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JuraForum.deUrteileSchlagwörterDDritter 

Dritter – Urteile online finden

Entscheidungen und Beschlüsse der Gerichte zum Schlagwort „Dritter“.

VG-FRANKFURT-AM-MAIN – Urteil, 7 E 5426/06 vom 12.03.2008

Kein Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen nach § 3 Nr. 4 IFG i. V. m. § 9 und § 8 WpHG, wenn der Geschäftszweck in kontinunuierlichen Verstößen gegen schwerwiegende Straftatbestände besteht (im Anschlouss an VG Frankfurt am Main, Urteil vom 23.01.2008, 7 E 3280/06 (V))

LG-BERLIN – Urteil, 65 S 176/07 vom 29.01.2008

Der Vermieter hat durch Postdienste verursachte Verzögerungen des Zugangs von Betriebksostenabrechnungen beim Mieter oder deren Verlust zur vertreten. Vermieter muss deren rechtzeitigen Zugang beweisen.

LG-DORTMUND – Beschluss, 2 O 379/07 vom 06.12.2007

Allein der Umstand, dass die beklagte Partei in einem Zivilprozess ggf. gezwungen ist, sich aufgrund ihrer prozessualen Wahrheitspflicht selbst zu belasten, rechtfertigt keine Aussetzung des Zivilprozesses bis zur rechtskräftigen Entscheidung im Strafverfahren (gegen LG Dortmund, Beschluß vom 04.06.1992 - 12 O 74/92).

SAARLAENDISCHES-OLG – Beschluss, 5 W 296/07 - 103 vom 04.12.2007

Der Streitwert einer Klage auf Feststellung von künftig sukzessive fällig werdenden Versicherungsbeiträgen bemisst sich nach dem 3,5 fachen Jahresbetrag.

KG – Beschluss, 1 Ws 151/07 vom 16.10.2007

Bei pauschalen (Vorschuss-)Zahlungen des Mandanten an den Rechtsanwalt scheidet deren Anrechnung auf bestimmte Abschnitte oder Teile des Verfahrens aus. Daher müssen Forderungen aus einzelnen Gebührentatbeständen bei der Anrechnung nach § 58 Abs. 3 RVG jedenfalls dann unberücksichtigt bleiben, wenn es bei der Zahlung des Vorschusses an einer Tilgungsvereinbarung fehlt.

VG-GELSENKIRCHEN – Beschluss, 7 K 3356/06 vom 10.10.2007

Die Genehmigung der Entgeltliste für die unschädliche

Tierkörperbeseitigung ist für alle Beteiligten verbindlich, ohne dass es einer

vertraglichen Umsetzung bedarf und berechtigt daher Drittbetroffene zur Anfechtung.

(Auflagenbeschluss zur Vorlage bestimmter Verwaltungsvorgänge betr.

Preiskalkulation; das Verfahren hat sich anschließend durch außergerichtliche

Einigung in der Hauptsache erledigt)

OLG-STUTTGART – Beschluss, 2 Ws 161/07; 2 Ws 161/2007 vom 13.07.2007

§ 58 Abs. 3 RVG ist - wie zuvor § 101 Abs. 1 und 2 BRAGO - dahingehend auszulegen, dass Vorschüsse auf in der gleichen Instanz entstandene Gebühren anzurechnen sind. Deshalb sind Zahlungen, die ein Pflichtverteidiger - auch vor seiner Bestellung - im Ermittlungsverfahren erhalten hat, gemäß § 58 Abs. 3 RVG auf die Pflichtverteidigergebühren für den ersten Rechtszug anzurechnen.

LAG-MECKLENBURG-VORPOMMERN – Urteil, 2 Sa 4/07 vom 04.07.2007

Dem Anspruch aus § 29 BAT-O auf einen ungekürzten Ortszuschlag der Stufe 2 steht eine eventuelle Unwirksamkeit von § 5 TVÜ-VKA, wonach der Ehepartner nur den Ortszuschlag der Stufe 1 erhält, wenn der Ehegatte dem BAT unterliegt, nicht entgegen.

