Impressum | Registrierung | Foren-Login
 
Disclaimer | Datenschutz | RSS-Feeds

JuraForum.deUrteileSchlagwörterJJugendliche 

Jugendliche – Urteile online finden

Entscheidungen und Beschlüsse der Gerichte zum Schlagwort „Jugendliche“.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 9 S 1462/96 vom 04.11.1997

1. Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) ist als solches keine seelische Behinderung, bei deren Vorliegen Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII (SGB 8) zu leisten ist. Es kann jedoch zu einer seelischen Behinderung führen, insbesondere bei - zB auf Versagensängsten beruhenden - Schulphobien, Schul- und Lernverweigerung, Rückzug aus sozialen Kontakten und dgl (wie VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 24.04.1996 - 6 S 827/95 - für die Eingliederungshilfe nach dem Bundessozialhilfegesetz).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 9 S 174/96 vom 15.09.1997

1. Unter einer Leistung der Jugendhilfe, an deren Beginn im Zweiten Abschnitt des Siebten Kapitels SGB VIII (SGB 8), ua in § 86 Abs 2 S 2 und 4, Folgerungen für die örtliche Zuständigkeit eines Jugendhilfeträgers geknüpft sind, ist eine Leistung der in § 2 Abs 2 Nrn 1 bis 6 SGB VIII (SGB 8) definierten Arten zu verstehen, zB Hilfe zur Erziehung und ergänzende Leistungen (§ 2 Abs 2 Nr 4 SGB VIII (SGB 8)). Ein Wechsel der Hilfemaßnahmen innerhalb einer solchen Leistungsart läßt daher die örtliche Zuständigkeit eines Jugendhilfeträgers unberührt.

2. Ob eine solche Hilfeleistung unterbrochen wird und daher bei Wiedergewährung ein Zuständigkeitswechsel stattfinden kann, richtet sich nach dem tatsächlichen Geschehensablauf im Einzelfall.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, D 17 S 8/97 vom 28.07.1997

1. Gehaltskürzung bei einem Schulleiter für eine einmalige Dienstverweigerung von 5 Tagen, nachdem der Dienstherr den Beamten nach Aufdeckung des Dienstvergehens in der Leitungsfunktion belassen hat.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 5 S 917/96 vom 22.07.1997

1. Zur Zulässigkeit eines Aktivspielplatzes, der auf einer bebauungsplanmäßig neben einem reinen Wohngebiet ausgewiesenen Fläche für Gemeinbedarf betrieben werden soll.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 14 S 1920/96 vom 29.04.1997

1. Eine Warenhausgaststätte ist regelmäßig keine Schank- oder Speisewirtschaft iS von § 1 Abs 1 Nr 1 SpielV.

Zu den Anforderungen an den den Begriff der "Räume" iS von § 1 Abs 1 Nr 1 SpielV.

OLG-KOELN – Beschluss, 16 WX 5/96 vom 05.01.1996

Oberlandesgericht Köln, 16. Zivilsenat, Beschluß vom 05.01.1996 - 16 Wx 5/96 -. Die Entscheidung ist unanfechtbar.

Eingriff in das Erziehungsrecht der Eltern

BGB §§ 1666, 1666a Jeder staatliche Eingriff in das Erziehungsrecht der Eltern muß so gering, zurückhaltend und behutsam, wie im Einzelfall nur möglich, gehalten sein. Bevor wegen erzieherischen Fehlverhaltens der Eltern die endgültige Trennung eines Kindes von seinen Eltern als der denkbar stärkste Eingriff angeordnet wird, ist eine zeitweise Entziehung der Personensorge und Trennung zu prüfen, um in Konfliktsituationen die Chance zu eröffnen, daß die Spannungen - gegebenenfalls auch durch Inanspruchnahme von Erziehungshilfe - sich beruhigen.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 7 S 1345/93 vom 16.10.1995

1. Der zuständige Träger der öffentlichen Jugendhilfe kann auch zur Übernahme der Kosten bereits durchgeführter Hilfemaßnahmen verpflichtet sein (im Anschluß an BVerwG, Beschl vom 25.8.1987, Buchholz 436.51, § 5 JWG Nr 2).

2. Zur Frage der Geeignetheit und Notwendigkeit einer bestimmten Hilfemaßnahme (hier: Hilfe für junge Volljährige, Betreuung in einer stationären Einrichtung).

3. Hilfeleistungen nach SGB-VIII (SGB 8) können wie Leistungen der Sozialhilfe nur zeitabschnittsweise gewährt werden (im Anschluß an BVerwGE 64, 224 = FEVS 31, 89).

