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Jagdschein

Entscheidungen der Gerichte




SAECHSISCHES-OVG – Urteil, 1 B 700/06 vom 28.05.2009

Rechtsgebiete:SächsNatSchG, GG
Schlagworte:Naturschutzgesetz, Sozialbindung von Eigentum, Kormoranfraß, Fischereibetrieb, Entschädigung
Stichwort:Jagdschein
Leitsatz:Die grundsätzliche Pflicht, besonders und streng geschützte Vögel und deren Auswirkungen auf privates Eigentum zu dulden, stellt in aller Regel eine im Rahmen der Sozialbindung des Eigentums liegende Verpflichtung und deshalb hinzunehmende mittelbare Eigentumsschranke i. S. v. Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG dar.
Volltext: SAECHSISCHES-OVG - Urteil, 1 B 700/06



OVG-SAARLAND – Beschluss, 3 A 281/09 vom 25.05.2009

Rechtsgebiete:VwVfG, ÄAppO
Stichwort:Jagdschein
Leitsatz:1. Zuständig für die förmliche Feststellung der Nichtigkeit eines Verwaltungsaktes ist in analoger Anwendung der §§ 48 Abs. 5, 49 Abs. 5, 51 Abs. 4 VwVfG zum einen die Behörde, die im Zeitpunkt der Feststellungsentscheidung auch für den Erlass eines entsprechenden Verwaltungsaktes zuständig wäre(auch wenn der Verwaltungsakt von einer anderen Behörde erlassen worden ist), zum anderen daneben immer auch die Behörde, die den nichtigen Verwaltungsakt erlassen hat, und sobald ein Widerspruchsverfahren anhängig geworden ist auch die Widerspruchsbehörde.

2. Die Durchführung einer Einzelprüfung im Multiple-Choice-Verfahren gemäß der ÄAppO a.F. nach Verstreichen des in den Übergangsregelungen für eine Prüfung nach altem Recht vorgesehenen letzten Prüfungstermins scheitert daran, dass es im Falle einer für einen einzelnen Prüfling durchgeführten Prüfung an den für die Ermittlung der relativen Bestehensgrenzen des § 14 Abs. 6 ÄAp-pO a.F. bzw. des § 43 Abs. 2 Satz 10 ÄAppO n.F. erforderlichen Bezugsgruppen fehlte.

3. Der Grundsatz, dass zum Zwecke der Korrektur einer fehlerhaften Prüfungsentscheidung die Lösung zu wählen ist, die am ehesten geeignet ist, die Folgen der vorangegangenen Rechtsverletzung zu beseitigen, findet seine Grenze dort, wo geltendes Prüfungsrecht verletzt würde.
Volltext: OVG-SAARLAND - Beschluss, 3 A 281/09

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 11 LB 31/08 vom 16.12.2008

Rechtsgebiete:BJagdG, WaffG
Schlagworte:Jagdschein: Zuverlässigkeit, waffenrechtiche (Gutachten), Regelvermutung: Zuverlässigkeitsgutachten (Waffenrecht), Zuverlässigkeit, waffenrechtliche: Gutachten (Regelvermutung)
Stichwort:Jagdschein
Leitsatz:Die Regelvermutung des § 5 Abs. 2 Nr. 1 a WaffG kann grundsätzlich nicht durch ein medizinisch-psychologisches Gutachten zur Persönlichkeit des Betroffenen widerlegt werden.
Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Urteil, 11 LB 31/08

HESSISCHER-VGH – Urteil, 5 A 991/08 vom 03.09.2008

Rechtsgebiete:BJagdG, WaffG
Schlagworte:Erteilung, Gebühr, Jagdschein, Regelüberprüfung, waffenrechtliche Zuverlässigkeit
Stichwort:Jagdschein
Leitsatz:Eine die Gebührenfolge auslösende Regelüberprüfung nach § 4 Abs. 3 WaffG ist auch bei Inhabern gültiger Jagdscheine zulässig.
Volltext: HESSISCHER-VGH - Urteil, 5 A 991/08


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