Impressum | Registrierung | Foren-Login
 
Disclaimer | Datenschutz | RSS-Feeds

JuraForum.deUrteileSchlagwörterIInvalidenversicherung Liechtenstein 

Invalidenversicherung Liechtenstein

Entscheidungen der Gerichte

BSG – Urteil, B 13 R 139/08 R vom 02.06.2009

Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.

BSG – Urteil, B 13 R 81/08 R vom 02.06.2009

Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.

BSG – Urteil, B 11 AL 32/07 R vom 18.12.2008

Eine Altersrente nach dem schweizerischen Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) ist mit einer deutschen Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung vergleichbar und führt zum Ruhen des Anspruchs auf Arbeitslosengeld.

OLG-CELLE – Beschluss, 10 UF 55/05 vom 11.10.2005

1. Bei der Berechnung des schuldrechtlichen (Rest) Ausgleichs einer Beamtenversorgung nach § 1587 f Nr. 2 BGB sind sowohl Erhöhungen als auch Absenkungen des Ruhegehalts, die nach Ehezeitende eingetreten sind, prozentual zu berücksichtigen.

2. Der degressive Zuschlag zum beamtenrechtlichen Ruhegehalt, der nach § 69 e Abs. 3 BeamtVG bis zur 8. Besoldungsanpassung ab dem 1. Januar 2003 gewährt wird, ist (zusätzlich zu einem Ausgleich nach § 1587 f Nr. 2 BGB) schuldrechtlich auszugleichen.

LAG-KOELN – Urteil, 13 (12) Sa 651/05 vom 30.08.2005

Zur Berechnung einer Betriebsrente (hier sog. Bankrente) mit Gesamtversorgungscharakter bei Anrechnung anderer Renten (Parallelfall zu 13 Sa 652/05).

EUGH – Urteil, C-55/00 vom 15.01.2002

Quelle: Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in L-2925 Luxemburg

1. Wenn ein Mitgliedstaat mit einem Drittstaat ein bilaterales Abkommen abschließt, zwingt der fundamentale Grundsatz der Gleichbehandlung diesen Mitgliedstaat, den Staatsangehörigen der anderen Mitgliedstaaten die gleichen Vorteile zu gewähren, die auch seinen eigenen Staatsangehörigen aufgrund dieses Abkommens zustehen, es sei denn, dass er eine objektive Rechtfertigung für seine Weigerung vorbringen kann. Denn die Mitgliedstaaten müssen bei der Durchführung der Vereinbarungen, die sie aufgrund von internationalen Abkommen eingegangen sind, unabhängig davon, ob es sich um ein Abkommen zwischen Mitgliedstaaten oder zwischen einem Mitgliedstaat und einem oder mehreren Drittstaaten handelt, vorbehaltlich des Artikels 307 EG ihre Verpflichtungen aus dem Gemeinschaftsrecht beachten. Dass die Drittstaaten ihrerseits keine gemeinschaftsrechtliche Verpflichtung zu beachten haben, ist insoweit unerheblich.

( vgl. Randnrn. 33-34 )

2. Die zuständigen Sozialversicherungsträger eines ersten Mitgliedstaats sind gemäß ihren gemeinschaftsrechtlichen Verpflichtungen aus Artikel 39 EG gehalten, für den Erwerb des Anspruchs auf Leistungen bei Alter die von einem Staatsangehörigen eines zweiten Mitgliedstaats in einem Drittstaat zurückgelegten Versicherungszeiten zu berücksichtigen, wenn diese Träger bei Vorliegen derselben Beitragsvoraussetzungen die Berücksichtigung solcher von den eigenen Staatsangehörigen zurückgelegten Zeiten aufgrund eines zwischen dem ersten Mitgliedstaat und dem Drittstaat geschlossenen bilateralen Abkommens anerkennen.

