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hinreichende Bestimmtheit

Entscheidungen der Gerichte




OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 6 A 11324/08.OVG vom 19.03.2009

Rechtsgebiete:LadöffnG
Schlagworte:Gewerberecht, Ladenöffnungsrecht, Ladenöffnung, Ladenöffnungszeit, Ladenschluss, Ladenschlusszeit, Ladenschlussgesetz, Tankstelle, Verkaufsstelle, Reisender, Reisebedarf, Allgemeinbedarf, Alkohol, alkoholisches Getränk, Genussmittel, kleine Menge, kleinere Menge, Kraftfahrzeug, Kraftfahrzeugverkehr, Kraftfahrer, Mitfahrer, klarstellender Verwaltungsakt, Klarstellung, Verwaltungsaktsbefugnis, Eingriffsermächtigung, Gesetzesverstoß, unbestimmter Rechtsbegriff, Konkretisierung, Gefahrenbegriff, erforderliche Maßnahme, Bestimmtheit, hinreichende Bestimmtheit, Ermessensfehlgebrauch, Zwangsmittel, Zwangsmittelandrohung, Zwangsgeld
Stichwort:hinreichende Bestimmtheit
Leitsatz:An Tankstellen darf während der allgemeinen Ladenschlusszeiten Reisebedarf ausschließlich an Reisende verkauft werden, die mit einem Kraftfahrzeug zur Tankstelle gelangen (Kraftfahrer/innen sowie deren Mitfahrer/innen).

Zum Reisebedarf gehören auch alkoholische Getränke in kleineren Mengen, also in Mengen, die typischerweise zum Verbrauch des Reisenden oder eines Begleiters auf der Reise bestimmt sein können oder als Reisemitbringsel geeignet sind.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 6 A 11324/08.OVG



NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 11 LC 88/06 vom 05.06.2007

Rechtsgebiete:AufenthG, AuslG
Schlagworte:Abschiebungshaft, Abschiebungskosten, Erstattung, Bundeseinheitliches Formular, Ermessenserwägungen, atypischer Fall, Finanzielle Leistungsfähigkeit, Haftung für den Lebensunterhalt, Hinreichende Bestimmtheit, Leistungsbescheid, Verpflichtungserklärung, Visum
Stichwort:hinreichende Bestimmtheit
Leitsatz:Es ist zulässig, die Verpflichtung zur Übernahme der Kosten für den Lebensunterhalt nach § 84 AuslG (jetzt § 68 AufenthG) mit der Verpflichtung zur Übernahme der Ausreisekosten nach §§ 82 Abs. 2 und 83 Abs. 1 AuslG (jetzt §§ 66 Abs. 2 und 67 Abs. 1 AufenthG) zu verbinden. Eine derartige Verpflichtungserklärung (vgl. das bundesweit verwendete Formular mit der Artikel-Nr. 10150 der Bundesdruckerei) muss aber hinreichend bestimmt sein (hier verneint).

Die zuständige Ausländerbehörde hat bei atypischen Gegebenheiten bereits im Stadium des Heranziehungsverfahrens Ermessenserwägungen darüber anzustellen, ob und in welchem Umfang der Verpflichtungsgeber in Anspruch genommen werden soll.
Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Beschluss, 11 LC 88/06

BAYERISCHER-VGH – Urteil, 22 B 06.595 vom 04.06.2007

Rechtsgebiete:BayVwVfG, BImSchG, 4. BImSchV
Schlagworte:Anlage zur zeitweiligen Lagerung von gefährlichen Abfällen, immissionsschutzrechtliche Stilllegungsanordnung, hinreichende Bestimmtheit, kein atypischer Fall, Vertrauensschutzgesichtspunkte, Offensichtliche Genehmigungsfähigkeit, Alt-Elektromotoren mit Kondensatoren, die PCB enthalten
Stichwort:hinreichende Bestimmtheit
Volltext: BAYERISCHER-VGH - Urteil, 22 B 06.595

LAG-HAMM – Beschluss, 10 TaBV 13/06 vom 18.08.2006

Rechtsgebiete:BetrVG, ZPO
Schlagworte:Anspruch auf Durchführung einer Betriebsvereinbarung, Kündigung einer Betriebsvereinbarung, hinreichende Bestimmtheit, Nachwirkung einer freiwilligen Betriebsvereinbarung, Ausschluss der Nachwirkung, Öffnungsklausel
Stichwort:hinreichende Bestimmtheit
Leitsatz:Eine Nachwirkungsvereinbarung in einer Betriebsvereinbarung ist dann tarifwidrig, wenn die Betriebsvereinbarung auf einer tariflichen Öffnungsklausel beruht, die ihrerseits nur den Abschluss von freiwilligen Betriebsvereinbarungen zulässt.
Volltext: LAG-HAMM - Beschluss, 10 TaBV 13/06


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