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Betriebseinstellung

Entscheidungen der Gerichte




NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 12 ME 298/07 vom 13.12.2007

Rechtsgebiete:BImSchG
Schlagworte:Betriebseinstellung, Entenhaltung, Hähnchenmast, Nutzungsänderung, Nutzungsuntersagung, Stilllegung
Stichwort:Betriebseinstellung
Leitsatz:Untersagung der nicht genehmigten Fortführung eines Tierhaltungsbetriebes; hier Aufgabe der (baurechtlich genehmigten) Hähnchenmast und Aufnahme der Entenhaltung.
Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Beschluss, 12 ME 298/07



THUERINGER-OVG – Urteil, 3 KO 705/03 vom 20.05.2005

Rechtsgebiete:DDR-Verfassungsgrundsätze Gesetz, GG, EinV, DDR-Sammlungs- und Lotterieverordnung, DDR-RennwLottG, DDR-GewG, 1. DVO-DDR-GewG, 2. DVO-DDR-GewG, ThürSammlG, ThürSportWettG, ThürOBG, ThürVwVfG, StGB, DDR-StGB, BGB
Schlagworte:DDR-Recht, Gesetzgebungszuständigkeit, Recht der Wirtschaft, Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, Gewerberecht, Glücksspielrecht, Gewerbeerlaubnis, Gewerbefreiheit, Anmeldepflicht, Erlaubnispflicht, Betriebseinstellung, Rahmengesetz, Eingriffsbefugnis, ordnungsbehördlich, Generalklausel, Sportwette, Gewinnspiel, Glücksspiel, Lotterie, Wette, Rennwette, Sammlung, Buchmacher, Verwaltungsakt, Adressat, Empfänger, Auslegung, Fortgeltung, räumlich, Wirksamkeit, Bestandskraft, Nichtigkeit, Zuständigkeit, Rechtsstaatlichkeit, verfassungsmäßige Ordnung, Kernbereich
Stichwort:Betriebseinstellung
Leitsatz:1. Die DDR-Sammlungs- und Lotterieverordnung statuierte kein zusätzliches Genehmigungserfordernis zu einer Erlaubnis zum Abschluss von Sportwetten nach dem DDR-Gewerbegesetz (Abgrenzung zu OLG Köln, Urteil vom 12. März 1999 - 6 U 195/97 - GRUR 2000, 533).

2. Zur räumlichen Fortgeltung einer solchen Gewerbeerlaubnis.
Volltext: THUERINGER-OVG - Urteil, 3 KO 705/03

OVG-SACHSEN-ANHALT – Beschluss, 2 L 9/02 vom 04.05.2004

Rechtsgebiete:BlmSchG, 4.BlmSchV
Schlagworte:Legehennenanlage, Flüssigkotverfahren, Anzeige, Betriebseinstellung, Trockenkotverfahren, TA-Luft, Erheblichkeit, Änderung, erhebliche, Wesentlichkeit, Zumutbarkeit, Splittersiedlung, Beweiserhebung
Stichwort:Betriebseinstellung
Leitsatz:1. Der Bestandsschutz aus § 67a BImSchG entfällt bei einer wesentlichen Änderung der Anlage.

2. Die Anwendbarkeit des § 16 BImSchG hängt nicht davon ab, ob die durch das BImSchG geschützten Belange tatsächlich verletzt sind, sondern lediglich, ob eine Berührung dieser Belange in Betracht kommt.

Der Übergang von einer Käfighaltung im Flüssigmistverfahren auf eine Mehretagenhaltung im Trockenkotverfahren ist wesentlich i. S. dieser Bestimmung.

3. Erheblich i. S. des § 5 Abs. 1 Nr. 1 BImSchG sind Emissionen, die den davon Betroffenen nicht zumutbar sind. Die Zumutbarkeit bestimmt sich nach der konkreten Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit der betroffenen Rechtsgüter. Die VDI-Richtlinie 3472 ist dabei eine Entscheidungshilfe für die Beurteilung der Zumutbarkeit von Geruchsbelastungen aus der Tierhaltung.
Volltext: OVG-SACHSEN-ANHALT - Beschluss, 2 L 9/02


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