4. Zu der Frage, wann eine bestimmte Hilfemaßnahme mit unverhältnismäßigen Mehrkosten verbunden ist.

5. Der Träger der öffentlichen Jugendhilfe hat nach § 92 Abs 3 iVm § 91 Abs 3 Nr 2 SGB-VIII F 1990 (SGB 8 F: 1990-06-26) die volle Leistung unabhängig von einem möglichen Kostenbeitrag zu gewähren. Die Festsetzung eines Kostenbeitrags nach § 92 Abs 4 SGB-VIII F 1990 (SGB 8 F: 1990-06-26) hat in einem gesonderten Verfahrensschritt zu erfolgen. Dies gilt auch, wenn um die Kosten für eine bereits durchgeführte Hilfemaßnahme gestritten wird.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 13 S 3438/94 vom 16.02.1995

1. Die gesetzliche Befreiung vom Erfordernis der Aufenthaltserlaubnis nach § 2 Abs 2 Nr 1 AuslG 1965 setzte nicht voraus, daß der Ausländer sich mit seinen Eltern im Bundesgebiet aufhält.

2. § 96 Abs 1 S 2 AuslG (AuslG 1990) ermächtigt und verpflichtet in den Fällen des § 96 Abs 1 S 1 AuslG (AuslG 1990) zu einer Ermessensentscheidung darüber, ob eine Aufenthaltsgenehmigung abweichend von den §§ 7 Abs 2, 8 Abs 1 AuslG (AuslG 1990) oder trotz Nichtvorliegens einer Erteilungsvoraussetzung nach dem Ausländergesetz erteilt wird, wenn der Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung innerhalb der Antragsfrist des § 96 Abs 2 S 1 AuslG (AuslG 1990) (1.1.1991 bis 31.12.1991) gestellt wird.

3. Die Antragsfrist des § 96 Abs 2 S 1 AuslG (AuslG 1990) endet nicht vorzeitig, wenn der Ausländer im Laufe des Jahres 1991 das sechzehnte Lebensjahr vollendet.

4. Eine Abschiebungsandrohung ist rechtswidrig, wenn sich die darin bestimmte Ausreisefrist auf einen Zeitraum erstreckt, in dem der Ausländer nicht zur Ausreise verpflichtet ist und besondere Gründe, die es rechtfertigen, ausnahmsweise von der regelmäßig gebotenen Fristsetzung abzusehen, nicht vorliegen.

OLG-KOELN – Urteil, 7 U 72/92 vom 16.09.1993

1. Wird aus dem umfangreichen Programm eines Herstellers von Computerspielen ein einzelnes Spiel von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPS) indiziert, so stellt dies regelmäßig keinen enteignungsgleichen Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb des Herstellers dar, weil hierdurch der Betrieb als solcher in seinem ungestörten Funktionieren nicht berührt wird. 2. Der BPS obliegt die Pflicht, bei der Entscheidung über Indizierungsanträge die Verfahrensvorschriften einzuhalten und Indizierungen nur in den gesetzlich vorgesehenen Fällen auszusprechen, nicht als Amtspflicht gegenüber demjenigen, der mit dem indizierten Medium nur Handel treibt. 3. Es stellt einen Amtsmißbrauch dar, wenn das zur Entscheidung berufene Gremium der BPS ein Medium indiziert, ohne daß sich seine Mitglieder überhaupt einen Eindruck von seinem Inhalt verschafft haben oder ein gegen die Indizierung im vereinfachten Verfahren stimmendes Mitglied unter Verstoß gegen die Geschäftsverteilung durch ein zustimmungswilliges Mitglied ersetzt wird. 4. Zum Umfang der gerichtlichen Óberprüfung von Indizierungsentscheidungen unter Berücksichtigung der sog. Mutzenbacher-Entscheidung des BVerfG (NJW 1991, 1471).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 14 S 1003/92 vom 27.05.1993

1. Entwickelt sich eine Gaststätte trotz regelmäßiger Polizeikontrollen zu einem Treffpunkt von Drogenkonsumenten, darf sich der Gastwirt zur Bekämpfung der rechtswidrigen Zustände nicht auf vereinzelte Lokalverbote und auf die gelegentliche Einschaltung der Polizei beschränken; er muß vielmehr außer einer intensiven Zusammenarbeit mit der Polizei die Betriebsweise und die Aufmachung seiner Gaststätte nachhaltig verändern, um sie für Drogenkonsumenten unattraktiv zu machen, und sie zu diesem Zweck erforderlichenfalls vorübergehend schließen.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 14 S 2178/92 vom 18.01.1993

1. Ob eine Gaststätte eine Speiseeiswirtschaft iS von § 1 Abs 2 Nr 2 SpielV ist, beurteilt sich nach dem durch objektive Merkmale geprägten Charakter des Betriebs. Auf Art und Inhalt der erteilten gaststättenrechtlichen Erlaubnis kommt es hingegen nicht an.

