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Bedeutung des Hinweises nach § 181 Abs. 5 Satz 2 AO

Entscheidungen der Gerichte




BFH – Urteil, II R 11/07 vom 25.11.2008

Rechtsgebiete:AO, BewG, ErbStG
Schlagworte:Bedeutung des Hinweises nach § 181 Abs. 5 Satz 2 AO, Lauf der Feststellungsfrist für Grundbesitzwert unabhängig von Festsetzungsfrist für Folgesteuern, Inhalt eines Verwaltungsakts
Stichwort:Bedeutung des Hinweises nach § 181 Abs. 5 Satz 2 AO
Leitsatz:1. Ist ein Feststellungsbescheid nach Ablauf der für ihn geltenden Feststellungsfrist ohne den Hinweis nach § 181 Abs. 5 Satz 2 AO ergangen und bestandskräftig geworden, entfaltet der (rechtswidrige) Bescheid im Rahmen seiner Bestandskraft uneingeschränkte Bindungswirkung.

2. War nach der freigebigen Zuwendung von Grundbesitz eine Feststellung des Grundbesitzwerts nach § 138 BewG zunächst unterblieben und wird die Feststellung zum Zwecke der Zusammenrechnung des Werts dieses Erwerbs mit einem späteren Erwerb nach § 14 Abs. 1 Satz 1 ErbStG erforderlich, beginnt keine neue Feststellungsfrist.
Volltext: BFH - Urteil, II R 11/07




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