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Iran

Entscheidungen der Gerichte




NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 4 LA 313/08 vom 24.06.2009

Rechtsgebiete:AsylVfG, VwGO, ZPO
Schlagworte:Ablehnung, Beweisantrag, Iran, Sachkunde, Sachverständigengutachten, Verfahrensmangel, Zweifel
Stichwort:Iran
Leitsatz:Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.
Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Beschluss, 4 LA 313/08



SAECHSISCHES-OVG – Beschluss, A 2 A 722/08 vom 03.06.2009

Rechtsgebiete:AufenthG
Schlagworte:exilpolitische Betätigung, Iran, Constitutionalist Paty of Iran
Stichwort:Iran
Leitsatz:Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.
Volltext: SAECHSISCHES-OVG - Beschluss, A 2 A 722/08

HESSISCHER-VGH – Urteil, 6 A 1867/07.A vom 28.01.2009

Rechtsgebiete:Richtlinie 2004/83/EG, AufenthG, VwVfG
Schlagworte:Abschiebunbsverbot, Chrsit, Ermessensentscheidung, Folgeantrag, Iran, Konvertit, Qualifikationsrichtlinie, Sperrwirkung, Stufenverhältnis, Subsidiärer Schutz, Wiederaufgreifen des Verfahrens
Stichwort:Iran
Leitsatz:1. Ein Anspruch auf Feststellung eines Abschiebungsverbots kann aus § 60 Abs. 7 Satz 1 AufenthG i. V. m. Art. 15 Buchst. b und Art. 18 der Richtlinie 2004/83/EG hergeleitet werden, da das nationale Recht die Vorgaben der Richtlinie nicht richtig umsetzt.

2. Eine abschließende gerichtliche Entscheidung kommt auch im Verfahren nach § 51 Abs. 5 VwVfG i. V. m. §§ 48, 49 VwVfG in Betracht, wenn die Voraussetzungen des § 60 Abs. 7 Satz 1 AufenthG i. V. m. Art. 15 Buchst. b und Art. 18 der Richtlinie 2004/83/EG vorliegen.

3. Abschiebungsverbote nach § 60 Abs. 7 AufenthG stehen grundsätzlich in einem Stufenverhältnis derart, dass die Feststellung der Voraussetzungen des § 60 Abs. 7 Satz 2 AufenthG als Hauptantrag und die Feststellung der Voraussetzungen des § 60 Abs. 7 Satz 1 AufenthG als Hilfsantrag begehrt wird.

4. Muslimische Konvertiten, die einer evangelikalen oder freikirchlichen Gruppierung angehören, sind spätestens dann einer konkreten Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit ausgesetzt, wenn sie sich im Iran zu ihrem christlichen Glauben bekennen und Kontakt zu einer solchen Gruppierung aufnehmen.
Volltext: HESSISCHER-VGH - Urteil, 6 A 1867/07.A

HESSISCHER-VGH – Urteil, 6 UE 154/07.A vom 23.07.2008

Rechtsgebiete:AufenthG
Schlagworte:Flüchtlingseigenschaft, Iran, Militärangehöriger
Stichwort:Iran
Leitsatz:Fall eines iranischen Staatsangehörigen, dem deshalb die Flüchtlingseigenschaft und Abschiebungsschutz nach § 60 Abs. 1 AufenthG zuzuerkennen sind, weil für ihn wegen seiner langjährigen, schon zur Schah-Zeit begonnenen Dienstzeit als Offizier in der iranischen Luftwaffe, seiner schon im Iran bekannt gewordenen regimefeindlichen Betätigung, seiner illegalen Ausreise und seines politischen Engagements in der monarchistischen Exilopposition die beachtliche Gefahr einer unverhältnismäßigen Bestrafung wegen Spionage oder Landesverrats und einer hiermit einhergehenden unmenschlichen Behandlung besteht.
Volltext: HESSISCHER-VGH - Urteil, 6 UE 154/07.A


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