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Grabmal

Entscheidungen der Gerichte




BAYERISCHER-VGH – Beschluss, 4 N 09.1300 vom 27.07.2009

Rechtsgebiete:VwGO, GO, ILO-Übereinkommen 182
Schlagworte:Normenkontrolle, Gemeindliche Satzungsbefugnis, Öffentliche Einrichtung (Friedhof), Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft, Grabmal, Verbot der Kinderarbeit
Stichwort:Grabmal
Leitsatz:Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.
Volltext: BAYERISCHER-VGH - Beschluss, 4 N 09.1300



OLG-FRANKFURT – Urteil, 6 U 90/08 vom 29.01.2009

Rechtsgebiete:UWG
Schlagworte:Grabsteinwerbung, Grabstein, Grabmal, Werbung, Belästigung, Karenzfrist, Karenz
Stichwort:Grabmal
Leitsatz:Es stellt eine unzulässige belästigende Werbung (§ 7 UWG) dar, wenn ein Unternehmen das mit Grabmalen handelt, kurz nach einem Todesfall gegenüber den Angehörigen schriftlich auf seine Angebote hinweist. Nach Ablauf von zwei Wochen seit dem Todesfall ist die Versendung entsprechender Werbeschreiben - soweit sie sachlich gehalten sind - dagegen wettbewerbsrechtlich nicht zu beanstanden.
Volltext: OLG-FRANKFURT - Urteil, 6 U 90/08

OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 7 C 10771/08.OVG vom 06.11.2008

Rechtsgebiete:GG, BestG
Schlagworte:allgemeine Satzungsgewalt, ausbeuterische Kinderarbeit, Benutzung, Benutzungsregelung, Berufsfreiheit, Bestattung, Bestattungsrecht, Eingriff, Friedhof, Friedhofsrecht, Friedhofssatzung, gesetzliche Ermächtigung, Grabmal, Herkunft, ILO-Konvention 182, Kinderarbeit, Kommunalrecht, Kommune, Kompetenz, Nachweis, Nachweispflicht, Normenkontrolle, Rechtsverletzung, Regelungskompetenz, Satzung, Satzungsautonomie, Satzungsbefugnis, Selbstverwaltungsrecht, Steinmetz, XERTIFIX-Siegel
Stichwort:Grabmal
Leitsatz:Die allgemeine Satzungsbefugnis nach § 24 Abs. 1 GemO ermächtigt die Kommungen nicht, im Rahmen einer Friedhofssatzung Regelungen über den Nachweis der Herkunft und der Produktionsbedingungen für das für Grabmale verwendete Steinmaterial zu treffen (hier: Nachweis der Herstellung unter Vermeidung ausbeuterischer Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention 182 für Importe aus bestimmten Staaten).
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 7 C 10771/08.OVG

HESSISCHER-VGH – Beschluss, 5 N 1597/03 vom 16.09.2004

Rechtsgebiete:FriedhofsG, FriedhofsO, FriedhofsgebO, HGO, KAG
Schlagworte:Abräumung, Benutzungszwang, Bestattung, Dauerschuldverhältnis, Friedhofsgebühr, Grabmal, Nutzungsrecht, antizipierte Gebührenerhebung, vorweggenommene Gebührenerhebung, öffentliche Einrichtung
Stichwort:Grabmal
Leitsatz:1. Behält eine Friedhofsordnung ausnahmslos der Gemeinde das Recht vor, nach Ablauf der Ruhefrist oder Nutzungszeit Grabmale zu entfernen oder entfernen zu lassen, so unterliegt dies keinen rechtlichen Bedenken.

2. Eine Gebührenregelung, die die Erhebung der Grabräumgebühr bereits im Zeitpunkt der Bestattung vorsieht, ist als vorweggenommene Gebührenerhebung zulässig.
Volltext: HESSISCHER-VGH - Beschluss, 5 N 1597/03


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