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Bodenwert

Entscheidungen der Gerichte




BVERWG – Beschluss, BVerwG 10 B 11.06 vom 06.11.2006

Rechtsgebiete:LwAnpG, SachenRBerG, BauGB, WertV
Schlagworte:Bodenordnungsverfahren, Bodenwert, Wertermittlung, Verkehrswert, Vergleichswert, Gebäudeeigentümer, Komplettierungskauf
Stichwort:Bodenwert
Leitsatz:Bei der Bewertung eines mit Gebäudeeigentum belasteten Grundstücks in einem Bodenordnungsverfahren nach § 60 LwAnpG ist die mit der Bebauung realisierte Grundstücksnutzung ebenso wenig zu berücksichtigen wie die Bebauung als solche.
Volltext: BVERWG - Beschluss, BVerwG 10 B 11.06



SAECHSISCHES-OVG – Urteil, 7 D 27/04.F vom 27.07.2006

Rechtsgebiete:FlurbG, LwAnpG, SachenRBerG
Schlagworte:Bauland, Vergleichswertverfahren, Verkehrswertermittlung, Bodenwert, Streitgegenstand
Stichwort:Bodenwert
Leitsatz:1. Nach der Vereinfachungsregelung in § 19 Abs. 5 Satz 1 SachenRberG ist auch ein Bodenrichtwert für erschließungsbeitragsfreies Bauland zur Bestimmung des Wertes eines "ortsüblich alterschlossenen Baulands" regelmäßig heranzuziehen.

2. Maßgeblicher Zeitpunkt für eine Wertermittlung nach den §§ 27 ff FlurbG ist nach § 29 Abs. 2 Satz 1 FlurbG der Zeitpunkt auf den sich die Ermittlung bezieht und nicht der in § 44 Abs. 1 Satz 3 FlurbG angesprochene Zeitpunkt für die wertgleiche Abfindung.

3. Auch bei einer unterstellten Befugnis, eine Ausgangsentscheidung im Wertermittlungsverfahren zu Lasten eines Widerspruchsführers zu verschlechtern, wäre eine solche reformatio in peius, jedenfalls beschränkt auf den Gegenstand des Widerspruchsverfahrens.
Volltext: SAECHSISCHES-OVG - Urteil, 7 D 27/04.F

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 8 S 496/05 vom 18.11.2005

Rechtsgebiete:BauGB, WertV
Schlagworte:Sanierung, Entwicklung, Bodenwert, Anfangswert, Endwert, Ausgleichsbetrag, Sanierungsvorteil, Entwicklungsvorteil, Bebauungsabschlag, Denkmalschutz
Stichwort:Bodenwert
Leitsatz:Der "Bebauungsabschlag" nach § 28 Abs. 3 Satz 2 WertV auf den Ausgleichsbetrag soll nicht sämtliche Nachteile aus einer - etwa wegen des Denkmalschutzes - bestehen bleibenden Bebauung ausgleichen, sondern nur hieraus folgende Einschränkungen bei der Realisierung bestimmter Vorteile aus der Sanierungs- oder Entwicklungsmaßnahme (vgl. auch Niedersächsisches OVG, Beschl. vom 10.3.2003 - 1 LA 38/03 - , NVwZ-RR 2003, 828).
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Urteil, 8 S 496/05

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 8 S 498/05 vom 18.11.2005

Rechtsgebiete:BauGB
Schlagworte:Sanierung, Bodenwert, Erhöhung, Ausgleichsbetrag, Finanzierungsfunktion, Abschöpfung, "beitragsähnliche" Abgabe, Anrechnung, Eigene Aufwendung, Kosten
Stichwort:Bodenwert
Leitsatz:Bestimmte sanierungsbedingte Bodenwerterhöhungen, an deren Entstehung die Gemeinde mitgewirkt hat, sind nur insoweit im Sinne des § 155 Abs. 1 Nr. 2 Halbs. 1 BauGB "durch eigene Aufwendungen des Eigentümers bewirkt" und auf den Ausgleichsbetrag anzurechnen, als sie die Kosten übersteigen, die der Gemeinde hierfür konkret entstanden sind.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Urteil, 8 S 498/05


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