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Irreführungsverbot

Entscheidungen der Gerichte




OLG-FRANKFURT – Beschluss, 20 W 106/04 vom 10.01.2005

Rechtsgebiete:AktG, HGB
Schlagworte:Firma, Irreführungsverbot, Unterscheidungskraft, Gattungsbezeichnung, Hessen-Nassau
Stichwort:Irreführungsverbot
Leitsatz:Die Firma "Hessen-Naussauische Grundbesitz Aktiengesellschaft" für ein neu gegründetes Privatunternehmen ist wegen fehlender Unterscheidungskraft und Verstoss gegen das Irreführungsverbot unzulässig.
Volltext: OLG-FRANKFURT - Beschluss, 20 W 106/04



OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 7 A 10692/04.OVG vom 21.09.2004

Rechtsgebiete:VO (EG) Nr. 1493/99, VO (EG) Nr. 753/2002, WeinG, AGLMBG, POG
Schlagworte:Gran Reserva, Reserva, Grande Réserve, Réserve, Riserva, Reserve, Privat-Reserve, traditioneller Begriff, ergänzender traditioneller Begriff, geschützter Begriff, Irreführungsverbot, Irreführung, Qualitätsweine b.A, Weinüberwachung, Bezeichnung, Aufmachung, Etikettierung, Etikett, Wein, Verbraucherschutz, Aneignungsverbot, Nachahmungsverbot, Anspielungsverbot, Bild-Wort-Marke, Marke, Markenschutz
Stichwort:Irreführungsverbot
Leitsatz:In der Verwendung der Begriffe "Réserve" und "Grande Réserve" auf Etiketten für deutsche Qualitätsweine b. A. ist eine gemäß Art. 24 Abs. 2 lit. a der Verordnung (EG) Nr. 753/2002 unzulässige Nachahmung ergänzender traditioneller Begriffe für Weine aus Spanien, Griechenland, Italien und Portugal zu sehen.

In der Verwendung der Begriffe "Reserve" und "Privat Réserve" auf Etiketten für deutsche Qualitätsweine b. A. ist eine gemäß Art. 24 Abs. 2 lit. a der Verordnung (EG) Nr. 753/2002 unzulässige Anspielung auf ergänzende traditionelle Begriffe für Weine aus Spanien, Griechenland, Italien und Portugal zu sehen.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 7 A 10692/04.OVG

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 7 A 10959/03.OVG vom 04.11.2003

Rechtsgebiete:VO, WeinG, AGLMBG, POG
Schlagworte:Erzeugnisse, Wein, Weinbau, Weinwirtschaft, Weinüberwachung, Untersagungsverfügung, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Zuständigkeit, Bestimmtheit, Etiketten, Etikettengestaltung, Aufmachung, Bezeichnung, Weinbezeichnung, Weinbezeichnungsrecht, Ermächtigungsgrundlage, Rechtsgrundlage, Eingriffsgrundlage, Generalklausel, öffentliche Sicherheit, öffentliche Ordnung, Einschreiten, Irreführungsverbot, Irreführung, Irreführungsgefahr, Täuschung, Verwechselung, Durchschnittsverbraucher, Verbrauchererwartung, Verbotsprinzip, Missbrauchsprinzip, Erzeuger, Erzeugerabfüllung, Abfüller, Erzeugerangabe, Abfüllerangabe, Hersteller, Herkunft, geographische Herkunft, Ursprung, blickfangartig, Verhältnismäßigkeitsprinzip, Interessenabwägung, Bestandsschutz, Firmenbezeichnung
Stichwort:Irreführungsverbot
Leitsatz:Für den Erlass einer Untersagungsverfügung im Rahmen der Weinüberwachung ist in Rheinland-Pfalz gemäß § 1 a Abs. 1 Nr. 2 AGLMBG die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion zuständig.

Ermächtigungsgrundlage für den Erlass einer Untersagungsverfügung im Rahmen der Weinüberwachung im Sinne des § 1 a Abs. 1 Nr. 2 AGLMBG ist in Rheinland-Pfalz § 9 Abs. 1 POG.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 7 A 10959/03.OVG


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