SAARLAENDISCHES-OLG – Urteil, 4 U 167/06 - 102 vom 27.03.2007

Aufsichtspflichten einer Anstalt gegenüber einem in offener stationärer kinder- und jugendpsychologischer Behandlung befindlichen 13 Jahre alten Jugendlichen.

OLG-KOELN – Beschluss, 2 Ws 101-103/07 vom 16.03.2007

Das Erstverbüßungsprivileg des § 57 Abs. 1 Nr. 1 StPO gilt bei einer Anschlussvollstreckung mehrerer selbständiger Freiheitsstrafen nicht nur bezüglich der Ersten, sondern auch bezüglich der nachfolgend vollstreckten Strafe (n), selbst wenn die Summe der Strafen 2 Jahre übersteigt. Der Senat hält an seiner früheren - gegenteiligen - Auffassung nicht fest.

OLG-CELLE – Beschluss, 322 Ss 46/07 vom 13.03.2007

Das bloße Fahren ohne geeignetes Schuhwerk ist - jedenfalls bei einer nicht dem Anwendungsbereich des § 209 SGB VII unterfallenden Fahrt und ohne zusätzliche Herbeiführung eines von der Rechtsordnung missbilligten Erfolges - weder nach § 23 Abs. 1 Satz 2, § 49 Abs. 1 Nr. 22 StVO noch nach anderweitigen Vorschriften des Straßenverkehrsrechts mit Bußgeld sanktioniert.

VG-OLDENBURG – Beschluss, 11 A 4978/06 vom 09.03.2007

Derjenige, der in einem bebauten Gebiet mit einem Luftgewehr auf Tauben schießt, ist waffenrechtlich unzuverlässig (§ 5 Abs. 1 Nr. 2 b WaffG). Ihm darf daher nach § 41 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WaffG der Besitz und Erwerb von erlaubnisfreien Waffen und Munition untersagt werden.

VG-DES-SAARLANDES – Urteil, 3 K 430/06 vom 06.03.2007

1. Nach § 18 Abs. 2 BhVO (Saarland) können, wenn Hinterbliebene im Sinne von § 18 Abs. 1 BhVO (Kinder und Ehegatte) nicht vorhanden sind, Beihilfen an andere Personen nur gewährt werden, soweit diese durch die Kosten belastet sind, die sie für den Beihilfeberechtigten bezahlt haben.

2. Eine Belastung im Sinne der Vorschrift scheidet aus, wenn der (in zumutbarer Weise verwertbare) Nachlass des verstorbenen Beihilfeberechtigten zur Deckung der durch seine Krankheit und seinen Tod bedingten Aufwendungen ausreicht.

LG-BONN – Urteil, 1 O 254/06 vom 29.11.2006

Keine Erstattung der bei einer Anhörung im Bussgeldverfahren angefallenen Portokosten.

LG-DORTMUND – Urteil, 2 O 122/06 vom 28.09.2006

Zu den Anforderungen des Ausschlusses in § 2 I (1) AUB 94: In der privaten Unfallversicherung besteht kein Versicherungsschutz, wenn der Versicherte im Rahmen einer alkoholbedingten Flucht dadurch eine Verletzung erleidet, dass sich nach seinem Halt aus der gezogenen und entsicherten Schusswaffe eines Polizeibeamten ein Schuss löst.

SG-BERLIN – Beschluss, S 106 AS 6175/06 ER vom 19.07.2006

Die Aufwendungen anlässlich einer Einschulung (Schultüte, Schulranzen, Hefte, Stifte, Schulbücher, Einschulungsfeier) sind aus den Regelleistungen zu bestreiten. Hierbei handelt es sich auch nicht um einen unabweisbaren Bedarf zur Sicherung des Lebensunterhaltes iS von § 23 Abs 1 SGB 2.

