Bei der Festsetzung eines Sondergebiets nach § 11 Abs. 1 und 2 BauNVO durch Bebauungsplan ist die Gemeinde befugt, einen Begriff aus dem Katalog der in den Baugebieten nach §§ 2 bis 10 BauNVO zulässigen Nutzung zu verwenden und ihn entsprechend der besonderen Zweckbestimmung des Sondergebiets (hier: eines Hochschulgebiets) zur Konkretisierung der von ihr verfolgten Planungsabsichten, zu denen auch der Schutz eines angrenzenden Wohngebiets gehören kann, einzusetzen und abzuwandeln (hier: "nicht störende Anlagen und Einrichtungen" im straßenparallelen Randbereich des Hochschulgebiets).
Im Anschluß an BVerwG, Beschluß vom 7. September 1984 - BVerwG 4 N 3.84 - NVwZ 1985, 338; Urteil vom 14. April 1989 - BVerwG 4 C 52.87 - NVwZ 1990, 257; Beschluß vom 8. Mai 1989 - BVerwG 4 B 78.89 - NVwZ 1989, 1060.
Beschluß des 4. Senats vom 16. September 1998 - BVerwG 4 B 60.98 -
I. VG Düsseldorf vom 06.11.1996 - Az.: VG 7 K 972/94 -
II. OVG Münster vom 19.03.1998 - Az.: OVG 10 A 6435/96 -