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Exkulpation

Entscheidungen der Gerichte




BGH – Urteil, Xa ZR 74/08 vom 09.06.2009

Rechtsgebiete:BGB, BGB-InfoV, Nds. BeamtenG
Stichwort:Exkulpation
Leitsatz:Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.
Volltext: BGH - Urteil, Xa ZR 74/08



BGH – Urteil, Xa ZR 78/08 vom 30.04.2009

Rechtsgebiete:Verordnung (EG) 261/2004
Stichwort:Exkulpation
Leitsatz:Dem Fluggast steht ein Ausgleichsanspruch wegen "Nichtbeförderung" auf einem Flug zu, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

1. Der Fluggast verfügt entweder über eine bestätigte Buchung für den betreffenden Flug oder ist von einem anderen Flug, für den er eine solche Buchung besaß, auf den betreffenden Flug "verlegt" worden.

2. Der Fluggast hat sich - außer im Fall der "Verlegung" und jedenfalls wenn ihm nicht schon vorher die Mitnahme verweigert worden ist - zur angegebenen Zeit oder mangels einer solchen Angabe 45 Minuten vor dem planmäßigen Abflug zur Abfertigung eingefunden.

3. Dem am Flugsteig erschienenen Fluggast wird der Einstieg gegen seinen Willen verweigert.
Volltext: BGH - Urteil, Xa ZR 78/08

BGH – Urteil, Xa ZR 79/08 vom 30.04.2009

Rechtsgebiete:Verordnung (EG) 261/2004
Stichwort:Exkulpation
Leitsatz:Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.
Volltext: BGH - Urteil, Xa ZR 79/08

OLG-HAMM – Urteil, 9 U 133/08 vom 20.01.2009

Rechtsgebiete:BGB
Schlagworte:Fahrrad, Unfall, Bote, Verrichtungsgehilfe
Stichwort:Exkulpation
Leitsatz:Übernimmt jemand aushilfsweise für einen Tag die Verteilung eines Anzeigenblattes an Stelle des vertraglichen Boten und verursacht er dabei einen Fahrradunfall, haftet der etatmäßige Verteiler , dessen Vater den Vertreter bestellt hatte, dem Geschädigten nicht aus § 831 BGB, weil der Vertreter kein Verrichtungsgehilfe des vertraglichen Boten gewesen ist.

Auch das die Verteilung der Zeitungen besorgende Unternehmen haftet nicht aus § 831 BGB, wenn ihm die Bestellung des Vertreters nicht zuzurechnen ist. Ein Anspruch des Geschädigten aus § 823 Abs. 1 BGB gegen das Unternehmen unter dem Gesichtspunkt der Verletzung der Kontroll- und Überwachungspflicht kommt nur dann in Betracht, wenn vorher konkrete Verdachtsmomente dafür bestanden haben, dass sich ein Bote in der Vergangenheit auffällig über die Regelungen des Arbeitsvertrages hinweggesetzt hatte. An die Überwachung von Boten beim Austragen von Zeitungen dürfen keine zu hohen Anforderungen gestellt werden.
Volltext: OLG-HAMM - Urteil, 9 U 133/08


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