LG-STUTTGART – Beschluss, 10 T 126/06 vom 10.07.2006

Die Streitverkündung an einen vom Gericht bestellten Sachverständigen ist unzulässig. Die Streitverkündungsschrift darf ihm nicht zugestellt werden.

SAARLAENDISCHES-OLG – Urteil, 4 U 535/05 - 210 vom 04.07.2006

a) Eine Amtspflicht entfaltet nur dann drittschützende Wirkung i.S. des § 839 BGB, wenn die verletzte Amtspflicht gerade im Interesse einzelner Staatsbürger oder einer individualisierbaren Personengruppe zu erfüllen ist und nicht lediglich der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und dem Schutz des allgemeinen Interesses des Gemeinwesens dient.

b) Unterlässt ein Beamter eines Ausländeramtes eine zu erteilende Wohnsitz beschränkende Auflage gemäß § 14 Abs. 2 AuslG a.F. und führt diese Pflichtverletzung aufgrund eines Umzugs des Ausländers in das Gebiet eines Landkreises eines anderen Bundeslandes zu einer wirtschaftlichen Belastung des betreffenden Landkreises, so wird dieser nicht durch § 839 BGB geschützt.

OLG-STUTTGART – Beschluss, 6 W 7/06 vom 22.03.2006

Die Zulässigkeit der Streitverkündung an einen gerichtlich bestellten Sachverständigen ist nicht erst im Folgeprozeß, sondern schon im laufenden Prozeß zu prüfen. Die Streitverkündung an den gerichtlich bestellten Sachverständigen ist unzulässig.

SAARLAENDISCHES-OLG – Urteil, 5 U 405/05-40 vom 22.03.2006

Die Abfrage von Vorschäden eines angeblich entwendeten Kraftfahrzeugs bei der UNI-Wagnis-Datei schließt nicht aus, dass sich ein Versicherer auf Leistungsfreiheit wegen verschwiegener Vorschäden berufen darf.

SG-BERLIN – Beschluss, S 53 AS 1305/06 ER vom 09.03.2006

Zur Möglichkeit weiterer Leistungsabsenkungen nach § 31 SGB 2 bei Nichtantritt mehrerer gleichzeitig offerierter Arbeitsstellen aus demselben Grund.

VG-FREIBURG – Beschluss, 4 K 2231/05 vom 09.01.2006

1. Bei der Begründung der Anordnung der sofortigen Vollziehung nach § 80 Abs. 3 VwGO handelt es sich um eine formelle Rechtmäßigkeitsvoraussetzung; der Inhalt ist, solange sich die Begründung nicht in lediglich formelhaften, nichtssagenden Wendungen erschöpft, nicht von entscheidender Bedeutung.

2. Eine Maßnahme, die die (weisungsbefugte) Ortspolizeibehörde zuvor gegenüber dem Polizeivollzugsdienst angeordnet hat und die der Polizeivollzugsdienst im Wege der Amts- bzw. Vollzugshilfe gegenüber dem Adressaten erlässt, ist eine Maßnahme der Ortspolizeibehörde.

3. Die Nutzung von Fahrzeugen als Wohnung stellt eine baugenehmigungspflichtige Nutzung dar. Sie verstößt häufig gegen materielle Vorschriften des öffentlichen Bau- und/oder Straßenrechts und/oder gegen privates Eigentumsrecht und stellt dann eine Störung der öffentlichen Sicherheit dar. Die Beschlagnahme solcher Fahrzeuge kann, wenn weitere Rechtsverstöße zu befürchten sind, ein geeignetes, erforderliches und verhältnismäßiges Mittel zur Verhinderung solcher Störungen der öffentlichen Sicherheit sein.

4. Art. 13 GG schützt nicht das Besitzrecht an einer Wohnung, sondern allein deren Privatheit. Eingriffe in die Substanz der Wohnung z. B. durch Beschlagnahme stellen deshalb keinen Eingriff in den Schutzbereich des Art. 13 GG dar.