( vgl. Randnr. 39 und Tenor )

BAG – Urteil, 3 AZR 674/00 vom 11.12.2001

Die Einmalzahlungen in der Versicherungswirtschaft für die Zeit vor Inkrafttreten der prozentualen Gehaltserhöhungen auf Grund der Tarifvereinbarungen vom 4. Juli 1997 und 20. März 1999 waren nach der dem Senat vorliegenden Versorgungsordnung nicht als Änderung der "Bezüge der im aktiven Dienst stehenden Mitarbeiter" anzusehen und führten deshalb zu keiner Neuberechnung der Betriebsrente.

BSG – Urteil, B 13 RJ 85/98 R vom 11.05.2000

Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.

BSG – Urteil, B 13 RJ 61/98 R vom 14.07.1999

Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.

BSG – Urteil, B 13 RJ 71/98 R vom 14.07.1999

Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.

BSG – Urteil, B 13 RJ 75/98 R vom 14.07.1999

Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.

BSG – Urteil, B 5 RJ 46/98 R vom 21.04.1999

Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.

BSG – Urteil, B 5 RJ 48/98 R vom 21.04.1999

Allein die Ausübung einer Beschäftigung im Sinne von "Zwangsarbeit" während des Dritten Reiches genügt nicht für die Begründung eines rentenversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses.

BSG – Urteil, B 13 RJ 25/98 R vom 10.03.1999

Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.

BSG – Urteil, B 5 RJ 60/97 R vom 14.12.1998

Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.

BSG – Urteil, B 12 KR 12/97 R vom 04.06.1998

Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.

BSG – Urteil, B 4 RA 49/96 R vom 31.03.1998

Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.

BSG – Beschluss, B 13 RJ 155/97 B vom 14.01.1998

Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.

EUGH – Urteil, 150/82 vom 12.01.1983

Quelle: Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in L-2925 Luxemburg

1. ALLEIN DER ODER DIE ZUSTÄNDIGEN TRAEGER DES MITGLIEDSTAATS , IN DESSEN GEBIET DER ARBEITNEHMER BESCHÄFTIGT IST ODER ZULETZT BESCHÄFTIGT WAR , SIND FÜR DIE ZUSAMMENRECHNUNG DER VERSICHERUNGSZEITEN NACH ARTIKEL 18 DER VERORDNUNG NR. 1408/71 DES RATES VOM 14. JUNI 1971 ZUSTÄNDIG , UND NACH ARTIKEL 13 ABSATZ 2 BUCHSTABE A DIE- SER VERORDNUNG SIND AUF LEISTUNGEN BEI KRANKHEIT ALLEIN DIE RECHTSVORSCHRIFTEN DIESES MITGLIEDSTAATS ANZUWENDEN.

2.DIE LEISTUNGEN BEI INVALIDITÄT , DIE NACH DEN RECHTSVORSCHRIFTEN EINES MITGLIEDSTAATS IM ANSCHLUSS AN EINE ZEIT DER ARBEITSUNFÄHIGKEIT GESCHULDET WERDEN , WÄHREND DER DER ARBEITNEHMER FÜR EBEN DIESE ARBEITSUNFÄHIGKEIT LEISTUNGEN , EINSCHLIESSLICH SOLCHER EINES ANDEREN MITGLIEDSTAATS , DIE GEMÄSS ARTIKEL 40 ABSATZ 3 DER VERORDNUNG NR. 1408/71 ZU BERÜCKSICHTIGEN SIND , ERHALTEN HAT , KÖNNEN GEGEBENENFALLS GEMÄSS ARTIKEL 46 ABSATZ 3 DERSELBEN VERORDNUNG GEKÜRZT WERDEN.

EUGH – Urteil, 87-76 vom 31.03.1977

Quelle: Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in L-2925 Luxemburg

1. DER BEGRIFF DER RECHTSVORSCHRIFTEN IM SINNE VON ARTIKEL 1 BUCHSTABE J DER VERORDNUNG NR. 1408/71 UMFASST ALLE ARTEN VON RECHTS- UND VERWALTUNGSVORSCHRIFTEN , DIE VON MITGLIEDSTAATEN ERLASSEN WERDEN , UND IST SO ZU VERSTEHEN , DASS ER SICH AUF SÄMTLICHE EINSCHLAEGIGEN NATIONALEN VORSCHRIFTEN NICHT NUR IM JEWEILIGEN MUTTERLAND , SONDERN AUCH IN DEN HOHEITSGEBIETEN BEZIEHT , DIE MIT DIESEN STAATEN BESONDERE BEZIEHUNGEN UNTERHALTEN.

