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Jugendhilfegesetz

Entscheidungen der Gerichte




BSG – Urteil, B 9/9a VG 1/07 R vom 11.12.2008

Rechtsgebiete:OEG, BVG, SGB I, SGB X, SGG, BGB, SGB VIII
Schlagworte:Gewaltopferentschädigung - sozialrechtlich handlungsunfähiges Kind - sexueller Missbrauch durch die Eltern - Antrag auf Beschädigtenversorgung - Leistungsbeginn - verlängerte Jahresfrist -Verschulden - Zurechnung - gesetzlicher Vertreter - Jugendamt
Stichwort:Jugendhilfegesetz
Leitsatz:Ein sozialrechtlich handlungsunfähiges Kind, das von seinen Eltern sexuell missbraucht worden ist, muss sich ein Verschulden des Jugendamts als gesetzlicher Vertreter erst dann zurechnen lassen, wenn diesem im Rahmen der Personensorge auch das Recht übertragen worden ist, Beschädigtenversorgung nach dem OEG zu beantragen. Die sich aus § 97 S 1 SGB VIII ergebende Antragsbefugnis des Jugendamts ist insoweit unerheblich.
Volltext: BSG - Urteil, B 9/9a VG 1/07 R



BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 10 UF 144/03 vom 20.12.2007

Rechtsgebiete:SGB VIII, Regelbetrag-VO, ZPO, BGB, BSHG
Stichwort:Jugendhilfegesetz
Volltext: BRANDENBURGISCHES-OLG - Urteil, 10 UF 144/03

OLG-HAMM – Beschluss, 1 VAs 79/07 vom 15.10.2007

Rechtsgebiete:EGGVG
Schlagworte:Auslieferung, Anregung, Justizverwaltungsakt, Maßnahme, Rechtsschutz, Überprüfung der Entscheidung
Stichwort:Jugendhilfegesetz
Leitsatz:Die von der Bundesregierung zu treffende Entscheidung über ein von ihr zu stellendes Auslieferungsersuchen ist davon abhängig, dass die Staatsanwaltschaft als Strafverfolgungsbehörde ein solches Ersuchen überhaupt anregt. Dahe hat die Entscheidung der Staatsanwaltschaft ist Regelungscharakter und ist nicht ein bloßes Verwaltungsinternum. Rechtsschutz gegen diese Maßnahme ist also möglich.

Zur Überprüfung einer solchen Entscheidung.
Volltext: OLG-HAMM - Beschluss, 1 VAs 79/07

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 8 LC 13/05 vom 26.04.2007

Rechtsgebiete:GG, HKG, PsychThG, SGB VIII
Schlagworte:Approbation, Äquivalenzprinzip, Beitragsmaßstab, Gleichheitsgrundsatz, allgemeiner, Gleichheitssatz, Heilkunde, Kammerbeitrag, Kammermitglieder, Psychologischer Psychotherapeut, Psychotherapeut, Psychotherapeutenkammer, Psychotherapie
Stichwort:Jugendhilfegesetz
Leitsatz:Ein approbierter Psychologischer Psychotherapeut, der in einer Beratungsstelle nach § 28 SGB VIII beschäftigt ist, kann zu einem gleich hohen Kammerbeitrag wie seine schwerpunktmäßig heilkundlich i. S. v. § 1 Abs. 3 PsychThG tätigen Kollegen herangezogen werden.
Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Urteil, 8 LC 13/05


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