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JuraForum.deUrteileSchlagwörterGGemeinschaftliches Eigentum 

Gemeinschaftliches Eigentum

Entscheidungen der Gerichte

BAYOBLG – Beschluss, 1Z BR 6/01 vom 28.09.2001

Vorlage an den Bundesgerichtshof, ob die Auslegungsregel des § 2270 Abs. 2 BGB auch für allein gemäß § 2069 BGB berufene Ersatzschlusserben gilt
(Vorlage an den Bundesgerichtshof wegen Abweichung von OLG Frankfurt, Beschluss vom 9.1.1998 = FamRZ 1998, 772).

BAYOBLG – Beschluss, 2Z BR 79/01 vom 26.09.2001

Zum Frage, ob ein von einem Wohnungseigentümer bei der Umstellung seiner Etagenheizung von Gas auf Strom angebrachter Zählerkasten im Treppenhaus zu beseitigen ist.

BAYOBLG – Beschluss, 2Z BR 86/01 vom 06.09.2001

Stimmt ein Wohnungseigentümer einer baulichen Veränderung zu, so ist er als auch sein Rechtsnachfolger an diese Zustimmung gebunden.

BAYOBLG – Beschluss, 2Z BR 99/00 vom 23.05.2001

Zur Frage, welche Ansprüche Wohnungseigentümer gegeneinander haben, wenn die Wohnanlage wegen Feuchtigkeitsschäden saniert werden muß.

BAYOBLG – Beschluss, 1Z BR 130/00 vom 27.03.2001

Zur Auslegung des in einem von einem Nichtehegatten testamentarisch bestimmten Satzes: "Sollte uns beiden ein Unglück zustoßen".

BAYOBLG – Beschluss, 2Z BR 101/00 vom 20.03.2001

Einzelne unselbständige Elemente der Jahresabrechnung können zum Gegenstand eines Eigentümerbeschlusses gemacht werden.

BAYOBLG – Beschluss, 2Z BR 3/01 vom 14.02.2001

Ein im gemeinschaftlichen Eigentum stehender Spitzboden, der nur über die darunter liegende im Sondereigentum stehende Wohnung zugänglich ist, darf von der Wohnungseigentümergemeinschaft nur zu gelegentlichen Zwecken genutzt werden.

BAYOBLG – Beschluss, 2Z BR 68/00 vom 01.02.2001

Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen die Entfernung einer Balkonabtrennung als eine bauliche Veränderung des Gemeinschafteigentums gilt.

BAYOBLG – Beschluss, 2Z BR 116/00 vom 23.01.2001

Eine Beschwerdeentscheidung im wohnungseigentumsrechtlichen Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit ist in entsprechender Anwendung des § 551 Nr. 7 ZPO zu begründen.

BAYOBLG – Beschluss, 1Z BR 126/00 vom 19.01.2001

Zur Frage des Nachweises, dass ein Testament existiert, wenn nur eine Kopie besteht.

BAYOBLG – Beschluss, 1Z BR 153/99 vom 20.12.2000

Ein Erbschein, der vom Erbscheinsantrag abweicht, ist einzuziehen.

BAYOBLG – Beschluss, 1Z BR 133/00 vom 20.12.2000

Ficht der überlebende wiederverheiratete Ehegatten das gemeinschaftliche Testaments selbst an, genügt zur Begründung des Anfechtungsausschlusses gemäß § 2079 Satz 2 BGB nicht die Heranziehung der Motive, die den anfechtenden Ehegatten zu der getroffenen Verfügung veranlasst haben.

BAYOBLG – Beschluss, 2Z BR 5/00 vom 06.12.2000

Die grundbuchrechtliche Eintragung ausländischer Ehegatten als Bruchteilseigentümer einer Eigentumswohnung ist unzulässig, wenn nach dem maßgeblichen Güterrecht die Eigentumswohnung gemeinschaftliches Eigentum der Ehegatten wird. Daß Grundbuchamt kann die Eintragung ablehnen, wenn es sicher weiß, daß mit der Eintragung das Grundbuch unrichtig werden würde.

BAYOBLG – Beschluss, 1Z BR 134/99 vom 13.11.2000

Zur Frage, wie ein Erbverzichtsaufhebungsvertrag auszulegen ist, wenn der Betreuer für den vielleicht geschäftsunfähigen Erblassers Erklärungen abgab.

BAYOBLG – Beschluss, 1Z BR 86/99 vom 20.09.2000

Zur Frage, wie eine Testamentsbestimmung auszulegen ist, wenn sich ein Ehepaar, gegenseitig zu Alleinerben für den Fall einsetzt, "dass wir beide gleichzeitig sterben, etwa infolge eines Unfalls ohne Rücksicht darauf, wer am längsten lebt", und bestimmt, daß ein Testamentsvollstrecker ernannt werden soll, um den gesamten Nachlaß "einer sozialen Bestimmung zuzuführen".