2. Das öffentliche Interesse an einem wirksamen Jugendschutz ist regelmäßig iSv § 49 Abs 2 Satz 1 Nr 3 LVwVfG (VwVfG BW) gefährdet, wenn Geldspielgeräte in anderen als den in § 1 Abs 1 SpielV genannten Einrichtungen aufgestellt werden.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 2 S 909/90 vom 27.08.1992

1. Die Erhebung von Benutzungsgebühren für eine öffentliche Einrichtung, die eine Gemeinde oder ein Landkreis in der Form einer öffentlichen (unselbständigen) Anstalt betreibt und deren Leistungsbeziehungen öffentlich-rechtlich gestaltet sind, erfordert eine Regelung in einer Gebührensatzung (wie VGH Baden-Württemberg, Normenkontrollbeschluß vom 30.11.1988 - 2 S 1140/87 -, NVwZ 1989, 267).

2. Die Regelung des Gebührensatzes setzt eine Gebührenkalkulation voraus, aus der die kostendeckende Gebührensatzobergrenze hervorgeht (vgl Scholz, Die kommunale Benutzungsgebühr, BWGZ 1989, S 239f, 244).

3. Die Abstufung der Gebühren nach dem Kriterium Einwohner-Auswärtige begegnet Bedenken bei einer nicht auf die Benutzung durch Einwohner beschränkten Jugendmusikschule.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 3 S 3136/91 vom 30.07.1992

1. Bei einem Kinderspielplatz, der in der Nähe mehrerer stark frequentierter gemeindlicher Einrichtungen liegt, hat der Betreiber in besonderer Weise Vorkehrungen gegen mißbräuchliche Benutzung zu treffen (wie Urteil vom 27.4.1990 - 8 S 1820/89).

2. Die zu diesem Zweck einer Baugenehmigung nachträglich beigefügten Gebote, den Kinderspielplatz einzuzäunen und ein Spielgerät abzubauen, sind echte Auflagen iSd § 26 Abs 2 Nr 4 LVwVfG (VwVfG BW).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, A 16 S 3055/90 vom 21.02.1992

1. Ein 45-jähriger, nicht vorverfolgter Tamile muß - sofern keine besonderen individuellen Verdachtsmomente vorliegen - bei einer Rückkehr nach Sri Lanka nicht mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit befürchten, daß er wie die jungen Tamilen im kampffähigen Alter wegen des Verdachts der möglichen Unterstützung der LTTE festgenommen und in menschenrechtswidriger, asylerheblicher Weise mißhandelt wird.

OLG-KOELN – Urteil, 13 U 236/91 vom 05.02.1992

Die Verkehrssicherungspflicht besteht nicht nur gegenüber dem "berechtigten Verkehr", sondern auch gegenüber nicht berechtigten Verkehrsteilnehmern, wenn der Verkehrssicherungspflichtige erkennen kann, daß Beschränkungen der Verkehrswidmung nicht beachtet werden (hier: Absperrung eines Kiesgrubengeländes).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 13 S 57/91 vom 09.07.1991

1. Ob ein wichtiger Grund vorliegt, der die Änderung eines Familiennamens im Sinne des § 3 Abs 1 NÄG (NamÄndG) rechtfertigt, ist im Rahmen einer Abwägung der für und gegen die Namensänderung sprechenden Interessen festzustellen.

2. Im Rahmen dieser Abwägung ist nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Problematik des gemeinsamen Familiennamens (Beschluß vom 5. März 1991, EuGRZ 1991, 105 = NJW 1991, 1602 = DVBl 1991, 485) das in dem Grundsatz der Namenseinheit von Eltern und Kindern zum Ausdruck kommende Ziel einer namensmäßigen Kennzeichnung der Abstammung nicht mehr so hoch zu bewerten, wie das bislang der Fall gewesen ist.

3. Es bleibt offen, ob durch die in der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 5. März 1991 getroffene Übergangsregelung auch das Gewicht der Funktion des Namens, den einzelnen in seinen vielfältigen sozialen Beziehungen kontinuierlich erkennbar zu machen (Kennzeichnungsfunktion), gemindert ist.