2. MANGELS AUSDRÜCKLICHER ENTGEGENSTEHENDER BESTIMMUNGEN GILT DIE AUFHEBUNG DER WOHNORTKLAUSELN NACH ARTIKEL 10 ABSATZ 1 UNTERABSATZ 1 DER VERORDNUNG NR. 1408/71 IM FALLE EINES EMPFÄNGERS VON LEISTUNGEN , DIE VON DEN RECHTSVORSCHRIFTEN EINES MITGLIEDSTAATS GARANTIERT WORDEN SIND UND SICH AUF EINE AUSSCHLIESSLICH IN EINEM HOHEITSGEBIET , DAS SEINERZEIT MIT EINEM MITGLIEDSTAAT BESONDERE BEZIEHUNGEN UNTERHIELT , AUSGEUEBTE UNSELBSTÄNDIGE TÄTIGKEIT BEZIEHEN , WENN DER EMPFÄNGER ALS STAATSANGEHÖRIGER EINES MITGLIEDSTAATS IM GEBIET EINES ANDEREN MITGLIEDSTAATS ALS DES STAATES WOHNT , DER DIE LEISTUNGEN DER SOZIALEN SICHERHEIT AUFGRUND DER IN DEM GENANNTEN HOHEITSGEBIET AUSGEUEBTEN TÄTIGKEIT ZU ZAHLEN HAT.

EUGH – Urteil, 19-76 vom 13.07.1976

Quelle: Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in L-2925 Luxemburg

1. ARTIKEL 42 ABSATZ 2 DER VERORDNUNG NR. 3 IN DER FASSUNG DES ARTIKELS 1 DER VERORDNUNG NR. 1/64 DES RATES ÜBER ANSPRÜCHE AUF FAMILIENBEIHILFEN DER NACH DEN RECHTSVORSCHRIFTEN MEHRERER MITGLIEDSTAATEN ZUM BEZUG EINER RENTE BERECHTIGTEN IST GÜLTIG.

2. ZWAR DÜRFEN DIE VOM RAT IN ANWENDUNG DES ARTIKELS 51 EWG-VERTRAG GETROFFENEN MASSNAHMEN NICHT DAZU FÜHREN , DASS EIN WANDERARBEITNEHMER EIN RECHT EINBÜSST , DAS ER NACH DEN RECHTSVORSCHRIFTEN DES MITGLIEDSTAATS , IN DEM ER BESCHÄFTIGT WAR , BEREITS ERWORBEN HAT. ABER KEINE BESTIMMUNG DES EWG-VERTRAGS BESCHRÄNKT DIE DEM RAT IN ARTIKEL 51 EINGERÄUMTE BEFUGNIS , SICH HIERBEI HINSICHTLICH DER NÄHEREN EINZELHEITEN FREI FÜR JEDE NACH DEN UMSTÄNDEN GERECHTFERTIGTE LÖSUNG ZU ENTSCHEIDEN , SELBST WENN SEINE REGELUNG INFOLGE DER VERSCHIEDENHEITEN DER BETREFFENDEN NATIONALEN SYSTEME NICHT JEDE MÖGLICHKEIT DER UNGLEICHHEIT ZWISCHEN ARBEITNEHMERN AUSZUSCHLIESSEN VERMAG.

