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Begründungspflicht

Entscheidungen der Gerichte




BSG – Beschluss, B 3 KR 1/09 C vom 18.05.2009

Rechtsgebiete:SGG, GG
Schlagworte:Sozialgerichtliches Verfahren - Anhörungsrüge - Einlegung - Frist - spätester Zeitpunkt der Kenntniserlangung - Begründungspflicht
Stichwort:Begründungspflicht
Leitsatz:Die Anhörungsrüge ist innerhalb der gesetzlichen Einlegungsfrist nicht nur bei Gericht anzubringen, sondern auch zu begründen.
Volltext: BSG - Beschluss, B 3 KR 1/09 C



OVG-MECKLENBURG-VORPOMMERN – Beschluss, 2 L 218/06 vom 02.04.2009

Rechtsgebiete:VwVfG M-V
Schlagworte:Ermessensbetätigung, Begründungspflicht, Widerruf, Subvention, Verstoß gegen Auflage
Stichwort:Begründungspflicht
Leitsatz:Zu den Anforderungen an die Begründung der Ermessensbetätigung beim Widerruf einer Subventionsbewilligung wegen Verstoß gegen eine Auflage.
Volltext: OVG-MECKLENBURG-VORPOMMERN - Beschluss, 2 L 218/06

BFH – Urteil, VI R 40/07 vom 12.02.2009

Rechtsgebiete:EStG, FGO
Schlagworte:Vorprägung des Auswahlermessens bei mehreren Haftungsschuldnern, von denen jeder Steuerstraftäter ist - Gerichtliche Überprüfung behördlicher Ermessensentscheidungen - Begründungspflicht
Stichwort:Begründungspflicht
Leitsatz:1. Liegt eine vorsätzlich begangene Steuerstraftat vor, ist das Auswahlermessen des FA insoweit vorgeprägt, als die Haftungsschuld gegen den Steuerstraftäter festzusetzen ist und dass es einer besonderen Begründung dieser Ermessensbetätigung nicht bedarf.

2. Diese Vorprägung des Ermessens gilt insbesondere auch dann, wenn sich mehrere Haftungsschuldner einer Steuerhinterziehung schuldig gemacht haben und deshalb bei der Ausübung des Auswahlermessens grundsätzlich gleichrangig nebeneinander stehen.

3. Der jeweils betroffene Haftungsschuldner kann in diesem Fall nicht beanspruchen, dass das FA bei der Ermessensausübung in einer Weise differenziert, dass andere Haftungsschuldner abgabenrechtlich in Anspruch genommen werden, er selbst hingegen nicht.
Volltext: BFH - Urteil, VI R 40/07

VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 2 S 2415/07 vom 02.02.2009

Rechtsgebiete:VwGO
Schlagworte:Berufung, Begründungspflicht, Berufungsgründe
Stichwort:Begründungspflicht
Leitsatz:Soweit die Berufung nicht auf neue Tatsachen oder Erkenntnisse gestützt wird, verlangt § 124 a Abs. 3 Satz 4 VwGO, dass der Berufungsführer sich in der Begründung seiner Berufung mit den Gründen der angefochtenen Entscheidung inhaltlich auseinandersetzt. Die bloße Wiederholung des erstinstanzlichen Vorbringens reicht dafür nicht aus.
Volltext: VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - Beschluss, 2 S 2415/07


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