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Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe

Entscheidungen der Gerichte




VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 1782/08 vom 02.10.2008

Rechtsgebiete:GG, VwGO, DVO HeilprG
Schlagworte:Ansehen, Ärztliche Abklärung, Eignung, Einmaliges Fehlverhalten, Heilpraktiker, Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe, Kenntnismängel, Schwerwiegende Erkrankung, Überprüfungsverfahren, Widerruf, Zuverlässigkeit
Stichwort:Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe
Leitsatz:Ein Heilpraktiker hat die Gefahren im Auge zu behalten, die sich daraus ergeben können, dass seine Patienten medizinisch gebotene Hilfe nicht oder nicht rechtzeitig in Anspruch nehmen. Er darf daher das Unterlassen der Inanspruchnahme notwendiger ärztlicher Hilfe nicht veranlassen oder stärken. Rechtfertigt die Berufstätigkeit eines Heilpraktikers die Annahme, dass er die Grenzen der Behandlungsmöglichkeiten eines Heilpraktikers nicht erkennt und einhält, ist die zuständige Behörde zum Widerruf der Heilpraktikererlaubnis berechtigt.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Beschluss, 9 S 1782/08




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