BAYOBLG – Beschluss, 1Z BR 55/00 vom 01.09.2000

Wie Existenz und Inhalt eines Testaments bewiesen werden können, das im Original nicht vorliegt.

BAYOBLG – Beschluss, 2Z BR 41/00 vom 10.08.2000

Eine Vereinbarung, wonach im gemeinschaftlichen Eigentum stehende Räume in einem zu errichtenden Gebäude in Sondereigentum umgewandelt werden, ist unwirksam.

BFH – Urteil, II R 40/98 vom 08.08.2000

BUNDESFINANZHOF

Der Erwerb des Schlusserben eines gemeinschaftlichen Testaments i.S. des § 2269 Abs. 1 BGB (sog. Berliner Testament) auf Grund eines Anspruchs nach § 2287 BGB gegen den vom letztversterbenden Ehegatten in der Absicht Beschenkten, den Schlusserben zu benachteiligen, unterliegt gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 7 ErbStG 1974 der Erbschaftsteuer.

ErbStG 1974 § 3 Abs. 1, § 3 Abs. 2 Nr. 7
BGB § 1941 Abs. 2, § 2265, § 2269, § 2287

Urteil vom 8. August 2000 - II R 40/98 -

Vorinstanz: FG Berlin (EFG 1998, 1601)

BAYOBLG – Beschluss, 1Z BR 40/00 vom 29.06.2000

Wer ein Berliner Testaments ( § 2269 Abs. 1 BGB) entwirft und nur allein unterschreibt, setzt den anderen nicht als Vollerben ein.

BFH – Beschluss, GrS 2/98 vom 18.10.1999

BUNDESFINANZHOF

Die entgeltliche Aufnahme eines Sozius in eine Einzelpraxis ist nicht als steuerbegünstigte Veräußerung zu beurteilen.

EStG § 18 Abs. 3, § 34 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1
UmwStG § 24

Beschluß vom 18. Oktober 1999 - GrS 2/98 -

Vorlagebeschluß vom 22. April 1998 XI R 96/96 (BFHE 185, 486,
BStBl II 1998, 475)

BFH – Urteil, II R 82/96 vom 15.07.1998

BUNDESFINANZHOF

Bei einem schenkweisen Erwerb von einer Gesamthandsgemeinschaft ist --unabhängig von der Frage, ob zivilrechtlich ggf. die Gesamthand als Zuwendende anzusehen ist--, schenkungsteuerrechtlich der Bedachte auf Kosten der Gesamthänder bereichert. Zuwendende und damit --neben dem Bedachten-- Steuerschuldner i.S. von § 20 ErbStG 1974 sind in diesen Fällen die durch die Zuwendung allein vermögensmäßig entreicherten Gesamthänder.

ErbStG 1974 § 12 Abs. 5, § 20
BGB § 718
HGB § 105 Abs. 2, § 161 Abs. 2
BewG § 3
AO 1977 § 39 Abs. 2 Nr. 2, § 119 Abs. 1
FGO § 96 Abs. 1 Satz 2

Urteil vom 15. Juli 1998 - II R 82/96 -

Vorinstanz: FG Nürnberg (EFG 1997, 422)

BFH – Urteil, IV R 9/98 vom 18.06.1998

BUNDESFINANZHOF

Bei Ermittlung der nach § 14a Abs. 4 Satz 2 Nr. 2 EStG maßgebenden Einkommensgrenze wird das Einkommen des dem Veranlagungszeitraum der Veräußerung oder Entnahme vorangegangenen Veranlagungszeitraums nicht um andere zuvor zur Abfindung weichender Erben gewährte Freibeträge erhöht.

EStG § 14a Abs. 4 Satz 2 Nr. 2

Urteil vom 18. Juni 1998 - IV R 9/98 -

Vorinstanz: FG Münster (EFG 1998, 35)

BFH – Urteil, II R 22/07 vom 19.11.2008

BFH – Urteil, IV R 6/06 vom 06.11.2008

BFH – Beschluss, IV B 140/07 vom 01.09.2008

BFH – Urteil, II R 78/04 vom 29.11.2006

BFH – Beschluss, II B 41/04 vom 18.05.2006

BFH – Beschluss, II B 28/04 vom 18.05.2006

BFH – Beschluss, II B 46/05 vom 24.11.2005

BFH – Urteil, IX R 26/99 vom 23.09.2003


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