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Befangenheitsgesuch

Entscheidungen der Gerichte




OLG-FRANKFURT – Urteil, 2 U 155/08 vom 24.10.2008

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Terminsverlegungsantrag, Termin, Verlegung, Ablehnung, Befangenheit, Befangenheitsgesuch, Rechtsmissbrauch
Stichwort:Befangenheitsgesuch
Leitsatz:Nach Zurückweisung eines unbegründeten Terminsverlegungsantrags kann ein auf diese Entscheidung gestützter Befangenheitsantrag von dem erkennenden Gericht als unzulässig wegen Rechtsmissbräuchlichkeit zurückgewiesen werden.
Volltext: OLG-FRANKFURT - Urteil, 2 U 155/08



OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 16 W 76/06 vom 03.07.2006

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Befangenheitsgesuch, Sachverständiger
Stichwort:Befangenheitsgesuch
Leitsatz:Zur Unverzüglichkeit der Stellung eines Befangenheitsgesuches gegen eine Sachverständigen, wenn es auf den Inhalt seines Gutachtens nicht ankommt.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 16 W 76/06

OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 16 W 126/04 vom 30.09.2004

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Richterablehnung, Befangenheitsgesuch, Anforderungen bei Ablehnung aufgrund eines "Gesamttatbestandes"
Stichwort:Befangenheitsgesuch
Leitsatz:1. Ein Befangenheitsgesuch nach § 42 II ZPO kann auch auf einen "Gesamttatbestand" als Verhalten des abgelehnten Richters im laufenden Verfahren gestützt werden.

2. In diesem Zusammenhang kann auch auf an sich nach §§ 43, 44 IV ZPO verwirkte Ablehnungsgründe zurückgegegriffen werden, sofern der letzte Teilakt noch zulässig vorgebracht werden kann. Gründe, die bereits für sich ein Ablehnungsgesuch tragen könnten bleiben verwirkt.

3. Sämtliche Gründe, die in ihrer Gesamtheit geeignet sind, ein berechtigtes Begangenheitsgesuch zu tragen, sind glaubhaft zu machen.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 16 W 126/04

OLG-SCHLESWIG – Beschluss, 16 W 97/04 vom 14.09.2004

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Richterablehnung, Befangenheitsgesuch, Zuständigkeit, Einzelrichter
Stichwort:Befangenheitsgesuch
Leitsatz:1. Auch nach Inkrafttreten des ZPO-Reformgesetzes entscheidet gemäß § 45 I ZPO über gegen Einzelrichter gerichtete Befangenheitsgesuche bei Kollegialgerichten der vollbesetzte Spruchkörper (Kammer/Senat), welcher der Einzelrichter als Mitglied angehört.

2. Die §§ 348, 348 a, 526 ZPO sind im Befangenheitsverfahren nicht anwendbar. Die Entscheidung durch den Vertreter des Einzelrichters ist daher in jedem Falle verfahrensfehlerhaft.
Volltext: OLG-SCHLESWIG - Beschluss, 16 W 97/04


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