines Vertrages mit einem Warenhausbetreiber unter Mitwirkung des Warenhauspersonals in oder vor dem Geschäft eigene Kinderreitautomaten gewerblich auf, unterhält es dort eine Betriebsstätte, so daß die Veranlagung zu einem Kammerbeitrag durch die für diesen Ort zuständige Industrie- und Handelskammer gerechtfertigt sein kann. Urteil des 1. Senats vom 27. Oktober 1998 - BVerwG 1 C 19.97 - I. VG Düsseldorf vom 12.08.1994 - Az.: VG 3 K 5561/94 - II. OVG Münster vom 24.02.1997 - Az.: OVG 25 A 4720/94 - |
| Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 1 C 19.97 | |
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