EUGH – Urteil, 108-75 vom 09.03.1976

Quelle: Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in L-2925 Luxemburg

1. ARTIKEL 28 ABSATZ 1 BUCHSTABEN F UND G DER VERORDNUNG NR. 3 HANDELN - VORBEHALTLICH DER FRAGE DER VEREINBARKEIT VON BUCHSTABE G MIT ARTIKEL 51 DES VERTRAGES - EBENSO WIE ARTIKEL 49 DER VERORDNUNG NR. 1408/71 AUSSCHLIESSLICH VON DER MÖGLICHEN NEUFESTSTELLUNG EINER IN EINEM MITGLIEDSTAAT NUR NACH DEN INNERSTAATLICHEN RECHTSVORSCHRIFTEN GEWÄHRTEN LEISTUNGEN FÜR DEN FALL , DASS DER VERSICHERTE SPÄTER DIE VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE GEWÄHRUNG DER LEISTUNGEN NACH DEN RECHTSVORSCHRIFTEN EINES ANDEREN MITGLIEDSTAATES , IN DEM ER VERSICHERUNGSZEITEN ZURÜCKGELEGT HAT , ERFÜLLT. DIE GENANNTEN BESTIMMUNGEN BEZIEHEN SICH DAHER NICHT AUF DIE FESTSTELLUNG DIESER SPÄTEREN LEISTUNGEN ODER AUF DIE VORAUSSETZUNGEN FÜR DEREN GEWÄHRUNG.

2. HAT EIN WANDERARBEITNEHMER EINEN ANTRAG AUF INVALIDITÄTSLEISTUNGEN BEI DEM TRAEGER SEINES WOHNORTS NACH MASSGABE DER DORT GELTENDEN RECHTSVORSCHRIFTEN ( ARTIKEL 30 ABSATZ 1 DER VERORDNUNG NR. 4 ) ODER DER RECHTSVORSCHRIFTEN , DIE DIESER TRAEGER ANWENDET ( ARTIKEL 36 ABSATZ 1 DER VERORDNUNG NR. 574/72 ), EINGEREICHT , SO BRAUCHT ER IN EINEM ANDEREN MITGLIEDSTAAT KEINEN NEUEN ANTRAG ZU STELLEN , AUCH WENN ER ZUR ZEIT DER EINREICHUNG SEINES ANTRAGS NOCH NICHT ALLE MATERIELLEN VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE LEISTUNGSGEWÄHRUNG NACH DEN RECHTSVORSCHRIFTEN DIESES ANDEREN STAATES ERFÜLLTE.

EUGH – Urteil, 33-75 vom 30.10.1975

Quelle: Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in L-2925 Luxemburg

WENN EINE IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND ZURÜCKGELEGTE VERSICHERUNGSZEIT VON WENIGER ALS EINEM MONAT NACH DEN DEUTSCHEN RECHTSVORSCHRIFTEN ALS VOLLER MONAT ANZUSEHEN IST, SO IST EINE NACH DEN RECHTSVORSCHRIFTEN EINES ANDEREN MITGLIEDSTAATS ZURÜCKGELEGTE VERSICHERUNGSZEIT, BEI DER SICH NACH DER ZUM ZWECKE DER ZUSAMMENRECHNUNG VORGENOMMENEN UMRECHNUNG IN MONATE NOCH EIN DEZIMALREST ERGIBT, GLEICHFALLS AUF DIE NÄCHSTHÖHERE IN MONATEN AUSGEDRÜCKTE EINHEIT AUFZURUNDEN, DAMIT DIE ARBEITNEHMER DURCH DEN WECHSEL IN EIN ANDERES LAND NICHT DIE IN IHREM HERKUNFTSLAND ERWORBENEN RECHTE VERLIEREN.

EUGH – Urteil, 184-73 vom 15.05.1974

Quelle: Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in L-2925 Luxemburg

1. ARTIKEL 11 ABSATZ 2 DER VERORDNUNG NR. 3 GILT FÜR ALLE IN NATIONALEN RECHTSVORSCHRIFTEN VORGESEHENEN KÜRZUNGS - ODER RUHENSBESTIMMUNGEN, DIE BESTIMMTE LEISTUNGSKUMULIERUNGEN VERHINDERN SOLLEN; ER UNTERSCHEIDET NICHT DANACH, OB DIE VORSCHRIFTEN DEN LEISTUNGSANSPRUCH ODER DIE LEISTUNGSGEWÄHRUNG BETREFFEN.