KG – Beschluss, 24 W 113/04 vom 08.08.2005

Die mehrheitlich beschlossene Androhunh einer Versorgungssperre bei einem Rückstand in Höhe von mehr als sechsmonatlichen Beitragsvorschüssen widerspricht nicht ordnungsmäßiger Verwaltung. Durch Teilzahlungen in Höhe der auf die Versorgungsleistungen entfallenden Beträge kann das Zurückbehaltungsrecht der Wohnungseigentümergemeinschaft nicht abgewendet werden

VG-GOETTINGEN – Beschluss, 8 D 791/05 vom 14.07.2005

1. Die vom Gericht gegenüber der Universität durch einstweilige Anordnung aufgegebene Verlosung von freien Studienplätzen bedarf nicht der notariellen Beaufsichtigung (wie BayVGH KMK-HSchR 1986, 194).

2. Zu den Anforderungen an eine Verlosung der Studienplätze durch die Universität.

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 12 ME 540/04 vom 11.04.2005

Polizeiliche Protokolle über Beschuldigtenvernehmungen und über Angaben des betroffenen Fahrerlaubnisinhabers betreffend den Konsum von Cannabis dürfen grundsätzlich als Tatsachen im Sinne des § 46 Abs. 3 i.V.m. § 11 ff. FeV bewertet werden.

OLG-KOELN – Beschluss, 27 UF 174/04 vom 15.10.2004

1. Ein begleitender Umgang kann erforderlich sein, wenn zu befürchten ist, dass der umgangsberechtigte Vater das Kind mit seiner negativen Einstellung zur Mutter konfrontiert.

2. Muss der Umgangskontakt begleitend stattfinden und ist zu befürchten, dass Umgangsvereinbarungen unterlaufen werden, so kann eine Ergänzungspflegschaft angeordet werden.

LAG-NIEDERSACHSEN – Urteil, 7 Sa 1902/03 vom 09.09.2004

1. In die Berechnung der Höchstbefristungsgrenze des § 57 c Abs. 2 HRG a.F. sind die Laufzeiten der Verträge einzubeziehen, die zwar keinen Sachgrund nach § 57 b Abs. 2 Nr. 1 - 4 und Abs. 3 HRG a.F. benennen, aber hierauf hätten gestützt werden können.

2. Dies gilt auch, wenn der letzte Arbeitsvertrag mit einem allgemeinen Sachgrund hätte befristet werden können, da dies zu einer Umgehung des § 57 c HRG a.F. führen würde.

KG – Beschluss, 24 W 313/01 vom 28.04.2004

Wird die Zwangsverwaltung über Wohnungseigentum wegen Antragsrücknahme oder Nichtzahlung des Vorschusses durch den betreibenden Gläubiger aufgehoben, verliert der Zwangsverwalter ohne Ermächtigung im Aufhebungsbeschluss nicht nur in Aktivprozessen (BGH NJW-RR 2003, 1419), sondern auch in Passivprozessen zumindest seit dem Erlass des Aufhebungsbeschlusses die Verfahrensbefugnis für Wohngeldverfahren hinsichtlich der unter Zwangsverwaltung gestellten Wohnungen.

LG-MUENSTER – Urteil, 8 S 425/03 LG Münster vom 19.02.2004

Der Mieter wird von seiner vertraglich übernommenen Pflicht zur Durchführung des Winterdienstes jedenfalls dann frei, wenn er diesen aus gesundheitlichen Gründen selbst nicht mehr verrichten kann und eine Übertragung des Dienstes auf private oder gewerbliche Dritte nicht möglich ist, da diese zur Übernahme des Dienstes nicht bereit sind.

NIEDERSAECHSISCHES-FG – Urteil, 3 K 206/01 vom 18.02.2004

Erfassung einer Hinterbliebenenrente beim Nachlass


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