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JuraForum.deUrteileSchlagwörterCCulpa in abstracto 

Culpa in abstracto – Urteile online finden

Entscheidungen und Beschlüsse der Gerichte zum Schlagwort „Culpa in abstracto“.

BAYOBLG – Beschluss, 1Z AR 52/02 vom 24.05.2002

Zur Frage der Unzulässigkeit der Weiterverweisung nach bindendem ersten Verweisungsbeschluss.

BVERWG – Beschluss, BVerwG 4 B 72.01 vom 30.04.2002

Für Ansprüche aus Verschulden bei der Anbahnung oder dem Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages (culpa in contrahendo) aus Gründen, die typischerweise auch Gegenstand eines Amtshaftungsanspruchs sein können, sind die ordentlichen Gerichte zuständig (im Anschluss an BGH, Urteil vom 3. Oktober 1985 - III ZR 60/84 - NJW 1986, 1109).

KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil, 22 U 9113/00 vom 25.02.2002

1) Im Falle einer allgemein gehaltenen Konkurrenzschutz-Schutzklausel ist es ohne Bedeutung, ob der Konkurrent Hauptmieter oder Untermieter der ihm überlassenen Fläche ist.

2) Eine Konkurrenzschutzklausel betrifft nicht bei ihrem Abschluss bereits vorhandene Konkurrenzunternehmen.

3) Eine Konkurrenzschutzklausel greift auch bei nur teilweiser Überschneidung des Angebots.

KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil, 4 U 8633/00 vom 11.12.2001

1. Kein Schadensersatzanspruch nach den Grundsätzen der Prospekthaftung gegen eine Bank, die in dem Prospekt als in Aussicht genommene Darlehnsgeberin, als Hausbank und als diejenige genannt wird, bei der das Treuhandkonto gerührt wird.

2. Zum Anspruch einer Publikumskommanditgesellschaft gegen die Kapitalanleger auf Einzahlung der Einlageforderung, wenn sich die Kapitalanleger über eine Treuhandkommanditistin mittelbar an der Kommanditgesellschaft beteiligen und der Beitritt durch die Treuhänderin an der sowie die Auszahlung der Einlage an die Kommanditgesellschaft davon abhängen, daß sogenannte Mittelfreigabekriterien erfüllt sind.

BGH – Beschluss, III ZB 55/99 vom 02.11.2000

ZPO § 1053 Abs. 1 Satz 2

Die Vollstreckbarerklärung eines Schiedsspruchs mit vereinbartem Wortlaut richtet sich nach den für Schiedssprüche geltenden allgemeinen Vorschriften.

ZPO §§ 580 Nr. 4; 581; 1059 Abs. 2 Nr. 2 lit. b

Ein durch den Restitutionsgrund des § 580 Nr. 4 ZPO konkretisierter Verstoß gegen den ordre public (§ 1059 Abs. 2 Nr. 2 lit. b ZPO) ist gegeben, wenn der (inländische) Schiedsspruch (hier: Schiedsspruch mit vereinbartem Wortlaut) durch Betrug erwirkt worden ist.

Die Geltendmachung dieses Aufhebungsgrundes unterliegt den Einschränkungen des § 581 ZPO (im Anschluß an BGH, Urteil vom 14. Mai 1952 - II ZR 276/51 - NJW 1952, 1018).

BGB § 826 Fa, H
ZPO §§ 1059 Abs. 2; 1060 Abs. 2 Satz 1

Analog den in § 1059 Abs. 2 ZPO bezeichneten Aufhebungsgründen ist der Antrag auf Vollstreckbarerklärung des Schiedsspruchs gemäß § 1060 Abs. 2 Satz 1 ZPO abzulehnen, wenn zugunsten des Antragsgegners der Einwand der sittenwidrigen vorsätzlichen Schädigung (§ 826 BGB) greift.

BGH, Beschluß vom 2. November 2000 - III ZB 55/99 -
OLG Düsseldorf

BGH – Urteil, III ZR 214/98 vom 23.09.1999

KWG § 53 a; BGB § 675

Der Repräsentant einer ausländischen Bank kann im eigenen Namen für deren Kunden Anlageberatung betreiben.

BGB §§ 826 Gi, 852

Zum Beginn der Verjährung eines deliktischen Schadensersatzanspruchs wegen "Churnings".

BGH, Urteil vom 23. September 1999 - III ZR 214/98 -
OLG Frankfurt/Main
LG Frankfurt/Main

BAG – Beschluss, 5 AS 8/98 vom 14.12.1998

Leitsätze:

1. Das Landesarbeitsgericht darf im Berufungsverfahren die Zulässigkeit des Rechtswegs auch dann nicht prüfen, wenn das Landgericht einen Rechtsstreit über Schadensersatzansprüche, die unter anderem auf Amtspflichtverletzung gestützt werden, an das Arbeitsgericht verwiesen und dieses in der Hauptsache entschieden hat (Anschluß an BVerwG Urteil vom 12. Januar 1973 - VII C 59.70 - Buchholz 31 o § 40 VwGO Nr. 123).

2. Das Landesarbeitsgericht hat dann über die Berufung unter allen in Betracht kommenden Gesichtspunkten zu entscheiden. Seine Prüfungskompetenz und -pflicht erstreckt sich in derartigen Fällen auch auf Schadensersatzansprüche wegen Amtspflichtverletzung.

Aktenzeichen: 5 AS 8/98
Bundesarbeitsgericht 5. Senat
Beschluß vom 14. Dezember 1998
- 5 AS 8/98 -

Landesarbeitsgericht
Nürnberg
Beschluß vom 17. Februar 1998
- 2 (6) Sa 640/95 -

BVERFG – Beschluss, 1 BvR 1232/07 vom 10.02.2009

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 12 U 90/08 vom 13.11.2008

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 5 U 63/07 vom 07.08.2008

BFH – Beschluss, II B 61/07 vom 30.06.2008

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 3 U 108/06 vom 25.06.2008

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 3 U 107/06 vom 18.06.2008

KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil, 26 U 113/07 vom 18.06.2008

LAG-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 7 Sa 18/08 vom 06.06.2008

KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil, 27 U 22/06 vom 20.03.2008

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 3 U 173/06 vom 19.03.2008

KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil, 13 U 32/07 vom 29.02.2008

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 5 U 85/06 vom 13.12.2007

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 3 U 49/06 vom 07.11.2007

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 3 U 100/06 vom 07.11.2007

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 12 U 72/07 vom 11.10.2007

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 4 U 20/07 vom 10.10.2007

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 6 U 46/06 vom 31.07.2007

KAMMERGERICHT-BERLIN – Urteil, 13 U 36/06 vom 27.07.2007

BRANDENBURGISCHES-OLG – Beschluss, 12 W 17/07 vom 26.07.2007

BAYERISCHER-VGH – Beschluss, 1 AS 07.732 vom 20.06.2007

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 12 U 197/06 vom 24.05.2007

BVERFG – Beschluss, 1 BvR 2347/05 vom 15.05.2007

BRANDENBURGISCHES-OLG – Urteil, 5 U 129/06 vom 05.04.2007



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