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Erbausschlagung

Entscheidungen der Gerichte




OLG-DRESDEN – Beschluss, 3 W 1432/06 vom 24.11.2006

Rechtsgebiete:FGG
Schlagworte:Erbausschlagung, Formwirksamkeit, Irrtum
Stichwort:Erbausschlagung
Leitsatz:Zur Anfechtung der Versäumung der Ausschlagungsfrist bei missverständlichem nachlassgerichtlichem Vordruck.
Volltext: OLG-DRESDEN - Beschluss, 3 W 1432/06



BVERWG – Urteil, BVerwG 8 C 37.01 vom 31.07.2002

Rechtsgebiete:VermG, VwGO
Schlagworte:Unlautere Machenschaften, Erbausschlagung, Berechtigter, Kettenerbausschlagung, erfolglose Restitutionsanträge vorrangiger Erben, Berechtigung des nachrangigen Erben, rechtliches Gehör, Überzeugungsgrundsatz, Begründungspflicht, Erheblichkeit des Verfahrensfehlers, absoluter Revisionsgrund.
Stichwort:Erbausschlagung
Leitsatz:Auch eine durch unlautere Machenschaften erwirkte Erbausschlagung kann vermögensrechtliche Ansprüche begründen.

In den Fällen der so genannten Kettenerbausschlagung steht der vermögensrechtlichen Berechtigung des nachrangigen Erben nur ein erfolgreicher Restitutionsantrag eines vorrangigen Erben entgegen; der bloße, später zurückgenommene oder bestandskräftig abgelehnte Antrag ist unschädlich.

Ist der Vortrag eines Beteiligten zu Rechtsfragen vom Tatsachengericht nicht erkennbar in Erwägung gezogen worden, kann der darin liegende Verstoß gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör im Revisionsverfahren geheilt werden.

Zu den Anforderungen an den Überzeugungsgrundsatz und die Begründungspflicht nach § 108 Abs. 1 VwGO.
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 8 C 37.01

BVERWG – Urteil, BVerwG 8 C 32.01 vom 31.07.2002

Rechtsgebiete:VermG
Schlagworte:Unlautere Machenschaften, Erbausschlagung, Berechtigter, Kettenerbausschlagung, erfolglose Restitutionsanträge vorrangiger Erben, Berechtigung des nachrangigen Erben.
Stichwort:Erbausschlagung
Leitsatz:Auch eine durch unlautere Machenschaften erwirkte Erbausschlagung kann vermögensrechtliche Ansprüche begründen.

In den Fällen der so genannten Kettenerbausschlagung steht der vermögensrechtlichen Berechtigung des nachrangigen Erben nur ein erfolgreicher Restitutionsantrag eines vorrangigen Erben entgegen; der bloße, später zurückgenommene oder bestandskräftig abgelehnte Antrag ist unschädlich.
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 8 C 32.01

BVERWG – Urteil, BVerwG 7 C 83.99 vom 30.11.2000

Rechtsgebiete:VermG
Schlagworte:Erbausschlagung, Übernahme in Volkseigentum, tatsächliche Inbesitznahme, Verwaltung für die unbekannten Erben, Verwaltervertrag auf privatrechtlicher Grundlage.
Stichwort:Erbausschlagung
Leitsatz:Leitsatz:

Eine "Übernahme in Volkseigentum" im Sinne von § 1 Abs. 2 VermG liegt nicht vor, wenn ein zum Nachlass gehörendes Grundstück nach der Erbausschlagung zunächst berufener Erben unbefristet durch einen VEB der Gebäudewirtschaft auf privatrechtlicher Grundlage für mögliche weitere, aber unbekannte Erben verwaltet worden ist.

Urteil des 7. Senats vom 30. November 2000 - BVerwG 7 C 83.99 -

I. VG Dresden vom 22.04.1999 - Az.: VG 7 K 3411/96 -
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 7 C 83.99


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