JuraForum.de > Urteile > Schlagwörter > C > Corpus Iuris Iustiniani
| Rechtsgebiete: | GG, AuslG |
| Schlagworte: | Amtswalterexzeß, Colombo, Rückkehr, Existenzminimum, Folter, Gruppenverfolgung, Inländische Fluchtalternative, LTTE, Sri Lanka, Tamile |
| Stichwort: | Corpus Iuris Iustiniani |
| Leitsatz: | 1. Tamilischen Volkszugehörigen droht heute und in naher Zukunft in keinem Landesteil Sri Lankas mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit gruppengerichtete politische Verfolgung. 2. Aus Deutschland zurückkehrenden Tamilen steht grundsätzlich im Großraum Colombo eine inländische Fluchtalternative offen (so auch bisherige ständige Senatsrechtsprechung). |
| Volltext: HESSISCHER-VGH - Urteil, 10 UE 3556/96.A | |
| Rechtsgebiete: | GG, AuslG |
| Schlagworte: | Sri Lanka, Tamile, Colombo, Bürgerkrieg, Amtswalterexzeß, Existenzminimum, Folter, Gruppenverfolgung, Inländische Fluchtalternative, Kausalität, Verfolgung, Flucht, LTTE, Terrorismus, Rückkehr |
| Stichwort: | Corpus Iuris Iustiniani |
| Leitsatz: | 1. Tamilen droht heute und in naher Zukunft in keinem Landesteil Sri Lankas mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit allein wegen ihrer Volkszugehörigkeit eine gruppengerichtete politische Verfolgung. 2. Unabhängig davon steht aus Deutschland zurückkehrenden Tamilen im Großraum Colombo grundsätzlich eine inländische Fluchtalternative offen (so auch ständige Rechtsprechung des 10. Senats des Hess. VGH). |
| Volltext: HESSISCHER-VGH - Urteil, 5 UE 4657/96.A | |
| Rechtsgebiete: | WürttFischereiG, WürttWasserG, BadWürttWasserG, BadWürttFischereiG, ZPO |
| Stichwort: | Corpus Iuris Iustiniani |
| Leitsatz: | WürttFischereiG Art. 1 v. 27. November 1865 (RegBl 1865, 499); WürttWasserG Art. 1, 30, 31 ff v. l. Dezember 1900 (RegBl 1900, 921); BadWürttWasserG § 2 v. 25. Februar 1960 (GBl 1960, 17); BadWürttFischereiG §§ 4, 6 v. 14. November 1979 (GBl 1979, 466); ZPO § 549 Abs. 1 a) Ein im vorigen Jahrhundert von einem öffentlichen Fließgewässer in Württemberg abgezweigter Mühlkanal und dessen unter der Geltung des württembergischen Wassergesetzes vom l. Dezember 1900 angelegte Fortführung (Verlängerung des alten Kanals mit anschließendem Stausee), deren Wasser in vollem Umfang wieder dem öffentlichen Fluß zugeleitet wird, sind öffentliche Gewässer auch dann, wenn zeitweise der Ablauf aus dem Stausee abgesperrt und das Wasser gespeichert wird, um die Leistung eines aus dem Stausee gespeisten Kraftwerks zu erhöhen (sog. Schwell- oder Speicherbetrieb). b) Das Fischereirecht an dem neu entstandenen Gewässer steht nach württembergischem Recht dem Inhaber des Fischereirechts am Hauptgewässer (Fluß) zu, nicht dem Eigentümer der Grundstücke, auf denen Verlängerungskanal und Stausee errichtet wurden. BGH, Urt. v. 11. Dezember 1997 - III ZR 247/96 OLG Stuttgart LG Stuttgart |
| Volltext: BGH - Urteil, III ZR 247/96 | |
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