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Entscheidungen der Gerichte

LAG-KOELN – Urteil, 5 Sa 988/01 vom 10.01.2002

1. Die Beschäftigung eines wirtschaftlichen Mitarbeiters dient auch dann im Sinne von § 57 Abs. 2 Nr. 1 HRG der Weiterbildung bzw. der Vorbereitung einer Promotion, wenn ihm u. a. notwendige technische Geräte zur Verfügung gestellt werden, welche er auch außerhalb der vereinbarten Arbeitsaufgaben für sein Promotionsvorhaben nutzen kann.

2. Es erscheint fraglich, ob nach der Neufassung des § 57 c HRG durch das vierte Ã?nderungsgesetz (BGBl I 1998, S 2190) an der bisherigen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zur sogenannten "Freizeitpromotion" festzuhalten ist.

VG-BRAUNSCHWEIG – Urteil, 5 A 321/04 vom 01.09.2005

Der russische akademische Grad kandidat tehniceskih nauk darf als Doktorgrad nur mit Herkunftsangabe geführt werden. In Pass und Personalausweis kann nur der "Dr." ohne Herkunftsangabe eingetragen werden.

VG-HANNOVER – Urteil, 2 A 4365/04 vom 07.07.2005

Die europarechtliche Freizügigkeit und Niederlassungsfreiheit verbieten es, einen Bewerber um Aufnahme in den juristischen Vorbereitungsdienst nur deshalb zurückzuweisen, weil er seine Kenntnisse und Fähigkeiten im Herkunftsland erworben hat. Die zuständige Behörde ist daher verpflichtet, die Gleichwertigkeit der Kenntnisse und Fähigkeiten des Bewerbers mit den nach nationalem Recht geforderten zu überprüfen.

VG-GOETTINGEN – Urteil, 4 A 4062/02 vom 27.05.2004

Die Anknüpfung einer Stichtagsregelung an einem vertretbaren Sachverhalt bei gleichzeitigem Verstoß gegen eine im konkreten Fall sachgerechte Terminwahl aufgrund eines redaktionellen Versehens ist unschädlich, wenn im konkreten Fall kein Personenkreis vorhanden ist, der gleichheitswichtig bevorteilt wird.

VG-STUTTGART – Beschluss, PL 21 K 9/02 vom 07.07.2003

Die sog. "Widersprecher" gemäß § 12 UKG sind ungeachtet ihres Beschäftigungsverhältnisses mit dem Land Baden-Württemberg wegen ihrer tatsächlichen Eingliederung in das Universitätsklinikum nicht wahlberechtigt nach § 25 Abs. 1 LPVG für den Hauptpersonalrat des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 2 PA 40/03 vom 29.01.2003

Auch bei einem sog. Kontingentflüchlting vermitteln die Vorschriften der Genfer Konvention nicht die Anerkennung einer im Ausland der erworbenen juristischen Prüfung als erste Staatsprüfung i.S. des § 5 Abs. 1 DRiG.

VG-WIESBADEN – Urteil, 8 E 87/05 vom 02.04.2007

Zum Maßstab bei der Absenkung einer Beurteilung durch den Zweitbeurteiler

VG-BRAUNSCHWEIG – Urteil, 6 A 159/99 vom 25.05.2000

Genehmigung zum Führen eines akademischen Grades in der Originalform und in der im Ausland üblichen Abkürzung (Ikonomist-magistar po biznes administracija/Bulgarien). Bedeutung einer fehlenden inhaltlichen Gleichwertigkeit mit einem entsprechenden deutschen Grad.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, PL 15 S 3189/98 vom 27.07.1999

Ärzte und Ärztinnen im Praktikum sind keine wissenschaftlichen Mitarbeiter an Hochschulen. Ihre Einstellung durch ein Universitätsklinikum unterliegt der Mitbestimmung des bei der Dienststelle gebildeten Personalrats.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, NC 9 S 36/95 vom 16.10.1996

1. Berücksichtigt eine Lehrdeputatsermäßigung unter der Bezeichnung "Betreuung der praktischen Studiensemester" in Wahrheit die Leitung des Praktikantenamts, bestehen gegen ihre Gewährung keine Bedenken (Ergänzung zum Senatsbeschluß vom 04.03.1994 - NC 9 S 70/93 -).

2. Assistenten an Fachhochschulen in Baden-Württemberg gehören kraft Gesetzes nicht zum Lehrpersonal. Sie sind daher bei der Berechnung des Lehrangebots nicht zu berücksichtigen.

3. Zur Berücksichtigung der Wiederholer bei der Schwundermittlung nach dem Hamburger Verfahren.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 9 S 2395/91 vom 30.11.1993

1. Der Studierende der Zahnmedizin hat in Baden-Württemberg keinen klagbaren Anspruch darauf, daß die Universität ihm einen vollständig ausgestatteten Ausbildungs- und Behandlungsplatz zur Verfügung stellt (Änd der Rspr).

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 4 S 1092/92 vom 29.04.1993

1. Die Festsetzung höherer Lehrverpflichtungen für Professoren an Fachhochschulen im Verhältnis zu denen für Professoren an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen in § 1 Abs 1 der Lehrverpflichtungsverordnung vom 24.02.1986 (LVerpflV BW) (GBl Seite 46) verstößt nicht gegen den Gleichheitssatz.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 15 S 1360/89 vom 17.07.1990

1. Der Redakteur beim Rundfunk einer Hochschule ist kein wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule im Sinne der die Mitbestimmung in Personalangelegenheiten einschränkenden besonderen Vorschrift für Lehre und Forschung des § 94 Abs 2 Nr 1 PersVG BW. Er ist auch kein Beschäftigter mit überwiegend wissenschaftlicher Tätigkeit im Sinne von § 81 S 1 PersVG BW.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 998/90 vom 08.06.1990

1. Der Verwaltungsrechtsweg ist für das Begehren eines schulpflichtigen Kindes auf Aufnahme in die erste Grundschulklasse einer staatlich anerkannten (privaten) Ersatzschule jedenfalls dann nicht gegeben, wenn die für die Schulpflicht geltenden Bestimmungen nicht im Streit stehen.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 9 S 1387/89 vom 06.03.1990

1. Die Gleichwertigkeitsanerkennung nach § 2 Abs 2 S 1 BAföG ist gegenüber der nichtstaatlichen Ausbildungsstätte ein (begünstigender) Verwaltungsakt. Das der Ausbildungsstätte in § 2 Abs 2 S 2 Alt 2 eingeräumte Antragsrecht vermittelt dieser eine materielle Rechtsposition bezüglich der Anerkennung der Gleichwertigkeit, die sie im Wege der Verpflichtungsklage erstreiten kann.

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 9 S 3311/88 vom 11.07.1989

1. § 96 Abs 1 S 3 UG (UniG BW) regelt die Unvereinbarkeit von Mandaten (Inkompatibilität) und schließt nicht - weitergehend - die Wählbarkeit von Personalratsmitgliedern zu Selbstverwaltungsgremien der Universität aus (Ineligibilität).


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