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Entscheidungen der Gerichte




BVERFG – Beschluss, 1 BvR 2389/06 vom 20.02.2008

Rechtsgebiete:GG
Stichwort:Fachplanung
Volltext: BVERFG - Beschluss, 1 BvR 2389/06



BFH – Urteil, II R 73/05 vom 26.02.2007

Rechtsgebiete:AO, BewG, WertV, LG-NW
Stichwort:Fachplanung
Volltext: BFH - Urteil, II R 73/05

BAYERISCHER-VGH – Urteil, 1 N 05.1665 vom 30.11.2006

Rechtsgebiete:BauGB
Schlagworte:Normenkontrollantrag einer Nachbargemeinde, Antragsbefugnis, Rechtschutzinteresse, zwischengemeindliche Abstimmung, Abwägungsgebot, Belastung von Wohngebieten mit Durchgangsverkehr, Verlängerung einer Kreisstraße, Verhinderung einer nicht verfestigten Planungsalternative, Prioritätsgrundsatz, Grundsätze einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung, naturschutzrechtliche Eingriffsregelung, Streitwert
Stichwort:Fachplanung
Volltext: BAYERISCHER-VGH - Urteil, 1 N 05.1665

BAYERISCHER-VGH – Urteil, 14 N 04.3287 vom 19.10.2006

Rechtsgebiete:VwGO, BauGB 1998, BauGB, GO
Schlagworte:Normenkontrolle, Änderungsbebauungsplan, Herabzonung von Bauland zur privaten Grünfläche, Festsetzung einer Fläche für Lärmschutzanlagen, Ausfertigung des Bebauungsplans, Planrechtfertigung, städtebauliches Planungskonzept, unzulässige Vorratsplanung, Verkehrslärm, fehlende bzw. nicht vorliegende Lärmberechnung, Raumordnungsverfahren, landesplanerische Beurteilung, Anpassungspflicht (verneint), Abwägungsfehler, Abwägungsdefizit (verneint), Fehlgewichtung der Belange des Verkehrslärmschutzes, Widersprüchlichkeit von Festsetzungen, Teilunwirksamkeit des Bebauungsplans
Stichwort:Fachplanung
Leitsatz:1. Die Festsetzung einer Fläche für Lärmschutzanlagen (§ 9 Abs. 1 Nr. 24 BauGB) im Hinblick auf eine noch nicht planfestgestellte Umgehungsstraße auf Grundlage der Stellungnahme einer Fachbehörde (hier: Straßenbauamt) ist dann nicht erforderlich i.S.d. § 1 Abs. 3 BauGB, wenn der Gemeinde weder die der Stellungnahme zugrunde liegende Lärmschutzberechnung der Fachbehörde noch ein von ihr erstelltes oder in Auftrag gegebenes schallschutztechnisches Gutachten vorliegt und sich nach dem Planungsstand im Zeitpunkt des Abwägungsvorgangs noch Veränderungen der für die Notwendigkeit und den Umfang der Schallschutzmaßnahmen maßgebenden Parameter (Verlauf und Höhenlage der Trasse) ergeben können.

2. In einem solchen Fall liegt in Bezug auf die Festsetzung einer Fläche für Lärmschutzanlagen (§ 9 Abs. 1 Nr. 24 BauGB) zugleich eine Abwägungsfehlgewichtung und damit ein Verstoß gegen das Gebot einer ordnungsgemäßen Abwägung i.S.v. § 1 Abs. 7 BauGB vor, wenn die Gemeinde den Belangen des Verkehrslärmschutzes höheres Gewicht beimisst, als den Belangen der von der Festsetzung betroffenen Grundstückseigentümer.
Volltext: BAYERISCHER-VGH - Urteil, 14 N 04.3287


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