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Chefarzt

Entscheidungen der Gerichte




VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 603/09 vom 24.04.2009

Rechtsgebiete:GG, LVwVfG, LHG, HNTVO
Schlagworte:Aufgabenübertragung, Berufungsvereinbarung, Chefarzt, Dienstposten, Einmaliges Fehlverhalten, Krankenversorgung, Kündigung, Leitungsfunktion, Privatliquidation, Statusamt
Stichwort:Chefarzt
Leitsatz:Die einem Hochschullehrer in einer Berufungsvereinbarung zugesagte Übertragung einer Chefarztstelle kann gekündigt werden, wenn der Hochschullehrer seine Leitungsfunktion durch bewusst pflichtwidrige Weisungen an ihm untergebenes Personal missbraucht und erhebliche Straftaten zulasten der ihm anvertrauten Patienten begangen hat.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Beschluss, 9 S 603/09



LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Urteil, 4 Sa 312/08 vom 19.03.2009

Rechtsgebiete:ArbGG, BGB, TV-Ärzte (VKA), ZPO, BAT
Schlagworte:Eingruppierung, Oberarzt, Leitender Oberarzt, Vertretung, Chefarzt, ausdrückliche Übertragung
Stichwort:Chefarzt
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Urteil, 4 Sa 312/08

LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Urteil, 5 Sa 101/08 vom 20.01.2009

Rechtsgebiete:BAT, TVÜ-VKA, ArbGG, ZPO, BGB, TVöD-BT-K
Schlagworte:Vergütung, Vergütungsabrede, Chefarzt, Dienstvertrag, Tarifvertrag, Bezugnahmeklausel, Vertragsauslegung
Stichwort:Chefarzt
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Urteil, 5 Sa 101/08

LAG-KOELN – Urteil, 7 Sa 1138/07 vom 28.08.2008

Rechtsgebiete:BGB
Schlagworte:Chefarzt, Annahmeverzug, anrechenbarer Zwischenverdienst, Privatliquidationsrecht, Nebentätigkeit, Böswilliges Unterlassen von Zwischenverdienst, Schönheitsoperationen
Stichwort:Chefarzt
Leitsatz:1. Zu den Voraussetzungen des Annahmeverzuges bei einem gekündigten Anstellungsverhältnis eines Chefarztes.

2. Zur Bestimmung des anrechenbaren Zwischenverdienstes bei einer selbständigen Tätigkeit als niedergelassener Arzt.

3. Zur Frage, inwieweit Erlöse aus einem im Anstellungsvertrag vereinbarten Privatliquidationsrecht eines Chefarztes im Falle des Annahmeverzuges als Teil der Vergütung im Sinne von § 615 S. 1 BGB fortzuzahlen sind.

4. Verpflichtet sich der Arbeitgeber im Anstellungsvertrag, dem Arbeitnehmer die Möglichkeit einzuräumen, aus bestimmten Nebentätigkeiten Liquidationserlöse zu erwerben, kommt im Falle einer sich als unwirksam erweisenden Kündigung auch ein Schadensersatzanspruch gemäß § 280 Abs. 1 BGB in Betracht.

5. Es stellt kein böswilliges Unterlassen von Zwischenverdienst im Sinne von § 615 BGB dar, wenn der gekündigte Chefarzt der HNO-Abteilung einer Klinik das Angebot ablehnt, während des laufenden Kündigungsschutzprozesses in seiner alten Abteilung als eine Art Belegarzt tätig zu werden, erst recht, wenn sein vom Arbeitgeber eingestellter Nachfolger bereits seinen Dienst angetreten hat.
Volltext: LAG-KOELN - Urteil, 7 Sa 1138/07


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