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Entscheidungen der Gerichte




OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Urteil, 6t A 1456/05.T vom 18.02.2009

Rechtsgebiete:BO, HeilBerG, SGB V
Stichwort:Berufsgericht
Leitsatz:Ein Arzt, der in den Räumen seiner Praxis eine gewerbliche Ernährungsberatung durchführt, handelt nicht berufsrechtswidrig, wenn er diese Tätigkeit im Übrigen von seiner freiberuflichen ärztlichen Tätigkeit in zeitlicher, organisatorischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht getrennt hält (im Anschluss an BGH, Urteil vom 29. Mai 2008 - I ZR 75/05 -, NJW 2008, 2850 = MedR 2008, 613).
Volltext: OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN - Urteil, 6t A 1456/05.T



OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Urteil, 6t E 1059/08.T vom 18.02.2009

Rechtsgebiete:HeilBerG NRW
Stichwort:Berufsgericht
Leitsatz:Für die Eröffnung eines berufsgerichtlichen Verfahrens nach § 75 Abs. 1 HeilBerG NRW genügt der aus konkreten Tatsachen ableitbare Verdacht einer Berufspflichtverletzung bzw. die ernste Möglichkeit einer solchen. Der Maßstab des § 203 StPO (hinreichender Tatverdacht) ist zu eng.
Volltext: OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN - Urteil, 6t E 1059/08.T

OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN – Urteil, 6t A 898/07.T vom 18.02.2009

Rechtsgebiete:HeilBerG NRW, BO
Stichwort:Berufsgericht
Leitsatz:1) Zur Weigerung eines Psychotherapeuten, einem Patienten Psychopharmaka zu verabreichen.

2) Zur Pflicht des Arztes, keine Untersuchungs- und Behandlungsmethoden zu wählen, die sich bei gewissenhafter Prüfung als ungeeignet darstellen.

3) Zu dem berufsrechtlichen Verbot, diagnostische oder therapeutische Methoden unter missbräuchlicher Ausnutzung des Vertrauens, der Unwissenheit, der Leichtgläubigkeit oder der Hilflosigkeit von Patienten anzuwenden.

4) Zur Pflicht, den begründeten Wunsch des Patienten, einen weiteren Arzt zuzuziehen oder dorthin überwiesen zu werden, in der Regel nicht abzulehnen.
Volltext: OVG-NORDRHEIN-WESTFALEN - Urteil, 6t A 898/07.T

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Beschluss, 8 LA 88/08 vom 13.01.2009

Rechtsgebiete:BÄO, HKG
Schlagworte:Approbation, Arzt, Berufsgericht, Bindungswirkung, Lösung, Strafurteil, Unwürdigkeit, Widerruf
Stichwort:Berufsgericht
Leitsatz:1. Die Approbationsbehörde darf grundsätzlich von der Richtigkeit tatsächlicher Feststellungen in einem rechtskräftigen Strafurteil ausgehen.

2. Zu den - hier verneinten - Voraussetzungen, unter denen die Approbationsbehörde von solchen Feststellungen in einem Strafurteil abzuweichen hat.
Volltext: NIEDERSAECHSISCHES-OVG - Beschluss, 8 LA 88/08


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