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Dispositionsrecht

Entscheidungen der Gerichte




BAG – Urteil, 10 AZR 222/08 vom 11.02.2009

Rechtsgebiete:BGB
Schlagworte:Gratifikation/Sondervergütung, Inhaltskontrolle AGB - Sonderzahlung, Bezugnahme auf ein einseitiges Regelungswerk des Arbeitgebers, Änderungsvorbehalt
Stichwort:Dispositionsrecht
Volltext: BAG - Urteil, 10 AZR 222/08



BFH – Beschluss, VII B 155/08 vom 15.12.2008

Rechtsgebiete:AO, ZPO
Stichwort:Dispositionsrecht
Volltext: BFH - Beschluss, VII B 155/08

OLG-KOBLENZ – Beschluss, 2 U 898/05 vom 01.02.2007

Rechtsgebiete:BGB, VVG, ALB
Stichwort:Dispositionsrecht
Leitsatz:1. Die anerkannten Grundsätze über Ausgleichsansprüche gemäß § 426 BGB bei mehreren auf gleicher Stufe stehenden Sicherungsgebern - dingliche Sicherungsgeber und Bürgen - (BGH NJW-RR 1981, 682; NJW 1989, 2530; NJW-RR 1991, 170; NJW-RR 1991, 499; NJW-RR 1991, 682) finden auf den Inhaber eines Bezugsrechts aus einer Lebensversicherung nicht entsprechende Anwendung. Der Inhaber eines Bezugsrechts aus einer Lebensversicherung ist nicht in einer Stellung, die einem Grundschuldbesteller oder Bürgen zukommt. Er ist nicht Sicherungsgeber.

2. Bei einem widerruflichen Bezugsrecht hat der Begünstigte lediglich eine ungesicherte Hoffnung auf die im Versicherungsfall wirkende Leistung. Bis dahin steht der Versicherungsvertrag voll zur Disposition des Versicherungsnehmers.

3. Ein widerrufliches Bezugsrecht hindert den Versicherungsnehmer nicht, zur Sicherheit von Kreditverbindlichkeiten seine Lebensversicherung abzutreten. Tritt der Versicherungsnehmer seine Ansprüche aus einer Lebensversicherung als Sicherheit an einen Kreditgläubiger ab, so ist darin, soweit bereits zuvor ein widerrufliches Bezugsrecht begründet worden ist, ein Widerruf des Bezugsrechtes zu sehen. Dieser Widerruf gilt allerdings nur insoweit, als dies mit den Interessen des Kreditgläubigers und Sicherungsnehmers kollidiert. Der Versicherungsnehmer will dem Sicherungsgläubiger nur den Vorrang vor dem durch ein widerrufliches Bezugsrecht Begünstigten einräumen. Der Widerruf setzt die früher ausgesprochene Bezugsberechtigung nur insoweit außer Kraft, wie es für den Sicherungszweck erforderlich ist (in Anknüpfung an BGHZ 109, 67, 69 f., 71 f. = VersR 1989 1289, 1290; BGH VersR 1996, 877, GA 61; OLG Düsseldorf, FamRZ 1998, 121)

4. Die Klausel des § 13 Abs. 2 ALB 86, wonach die Umwandelung eines widerruflichen in ein unwiderrufliches Bezugsrecht der Bestätigung des Versicherers bedarf, verstößt nicht gegen § 9 AGBG bzw. § 307 BGB n.F.
Volltext: OLG-KOBLENZ - Beschluss, 2 U 898/05

BVERFG – Beschluss, 1 BvR 2085/03 vom 06.12.2006

Rechtsgebiete:GG, AEG, RegG, VgV, Verordnung 1191/69/EWG
Stichwort:Dispositionsrecht
Volltext: BVERFG - Beschluss, 1 BvR 2085/03


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