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Grundstücksverkehrsgenehmigung

Entscheidungen der Gerichte




OVG-BERLIN-BRANDENBURG – Beschluss, OVG 3 N 95.07 vom 20.12.2007

Rechtsgebiete:GG, GVO, VermG, VwRehaG, VwGO
Schlagworte:Grundstücksverkehrsgenehmigung, Antrag auf Zulassung der Berufung, Bodenreform, Kreisverweis, besatzungshoheitlich, (verwaltungsrechtliche) Rehabilitierung beantragt, offensichtlich unbegründeter Antrag, ernstliche Richtigkeitszweifel, besondere rechtliche Schwierigkeiten, grundsätzliche Bedeutung, Aufklärungsrüge, (kein) Beruhen auf Verfahrensmangel, Rügeverlust
Stichwort:Grundstücksverkehrsgenehmigung
Leitsatz:1. Im Rahmen des Verfahrens auf Erteilung einer Grundstücksverkehrsgenehmigung nach der GVO dürfen die Erfolgsaussichten eines gestellten, aber noch nicht abschließend beschiedenen Rehabilitierungsantrages in den Blick genommen werden.

2. Kann - insbesondere auf der Grundlage der höchstrichterlichen Rechtsprechung - die sichere Prognose getroffen werden, dass die Entscheidung im verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsverfahrens nicht zu einer Rückgabe des Grundstücks führen kann, so ist die Grundstücksverkehrsgenehmigung in entsprechender Anwendung von § 1 Abs. 2 Satz 2 GVO zu erteilen.
Volltext: OVG-BERLIN-BRANDENBURG - Beschluss, OVG 3 N 95.07



BVERWG – Urteil, BVerwG 8 C 1.04 vom 25.05.2005

Rechtsgebiete:VermG, GVO, GVVO
Schlagworte:Grundstücksverkehrsgenehmigung, Form der -, Restitutionsausschluss
Stichwort:Grundstücksverkehrsgenehmigung
Leitsatz:Die Wirksamkeit einer Grundstücksverkehrsgenehmigung hing nach der GVVO nicht von einer bestimmten Form ab.
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 8 C 1.04

BVERWG – Beschluss, BVerwG 7 B 47.04 vom 01.09.2004

Rechtsgebiete:VermG, GVO
Schlagworte:Verfügungsberechtigter, Erlösauskehr, Verfügung über Vermögenswert, Grundstücksverkehrsgenehmigung
Stichwort:Grundstücksverkehrsgenehmigung
Leitsatz:An die Stelle eines Rückübertragungsanspruchs tritt auch dann der Anspruch auf Auskehr des Erlöses, wenn der beanspruchte Vermögenswert zwar vor In-Kraft-Treten des Vermögensgesetzes veräußert wurde, die Verfügung aber erst danach wirksam geworden ist.
Volltext: BVERWG - Beschluss, BVerwG 7 B 47.04

BVERWG – Urteil, BVerwG 7 C 7.03 vom 22.07.2004

Rechtsgebiete:VermG, GVVO 1977
Schlagworte:unlautere Machenschaft, Vorerwerbsrecht, Grundstücksverkehrsgenehmigung, Manipulation
Stichwort:Grundstücksverkehrsgenehmigung
Leitsatz:Ein staatliches Vorerwerbsrecht wurde unlauter ausgeübt, wenn der angegebene Erwerbszweck nur vorgeschoben war.

Der Eigentumsverlust infolge eines unlauter ausgeübten staatlichen Vorerwerbsrechts ist grundsätzlich als Schädigungsmaßnahme im Sinne des § 1 Abs. 3 VermG anzusehen.
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 7 C 7.03


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