EINE INNERSTAATLICHE RECHTSVORSCHRIFT, DIE DEN KUMULATIVEN BEZUG VON LEISTUNGEN AUS DER KRANKEN - UND SOLCHEN AUS DER INVALIDENVERSICHERUNG VERHINDERN SOLL, IST EINE KÜRZUNGS - ODER RUHENSBESTIMMUNG IM SINNE DES ARTIKELS 11 ABSATZ 2 DER VERORDNUNG NR. 3.

2. ARTIKEL 11 ABSATZ 2 DER VERORDNUNG NR. 3 IST ALS AUSGLEICH FÜR DIE VORTEILE ANZUSEHEN, WELCHE DIE VERORDNUNGEN NR. 3 UND 4 DEN ARBEITNEHMERN DADURCH GEWÄHREN, DASS SIE DIESEN DAS RECHT GEBEN, DIE GLEICHZEITIGE ANWENDUNG DER SOZIALRECHTSVORSCHRIFTEN MEHRERER MITGLIEDSTAATEN ZU VERLANGEN; ARTIKEL 11 ABSATZ 2 SOLL VERHINDERN, DASS DEN ARBEITNEHMERN AUS DIESER GLEICHZEITIGEN ANWENDUNG VORTEILE ERWACHSEN, DIE NACH INNERSTAATLICHEM RECHT ALS UNANGEMESSEN ANZUSEHEN SIND.

DAHER KÖNNEN DIE IN ARTIKEL 11 ABSATZ 2 GENANNTEN BESCHRÄNKUNGEN DEN VERSICHERTEN NUR HINSICHTLICH DER LEISTUNGEN ENTGEGENGEHALTEN WERDEN, DIE SIE DER ANWENDUNG DIESER VERORDNUNGEN VERDANKEN.

3. DIE WENDUNG " LEISTUNGEN..., DIE NACH EINEM SYSTEM EINES ANDEREN MITGLIEDSTAATS ERWORBEN WORDEN SIND ", KANN NICHT AUF FÄLLE BESCHRÄNKT WERDEN, IN DENEN DAS KUMULIERUNGSVERBOT SO GEFASST IST, DASS ES SICH AUF SÄMTLICHE NACH DEM SYSTEM DES BETROFFENEN WIE DER ÜBRIGEN MITGLIEDSTAATEN ERWORBENEN LEISTUNGEN BEZIEHT.

DIE ERSTRECKUNG DES FÜR INNERSTAATLICHE LEISTUNGEN GELTENDEN KUMULIERUNGSVERBOTS AUF LEISTUNGEN, DIE NACH DEN RECHTSVORSCHRIFTEN EINES ANDEREN MITGLIEDSTAATS ZU GEWÄHREN SIND, IST JEDOCH NUR MÖGLICH, SOWEIT DIE BEIDEN GLEICHGESTELLTEN LEISTUNGEN - VOR ALLEM IM HINBLICK AUF DIE MÖGLICHKEIT IHRER KUMULIERUNG - WIRKLICH VERGLEICHBAR SIND.

DIE WENDUNG " LEISTUNGEN..., DIE NACH EINEM SYSTEM EINES ANDEREN MITGLIEDSTAATS ERWORBEN WORDEN SIND, " KANN SICH NUR AUF DEN BETRAG BEZIEHEN, DER ALS GLEICHZUSTELLENDE LEISTUNG TATSÄCHLICH GEWÄHRT WORDEN IST.