4. Anerkennung eines wichtigen Grundes zur Namensänderung bei drei zwischen 5 und 13 Jahren alten Kindern aus einer gescheiterten Ehe (hier beja

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 6 S 781/90 vom 09.07.1990

1. "Eingeleitet" im Sinne von § 6 Abs 3 JWG ist eine Maßnahme durch jedes gezielte, auf die Begründung eines konkret abgrenzbaren Bildungsverhältnisses gerichtete Handeln. Die vor Volljährigkeit eingeleitete und nach Volljährigkeit faktisch begonnene Maßnahme muß mit der bis zur Volljährigkeit geförderten Maßnahme nicht (im Sinne organisatorischer Einheit) übereinstimmen (Fortführung der Rechtsprechung des Senats im Urteil vom 13.12.1989 - 6 S 612/89 -).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 998/90 vom 08.06.1990

1. Der Verwaltungsrechtsweg ist für das Begehren eines schulpflichtigen Kindes auf Aufnahme in die erste Grundschulklasse einer staatlich anerkannten (privaten) Ersatzschule jedenfalls dann nicht gegeben, wenn die für die Schulpflicht geltenden Bestimmungen nicht im Streit stehen.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 6 S 2756/88 vom 02.02.1990

1. Zur Ausübung des Behördenermessens nach § 27 Abs 1 S 2 LJWG (Juris: JWGAG BW) (im Anschluß an Senatsurteil vom 14.09.1987, FEVS 37, 427, 429f).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 8 S 477/89 vom 27.06.1989

1. Ein Spielkasino mit 2 Spieltischen für Roulette mit je 15 Plätzen in einem Spielraum von 47 qm zuzüglich mehrerer Nebenräume ist keine kerngebietstypische Vergnügungsstätte (vgl BVerwG, Urt vom 21.02.1986 - 4 C 31/83 - VBlBW 1987, 14).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 781/89 vom 20.06.1989

1. Ein nach § 29 BtMG - hier wiederholt - rechtskräftig Verurteilter, für den aus diesem Grund das fünfjährige Beschäftigungs- und Ausbildungsverbot des §§ 25 Abs 1 S 1 Nr 4, S 2 JArbSchG gilt - mit der Folge seiner persönlichen Ungeeignetheit als Ausbilder nach §§ 20 Abs 1 S 2 und Abs 2 Nr 1 BBiG -, ist damit auch als Erzieher an einer Heimsonderschule ungeeignet iSd § 8 PSchG (PrSchulG BW) (iVm § 101 Abs 2 SchG (SchulG BW).

BVERWG – Urteil, BVerwG 5 C 24.05 vom 29.06.2006

Kommt es für die Gewährung von Jugendhilfe auf das Alter einer Person an, entspricht die Aufgabenerfüllung i.S.d. § 89f Abs. 1 SGB VIII den Vorschriften des Gesetzes, wenn der Hilfe leistende Jugendhilfeträger im Zeitpunkt der Hilfegewährung davon ausgehen konnte, dass die an das Alter einer Person anknüpfenden Voraussetzungen der Aufgabenerfüllung (noch) vorlagen, und davon auszugehen ist, dass auch der auf Erstattung in Anspruch genommene Jugendhilfeträger bei der zum Zeitpunkt der Leistungsgewährung gegebenen Erkenntnislage die Leistung gewährt hätte.

THUERINGER-OVG – Urteil, 8 DO 330/02 vom 29.09.2005

Auch bei einer maßnahmebeschränkten Berufung hat das Rechtsmittelgericht die Zulässigkeit des Disziplinarverfahrens, wie jede Prozessvoraussetzung, von Amts wegen zu prüfen.

Der sachliche Geltungsbereich des Disziplinarrechts ist für Taten von Angehörigen der Volkspolizei, die später in den Thüringer Landesdienst übernommen wurden, nicht eröffnet.

Der außerdienstliche disziplinarrechtliche Tatvorwurf eines Sittlichkeitsdeliktes gegenüber einer im Obhutsverhältnis stehenden Minderjährigen enthält einen ganz erheblichen Schuldvorwurf und zerstört grundsätzlich das Vertrauensverhältnis zum Beamten.

Angesichts der spezifischen Amtspflichten erschüttert eine außerdienstliche Straftat eines Polizeibeamten im besonderen Maße das Vertrauen der Verwaltung und der Allgemeinheit in dessen Integrität und rechtfertigt vorbehaltlich entgegenstehender Umstände des Einzelfalls die Entfernung aus dem Dienst.

OLG-FRANKFURT – Beschluss, 3 Ws 281/05 vom 06.04.2005

Kindliche Zeugen sind über ihre Erziehungsberechtigte zu laden. Zeugen, die mindestens 14 Jahre alt sind, können unmittelbar geladen werden.

LAG-DUESSELDORF – Teil-Urteil, 5 Sa 684/11 vom 08.03.2012



Seite:  1 ... 5 ...  6  7  8  9 


Weitere Begriffe


Anwaltssuche auf JuraForum.de



» Für Anwälte »

Gesetze

Urteile nach Rechtsgebieten

JuraForum-Newsletter

Kostenlose aktuelle Urteile und Rechtstipps per E-Mail:

JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:

Sie lesen gerade: Jugendliche - Urteile © JuraForum.de — 2003-2014

Kanzleinews einstellen | Sitemap | RSS | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum