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Grundbuchberichtigungsanspruch

Entscheidungen der Gerichte




BGH – Urteil, V ZR 168/08 vom 05.06.2009

Rechtsgebiete:BGB, BauGB
Stichwort:Grundbuchberichtigungsanspruch
Leitsatz:Der Gläubiger aus einem Rückgewährschuldverhältnis kann nach § 346 Abs. 1 BGB von dem als Grundstückseigentümer eingetragenen Schuldner auch dann Rückauflassung verlangen, wenn unklar ist, ob der Schuldner zu Recht oder zu Unrecht eingetragen ist (Abgrenzung zu Senat, Urt. v. 21. Oktober 2005, V ZR 63/05, BGH-Report 2006, 147, 148).
Volltext: BGH - Urteil, V ZR 168/08



KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil, 11 U 35/08 vom 25.02.2009

Rechtsgebiete:TreuhG
Stichwort:Grundbuchberichtigungsanspruch
Leitsatz:1. Ein Vermögenszuordnungsbescheid wirkt nur für und gegen alle am Vermögenszuordnungsverfahren Beteiligten (wie BGH, Urteil vom 23. Februar 2001, V ZR 463/99, WM 2001, 1002, 1004).

2. Die Fondsinhaberschaft im Sinne des § 11 Abs. 2 S. 2 TreuhG kann sich aus einer Vielzahl von Umständen ergeben, die auf die wirtschaftliche Zuordnung des Objekts zu der Wirtschaftseinheit schließen lassen.

3. Steht die alleinige Fondsinhaberschaft der das aufstehende Gebäude nutzenden Wirtschaftseinheit zur Überzeugung des Gerichts fest, ist das bebaute Grundstück in das Eigentum des Rechtsnachfolgers des Fondsinhabers über gegangen (wie BGH, Urteil vom 9. Januar 1998, V ZR 263/96, VIZ 1998, 259, 262; BVerwG, Urteil vom 13. Oktober 1994, 7 C 48/93, BVerwGE 97, 31, 36).
Volltext: KAMMERGERICHT-BERLIN - Urteil, 11 U 35/08

BGH – Urteil, IX ZR 66/07 vom 22.01.2009

Rechtsgebiete:BGB, InsO
Stichwort:Grundbuchberichtigungsanspruch
Volltext: BGH - Urteil, IX ZR 66/07

BGH – Urteil, V ZR 49/08 vom 12.12.2008

Rechtsgebiete:BGB, GBBerG, ZGB, EGBGB
Stichwort:Grundbuchberichtigungsanspruch
Leitsatz:a) Jeder Eigentümer eines mit einer zur Eigentümergesamtgrundschuld gewordenen Gesamtsicherungshypothek belasteten Grundstücks kann von dem Hypothekengläubiger die Löschung des Grundpfandrechts auf seinem Grundstück verlangen, wenn er von den Eigentümern der anderen geamtbelasteten Grundstücke eine entsprechende Auseinandersetzung der Gemeinschaft an der Eigentümergesamtgrundschuld verlangen kann.

b) Die in einer Inhaberschuldverschreibung verbriefte Forderung erlischt nicht nach § 801 Abs. 1 Satz 1 BGB, wenn sie in der Vorlegungsfrist einmal vorgelegt worden ist. Einer erneuten Vorlage nach einer Ausschüttung bedarf es nicht.
Volltext: BGH - Urteil, V ZR 49/08


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