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Hilfsantrag

Entscheidungen der Gerichte

BAG – Urteil, 7 AZR 811/96 vom 14.10.1997

Leitsätze:

1. Der Arbeitgeber ist nach Nr. 3 des Tarifvertrags zur Beschäftigungssicherung für die Metallindustrie Nordwürttemberg/Nordbaden vom 10. März 1994 lediglich verpflichtet, dem Auszubildenden die Übernahme in ein sich unmittelbar an die Berufsausbildung anschließendes Arbeitsverhältnis für die Dauer von sechs Monaten anzubieten (im Anschluß an das Senatsurteil vom 14. Mai 1997 - 7 AZR 159/96 - AP Nr. 2 zu § 611 BGB Übernahme ins Arbeitsverhältnis).

2. Die Übernahme in ein erst später beginnendes Arbeitsverhältnis kann auch nicht im Wege des Schadensersatzes (Naturalrestitution) verlangt werden (entgegen LAG Niedersachsen Urteil vom 24. August 1995 - 7 Sa 882/95 - LAGE § 611 BGB Einstellungsanspruch Nr. 3).

Aktenzeichen: 7 AZR 811/96
Bundesarbeitsgericht 7. Senat Urteil vom 14. Oktober 1997
- 7 AZR 811/96 -

I. Arbeitsgericht
Stuttgart
Urteil vom 04. März 1996
- 19 Ca 10612/95 -

II. Landesarbeitsgericht
Baden-Württemberg
Urteil vom 12. November 1996
- 8 Sa 60/96 -

BAG – Urteil, 6 AZR 71/96 vom 25.09.1997

Leitsatz:

Seit 1. Juli 1995 richtet sich im Freistaat Sachsen die Eingruppierung der Lehrkräfte, auf deren Arbeitsverhältnisse der BAT-O Anwendung findet, nach § 2 Nr. 3 Satz 2 des Änderungstarifvertrags Nr. 1 zum BAT-O vom 8. Mai 1991 in Verbindung mit landesrechtlichen Richtlinien.

Hinweise des Senats:

Eingruppierung einer "Diplomlehrerin für Englisch", die nicht über eine abgeschlossene pädagogische Hochschulausbildung

Aktenzeichen: 6 AZR 71/96
Bundesarbeitsgericht 6. Senat Urteil vom 25. September 1997
- 6 AZR 71/96 -

I. Arbeitsgericht
Chemnitz
Urteil vom 28. März 1995
- 12 Ca 9930/94 -

II. Sächsisches
Landesarbeitsgericht
Urteil vom 29. Dezember 1995
- 4 Sa 808/95 -

BAG – Urteil, 6 AZR 77/96 vom 25.09.1997

Leitsatz:
Die in § 55 TVK begründete Verpflichtung durch Tarifvertrag die Grundvergütungen und Tätigkeitszulagen für Musiker an rechtsverbindliche allgemeine Veränderungen der Grundvergütungen der unter den BAT fallenden Angestellten des Bundes sinngemäß anzupassen, umfaßt nicht die Verpflichtung in die tarifliche Anpassungsregelung andere Arbeitsbedingungen, wie z.B. über die Arbeitszeit, einzubeziehen.

Aktenzeichen: 6 AZR 77/96
Bundesarbeitsgericht 6. Senat Urteil vom 25. September 1997
- 6 AZR 77/96 -

I. Arbeitsgericht Urteil vom 07. März 1995
Köln - 17 Ca 6896/94 -

II. Landesarbeitsgericht Urteil vom 07. Dezember 1995
Köln - 5 (3) Sa 589/95 -

BAG – Urteil, 3 AZR 783/76 vom 16.06.1978

Überträgt ein Arbeitgeber die Rechte aus einer Rückdeckungsversicherung, die zur Finanzierung einer Versorgungszusage geschlossen wurde, dem begünstigten Arbeitnehmer unter der aufschiebenden Bedingung, daß ein Vergleichs- oder Konkursantrag gestellt wird, so ist eine solche Forderungsabtretung in der Regel als Gläubigerbenachteiligung anfechtbar (§§ 29 ff. KO). Ob sie sogar als Gesetzesumgehung nichtig ist, bleibt unentschieden.

BAG – Urteil, 6 AZR 210/08 vom 25.06.2009

BAG – Urteil, 5 AZR 312/08 vom 20.05.2009

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Urteil, 8 LB 158/06 vom 14.05.2009

BAG – Urteil, 5 AZR 629/08 vom 22.04.2009

BAG – Urteil, 3 AZR 674/07 vom 21.04.2009

BAG – Urteil, 2 AZR 418/07 vom 12.03.2009

BAG – Urteil, 7 AZR 942/07 vom 25.02.2009

LAG-HAMM – Beschluss, 13 Ta 86/08 vom 09.05.2008

LAG-HAMM – Beschluss, 13 Ta 130/07 vom 23.04.2007

LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 3 Ta 5/05 vom 28.01.2005

LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Beschluss, 2 Ta 135/04 vom 20.09.2004


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