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Dispositionsmaxime – Urteile online finden

Entscheidungen und Beschlüsse der Gerichte zum Schlagwort „Dispositionsmaxime“.

KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil, 5 U 6936/99 vom 26.11.1999

5 U 6936/99
102.0.94/99 LG Berlin § 938 ZPO; 8 Abs. 1 UWG

1. Der Antragsteller macht sich einen unter Überschreitung des richterlichen Fassungsermessens iSd § 938 ZPO zugesprochenen Anspruch zu eigen, wenn er die Zurückweisung der hiergegen gerichteten Berufung beantragt.

2. Der Abriss eines Gebäudes rechtfertigt keinen Räumungsverkauf iSd § 8 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 UWG, wenn der Veranstalter hiervon nur aufgrund der deswegen ihm gegenüber ausgesprochenen Kündigung der Räume betroffen ist und eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebs in neu zu errichtenden Geschäftsräumen nicht geplant ist.

Kammergericht, Urteil vom 26. November 1999 - nicht anfechtbar -

BGH – Beschluss, I ZB 40/96 vom 17.11.1999

Verlängerungsgebühr II

WZG § 9 Abs. 2; MarkenG § 47 Abs. 3 und 5

Verzichtet der Markeninhaber nach Zahlung der Verlängerungsgebühr, aber noch vor der mit Ablauf der Schutzdauer eintretenden Fälligkeit auf das Schutzrecht, so ist die Gebühr zurückzuerstatten.

BGH, Beschl. v. 17. November 1999 - I ZB 40/96 -
Bundespatentgericht

BVERWG – Beschluss, BVerwG 6 P 9.97 vom 13.05.1998

Leitsätze:

1. Im personalvertretungsrechtlichen Wahlanfechtungsverfahren muß jeder Antragsteller innerhalb der Anfechtungsfrist darlegen, aus welchen Gründen gegen wesentliche Vorschriften über das Wahlrecht, die Wählbarkeit oder das Wahlverfahren verstoßen worden sein soll; ist diesen Anforderungen Genüge getan, so kann die Wahl auch aus Gründen für ungültig erklärt werden, die erst nach Ablauf der Anfechtungsfrist geltend gemacht oder festgestellt werden.

2. Eine die Anordnung der schriftlichen Stimmabgabe rechtfertigende besondere Diensteinteilung im Sinne von § 18 Abs. 1 Satz 1 Buchst. a WO-LPVG liegt immer dann vor, wenn eine Gruppe von Beschäftigten von Arbeitszeitregelungen betroffen ist, die von der in der Arbeitszeitverordnung, den Tarifverträgen und Dienstvereinbarungen zugrunde gelegten allgemeinen Regel (5-Tage-Woche, 38,5 Stunden Wochenarbeitszeit, allgemeine Dienststundenregelung) abweichen. Dies gilt insbesondere für Gruppen mit Teilzeitarbeit, Schichtdienst oder Bereitschaftsdienst mit Freizeitausgleich.

3. Ordnet der Wahlvorstand für bestimmte Beschäftigtengruppen schriftliche Stimmabgabe an, so ist ein davon betroffener Beschäftigter gleichwohl zur persönlichen Stimmabgabe berechtigt.

Beschluß des 6. Senats vom 13. Mai 1998 - BVerwG 6 P 9.97 -

I. VG Gelsenkirchen vom 13.12.1996 - Az.: VG 3c K 3776/96 PVL -
II. OVG Münster vom 11.09.1997 - Az.: OVG 1 A 778/97.PVL -

BAG – Urteil, 1 AZR 319/97 vom 09.12.1997

Leitsätze:

1. Eine tarifvertragliche Regelung entfaltet die Sperrwirkung nach § 77 Abs. 3 BetrVG nur innerhalb ihres räumlichen Geltungsbereiches.

2. Soweit eine tarifvertragliche Regelung besteht oder üblich ist, die die Höhe des Arbeitsentgelts bestimmt, können die Betriebspartner nach § 77 Abs. 3 BetrVG nicht durch Betriebsvereinbarung übertarifliche Zulagen einführen, die an keine besonderen Voraussetzungen gebunden sind.

3. Hingegen sind sie durch § 77 Abs. 3 BetrVG nicht gehindert, die Anrechnung von Tariferhöhungen auf übertarifliche Zulagen auszuschließen.

4. Im Parteiprozeß darf das Gericht auch ohne entsprechenden Parteivortrag Tatsachen, deren Gegenteil offenkundig ist, seinem Urteil nicht zugrunde legen (in Übereinstimmung mit BAG Urteil vom 17. April 1996 - 3 AZR 56/95 - AP Nr. 35 zu § 16 BetrAVG - nicht entscheidungserhebliche Divergenz zu BAG Urteil vom 30. September 1976 - 2 AZR 402/75 - BAGE 28, 196 = AP Nr. 3 zu § 9 KSchG 1969).

Aktenzeichen: 1 AZR 319/97
Bundesarbeitsgericht 1. Senat Urteil vom 09. Dezember 1997
- 1 AZR 319/97 -

I. Arbeitsgericht Urteil vom 12. Februar 1996
Stade - 2 Ca 458/94 -

II. Landesarbeitsgericht Urteil vom 17. Februar 1997
Niedersachsen - 5 Sa 572/96 -

LAG-HAMM – Urteil, 10 Sa 1921/07 vom 28.11.2008

BFH – Beschluss, IV B 144/07 vom 05.09.2008

KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil, 4 U 40/07 vom 11.03.2008

BAG – Urteil, 2 AZR 537/06 vom 13.12.2007

EUG – Urteil, T-86/05 vom 12.12.2007

OLG-FRANKFURT – Beschluss, 5 W 30/07 vom 11.12.2007

BGH – Beschluss, XI ZR 144/06 vom 04.12.2007

OLG-HAMM – Urteil, 28 U 49/07 vom 18.10.2007

OLG-FRANKFURT – Urteil, 15 U 19/07 vom 13.09.2007

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 12 U 55/07 vom 30.08.2007

KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil, 2 U 37/05 vom 28.06.2007

EUG – Urteil, T-215/03 vom 22.03.2007

BGH – Beschluss, I ZB 46/06 vom 15.02.2007

EUG – Urteil, T-53/05 vom 16.01.2007

BAYERISCHER-VGH – Urteil, 1 N 03.504 vom 26.05.2006

OVG-SAARLAND – Beschluss, 1 Q 62/05 vom 31.10.2005

EUG – Urteil, T-303/03 vom 07.06.2005

BSG – Urteil, B 6 KA 77/03 R vom 23.02.2005

LAG-HAMM – Urteil, 12 Sa 1045/04 vom 16.11.2004

OLG-KOELN – Beschluss, 16 Wx 95/04 vom 06.08.2004

OLG-KOELN – Beschluss, 16 Wx 81/04 vom 06.08.2004

OLG-KOELN – Beschluss, 2 U 189/03 vom 01.03.2004

BSG – Urteil, B 13 RJ 58/03 R vom 12.02.2004

OLG-BAMBERG – Urteil, 4 U 174/02 vom 10.03.2003

BSG – Urteil, B 3 P 21/00 R vom 22.08.2001

BRANDENBURGISCHES-OLG – Beschluss, 10 Wx 2/98 vom 31.08.1998



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