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Firmenfortführung

Entscheidungen der Gerichte




OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 6 A 11154/07.OVG vom 12.02.2008

Rechtsgebiete:HGB, KAG, GewStG, BGB, EGBGB, AO
Schlagworte:Gewerbesteuer, Nacherhebung, Steuerschuld, Entstehung, Verjährung, Steuerschuldner, Liquidation, Firmenfortführung, Geschäftsfortführung, Altverbindlichkeiten, Haftung, Haftungsbescheid, Haftungsschuldner, Haftungsforderung, Verjährung, Nachforderungszinsen, Entstehungszeitpunkt
Stichwort:Firmenfortführung
Leitsatz:Zur Inhaftungnahme des Erwerbers nach Firmenfortführung (§§ 191 Abs. 1 AO, 25 Abs. 1 HGB) für Gewerbesteuernachforderungen und Nachforderungszinsen, die nach Geschäftsübergang gegenüber dem in Liquidation befindlichen Steuerschuldner festgesetzt worden sind.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 6 A 11154/07.OVG



OLG-FRANKFURT – Urteil, 2 U 171/06 vom 07.12.2006

Rechtsgebiete:HGB
Schlagworte:Firmenfortführung, Firma, Fortführung, Miete, Mietvertrag, Haftung
Stichwort:Firmenfortführung
Volltext: OLG-FRANKFURT - Urteil, 2 U 171/06

LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Urteil, 3 Sa 296/04 vom 19.01.2005

Rechtsgebiete:HGB, EGHGB, ZPO, BetrAVG, BGB
Schlagworte:Firmenfortführung, Endloshaftung, Nachhaftungsbegrenzung, Altarbeitgeber, Kommanditist, Insolvenz, Verjährung, Übergangsvorschrift, Verjährungsfrist, lex specialis
Stichwort:Firmenfortführung
Leitsatz:1. Die einjährige Verjährungsregelung des Art. 37 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ist bei Ansprüchen auf monatliche Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung als lex specialis gegenüber § 18a Satz 2 BetrAVG in Verbindung mit § 195 BGB (dreijährige Verjährungsfrist) einzuordnen.

2. Die vertragliche oder betriebsverfassungsrechtliche Vereinbarung einer Haftungsbegrenzung (Enthaftung) des früheren, nicht ausgeschiedenen Firmeninhabers bei Firmenfortführung bzw. bei Wechsel des persönlich haftenden Gesellschafters zum geschäftsführenden Kommanditisten ist jedenfalls dann unwirksam, wenn der Firmenübernehmer/ die neue Personengesellschaft nie Arbeitgeber des Versorgungsgläubigers geworden ist, weil der versorgungsberechtigte Arbeitnehmer schon vor der Firmenübertragung ausgeschieden ist. Andernfalls würde im Falle der Insolvenz des Firmenübernehmers unter Verstoß gegen §§ 7, 17 Abs. 3 BetrAVG eine unzulässige Lücke zu Lasten des Betriebsrentners entstehen.
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Urteil, 3 Sa 296/04

OLG-SCHLESWIG – Urteil, 11 U 38/03 vom 01.06.2004

Rechtsgebiete:BeurkG, HGB
Schlagworte:Notarhaftung, Belehrungspflicht, Firmenfortführung, Haftung des Erwerbers
Stichwort:Firmenfortführung
Leitsatz:Die Belehrungspflicht des Notars gemäß § 17 I BeurkG kann bei der Beurkundung eines Gesellschaftsvertrages sich auch auf den Zusammenhang mit § 25 HGB bestehenden Gefahren erstrecken.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Urteil, 11 U 38/03


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