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BSE

Entscheidungen der Gerichte




OVG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 12 A 10092/05.OVG vom 22.03.2005

Rechtsgebiete:FlHG, LGebG, AGFlHG, BSEUntersV, EGVO 999/2001, EGVO 2777/2000, EGVO 1248/2001, EGRL 85/73, EGRL 96/42
Schlagworte:Amtshandlung, Anwendungsvorrang, Aufgabenübertragung, Aufgabenzuweisung, Ausschlussregelung, Außenverhältnis, Bestimmtheit, BSE, BSE-Erreger, BSE-Test, BSE-Untersuchung, Erforderlichkeit, Ermächtigungsgrundlage, Fleisch, Fleischbeschau, Fleischhygiene, Fleischhygienerecht, Fleischuntersuchung, Gebühr, Gebührenerhebung, Gebührenrecht, Gebührentatbestand, Geeignetheit, Gemeinschaftsrecht, Genusstauglichkeit, Gesundheit, Gesundheitsgefahr, Gesundheitsrisiko, Heilung, Innenverhältnis, Klarstellung, Kompetenzzuweisung, Landesuntersuchungsamt, Mitwirkung, Mitwirkungshandlung, Pflichtenkreis, Rechtsgrundlage, Rind, Schlachtrind, Schlachttier, Schlachttieruntersuchung, Schreibfehler, Sperrwirkung, Tierseuche, Überwachungsbehörde, Verbot, Verbraucher, Verbraucherschutz, Verhältnismäßigkeit, Zitiergebot, Zitiermangel, Zuständigkeit, Zuständigkeitsregelung
Stichwort:BSE
Leitsatz:Das Landesuntersuchungsamt kann für die von ihm durchgeführten BSE-Untersuchungen von den für die Schlachttier- und Fleischuntersuchungen zuständigen Kommunen Gebühren erheben.
Volltext: OVG-RHEINLAND-PFALZ - Urteil, 12 A 10092/05.OVG



VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 9 S 1115/04 vom 05.07.2004

Rechtsgebiete:TierSG, VerfVerbG, Verordnung (EG), AGTierSG
Schlagworte:BSE, Vorsorge, Wiederkäuer, Futtermittel, Verfütterungsverbot, Tierische Bestandteile, Zufällige Verunreinigung
Stichwort:BSE
Leitsatz:Ein Anlass zu tierseuchenrechtlichem Einschreiten besteht, wenn tierisches Protein in welcher Form auch immer an Wiederkäuer verfüttert worden ist.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Beschluss, 9 S 1115/04

BVERWG – Urteil, BVerwG 3 C 9.00 vom 15.02.2001

Rechtsgebiete:TierSG
Schlagworte:Tötungsanordnung im Tierseuchenrecht, BSE, generelle Tötungsanordnung für Tiergruppe, Ansteckungsverdacht, Seuchenverdacht, Infektionsherd.
Stichwort:BSE
Leitsatz:Leitsätze:

Die Zweite BSE-Schutzverordnung vom 21. März 1998 (BGBl S. 565) ist nichtig. Das generelle Tötungsgebot nach § 2 dieser Verordnung ist nicht durch die Ermächtigungsgrundlagen in § 79 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. §§ 18, 24 Abs. 1 und 2 TierSG gedeckt.

Für die Annahme des Ansteckungsverdachtes im Sinne des § 24 Abs. 1 TierSG bedarf es konkreter Anhaltspunkte dafür, dass die betroffenen Tiere typischerweise oder in erheblichem Umfang den Ansteckungsstoff - hier das BSE auslösende Tiermehl - aufgenommen haben.

Für die Anordnung der ausnahmslosen Tötung einer Tiergruppe nach § 24 Abs. 2 TierSG ist der Nachweis eines tatsächlichen - nicht nur potenziellen - Infektionsherdes notwendig.

Urteil des 3. Senats vom 15. Februar 2001 - BVerwG 3 C 9.00 -

I. VG Stuttgart vom 17.04.1998 - Az.: VG 4 K 4302/97 -
II. VGH Baden-Württemberg vom 07.12.1999 - Az.: VGH 10 S 2690/98 -
Volltext: BVERWG - Urteil, BVerwG 3 C 9.00


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