EUGH – Urteil, 23-71 vom 27.10.1971

Quelle: Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in L-2925 Luxemburg

1. UNTER DEN BEGRIFF DEN ARBEITNEHMERN " GLEICHGESTELLTE " IM SINNE DER VERORDNUNGEN NRN. 3 UND 4 DES RATES FALLEN ERWERBSTÄTIGE, AUF DIE NACH DEN RECHTSVORSCHRIFTEN EINES MITGLIEDSTAATS DAS ALLGEMEINE, DEM SCHUTZ GEGEN EIN ODER MEHRERE RISIKEN DIENENDE SOZIALVERSICHERUNGSSYSTEM FÜR ARBEITNEHMER ERSTRECKT WIRD, WENN DIESE PERSONEN DURCH DIESE ERSTRECKUNG FÜR DAS JEWEILIGE RISIKO EINEN DEM DES ALLGEMEINEN SYSTEMS VERGLEICHBAREN SCHUTZ GENIESSEN.

2. LASSEN ES DIE FÜR DIE LEISTUNGEN AN SELBSTÄNDIGE MASSGEBENDEN RECHTSVORSCHRIFTEN EINES MITGLIEDSTAATS ZU, FÜR DEN ERWERB DES LEISTUNGSANSPRUCHS VERSICHERUNGSZEITEN ZU BERÜCKSICHTIGEN, DIE DER BETROFFENE IN DER SOZIALVERSICHERUNG FÜR ARBEITNEHMER ZURÜCKGELEGT HAT, SO SIND FÜR DIE ANWENDUNG DIESER RECHTSVORSCHRIFTEN VERSICHERUNGSZEITEN ZU BERÜCKSICHTIGEN, DIE DER BETROFFENE ALS ARBEITNEHMER IN DER SOZIALVERSICHERUNG EINES ANDEREN MITGLIEDSTAATS ZURÜCKGELEGT HAT.

EUGH – Urteil, 32-70 vom 01.12.1970

Quelle: Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften in L-2925 Luxemburg

ARTIKEL 28 ABSATZ 2, DER DAS ZIEL DER VERWALTUNGSVEREINFACHUNG VERFOLGT, DARF DIE FÜR DIE EINZELNEN AUS ARTIKEL 51 EWG-VERTRAG FLIESSENDEN RECHTE NICHT SCHMÄLERN. WENN EINE UNTER SECHS MONATEN LIEGENDE ZEIT IN EINEM MITGLIEDSTAAT NICHT BERÜCKSICHTIGT WERDEN KANN, WEIL NACH SEINEN RECHTSVORSCHRIFTEN DIE ZURÜCKGELEGTEN VERSICHERUNGSZEITEN NICHT AUSREICHEN, FEHLT ES AN EINER WESENTLICHEN VORAUSSETZUNG FÜR DIE ANWENDUNG DIESER VORSCHRIFT. IN DIESEM FALL BESTIMMEN SICH DIE VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN LEISTUNGSANSPRUCH BEI ALTER, TOD UND INVALIDITÄT DES WANDERARBEITNEHMERS LEDIGLICH NACH DEN ALLGEMEINEN VORSCHRIFTEN DER ARTIKEL 26-28 DER VERORDNUNG NR. 3.

BFH – Beschluss, III B 103/07 vom 21.02.2008

OLG-DUESSELDORF – Urteil, I-4 U 249/05 vom 07.11.2006

BFH – Beschluss, III B 15/06 vom 26.10.2006

LAG-KOELN – Urteil, 13 Sa 652/05 vom 30.08.2005

BSG – Urteil, B 4 RA 28/03 R vom 23.08.2005

BSG – Urteil, B 13 RJ 37/04 R vom 20.07.2005

BSG – Urteil, B 12 RA 6/04 R vom 22.06.2005

BSG – Urteil, B 9a/9 VG 3/04 R vom 28.04.2005

BFH – Beschluss, IX B 239/02 vom 07.02.2005

BSG – Urteil, B 13 RJ 59/03 R vom 07.10.2004

BSG – Urteil, B 13 RJ 73/99 R vom 23.08.2001

BSG – Urteil, B 13 RJ 59/00 R vom 23.08.2001

BSG – Urteil, B 13 RJ 1/00 R vom 01.02.2001



Seite:   1  2 


Weitere Begriffe


Sie lesen gerade: Invalidenversicherung Liechtenstein - Urteile © JuraForum.de — 2003-2014

Kanzleinews einstellen | Sitemap | RSS | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum