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Entscheidungen der Gerichte




OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 6 K 67/07.KO vom 23.05.2008

Rechtsgebiete:GG, LBG, LBVAnpG 2007/2008, BVO
Schlagworte:Alimentation, Alimentationsgrundsatz, Alimentationsprinzip, Amtsangemessenheit, Beamter, Beihilfe, Beihilfen, Beihilfenverordnung, Besoldung, Bezüge, Dienstherr, Eigenbeteiligung, Familie, Feststellungsklage, Früherkennungsuntersuchung, Fürsorge, Fürsorgepflicht, Gesetzgeber, Gestaltungsspielraum, Gleichheitssatz, Gleichheitsgebot, Kostendämpfung, Kostendämpfungspauschale, Nettobesoldung, Nettobezüge, Normenklarheit, Pauschale, Rechtssicherheit, Rückwirkung, Rückwirkungsverbot, Selbstbehalt, Untersuchung, Vertrauen, Vertrauensschutz, Vorsorgeuntersuchung
Stichwort:Gesetzgeber
Leitsatz:1. Die vom Landesgesetzgeber rückwirkend in Kraft gesetzte beihilferechtliche Kostendämpfungspauschale des Art. 13 LBVAnpG 2007/2008 erfüllt zwar die Voraussetzungen einer echten Rückwirkung, sie verletzt das verfassungs-rechtliche Rückwirkungsverbot jedoch nicht.

2. Eine Verletzung des Alimentationsprinzips durch die pauschale Eigenbeteiligung an den Krankheitskosten muss der Beamte mit der Feststellungsklage auf amtsangemessene Besoldung geltend machen (im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 20. März 2008 - BVerwG 2 C 49.07 -).
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 6 K 67/07.KO



OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 12 A 10966/05.OVG vom 10.10.2005

Rechtsgebiete:GG, BHO, LHO, LGebG
Schlagworte:Anwendungsbereich, Auslegung, Befreiung, Bundesbetrieb, Daseinsvorsorge, Erwerbswirtschaft, erwerbswirtschaftlich, Gebühr, Gebührenbefreiung, Gebührenbescheid, Gebührenfestsetzung, Gebührenforderung, Gebührenfreiheit, Gesetzesänderung, Gesetzgeber, Landesbetrieb, Landesbetrieb Straßen und Verkehr, persönliche Gebührenfreiheit, Privilegierung, teleologische, Reduktion, Sondervermögen, Straße, Straßenverwaltung, Verkehr, Verwaltungsgebühr, Wettbewerb, Wettbewerbswirtschaft, wettbewerbswirtschaftlich, Wortlaut, Zweck
Stichwort:Gesetzgeber
Leitsatz:Es besteht keine persönliche Gebührenfreiheit des Landes für den nicht erwerbswirtschaftlich tätigen Landesbetrieb Straßen und Verkehr.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 12 A 10966/05.OVG

HESSISCHER-VGH – Beschluss, 5 TG 2223/01 vom 03.04.2003

Rechtsgebiete:HGruwAG, GG
Schlagworte:Grundwasserabgabe, Abgabenfreiheit, Sanierung, Wasserbehörde, Auslegung, Wortlaut, Gesetzgeber, Lenkungszweck, Gleichbehandlung
Stichwort:Gesetzgeber
Leitsatz:Die Vorschrift des § 1 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. c) HGruwAG befreit bei Grundwasserentnahmen, die von der zuständigen Wasserbehörde nach § 16 oder § 77 Abs. 2 HWG angeordnet oder genehmigt wurden oder denen diese zugestimmt hat (Sanierungen), ohne zusätzliche Voraussetzungen von der Grundwasserabgabenpflicht. Derartige Zusatzvoraussetzungen lassen sich auch nicht im Wege der Auslegung begründen.
Volltext: HESSISCHER-VGH - Beschluss, 5 TG 2223/01

BVERWG – Urteil, BVerwG 3 C 25.98 vom 15.04.1999

Rechtsgebiete:BImSchG, GG, StVG, StVO, VwGO
Schlagworte:Ozongesetz 1995, Schutzpflicht, verfassungsrechtliche, Verfassungswidrigkeit wegen Unterschreitung der gesetzgeberischen Schutzpflicht, Sommersmog, Straßenverkehr als Quelle für Sommersmog, Ozon-Richtlinie 92/72/EWG, Richtlinie 92/72/EWG über Luftverschmutzung durch Ozon, Luftverunreinigung, Abgas, öffentliche Sicherheit oder Ordnung, bestimmte Straßen, Straßen, bestimmte, bestimmte Gebiete, Gebiete, bestimmte, Verkehrszeichen, Anordnungen, verkehrsbeschränkende - und Bekanntgabe über die Medien, Bekanntgabe über Medien von Verkehrsbeschränkungen, Verkehrsbeschränkungen, Bekanntgabe über die Medien, Straßenverkehrsrecht (Art. 74 Abs. 1 Nr. 22 GG), Gesundheit, Schutz der - vor verkehrsbedingten Beeinträchtigungen, Beeinträchtigung der Gesundheit durch verkehrsbedingte Immissionen, Immissionen, verkehrsbedingte, Emissionen, verkehrsbedingte, Luftreinhaltung (Art. 74 Abs. 1 Nr. 24 GG), Vorbehalt des Gesetzes, Gesetzesvorbehalt, Wesentlichkeitstheorie, Freiheitsrechte, miteinander konkurrierende, Konkurrenz von Freiheitsrechten, Gesetzgeber, Verpflichtung, wesentliche Entscheidungen zu treffen, Gesetzeskonkurrenz, Spezialität, Verdrängung einer Vorschrift durch Spezialnorm, Experimentiergesetz, Fahrverbot, gesetzliches, gesetzliches Fahrverbot, Kraftfahrzeuge, Betrieb und Beschaffenheit, Betrieb von Kraftfahrzeugen, Beschaffenheit von Kraftfahrzeugen.
Stichwort:Gesetzgeber
Leitsatz:Leitsatz:

Für ein Vorgehen von Straßenverkehrsbehörden in Form von regelmäßig allein sachgerechten weiträumigen Verkehrsbeschränkungen zum Schutz der Bevölkerung vor verkehrsbedingten erhöhten Ozonkonzentrationen in den Sommermonaten ("Sommer-smog") hält das gültige Straßenverkehrs- und Immissionsschutzrecht über die Bestimmungen der §§ 40 a ff. BImSchG (Ozongesetz 1995) hinaus keine tauglichen Grundlagen bereit.

Urteil des 3. Senats vom 15. April 1999 - BVerwG 3 C 25.98 -

I. VG Frankfurt vom 21.05.1996 - Az.: VG 6 E 2571/95 -
II. VGH Kassel vom 26.11.1997 - Az.: VGH 14 UE 3327/96 -
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 3 C 25.98


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